Keine Zukunft ohne Liebe

Das Wort zum Sonntag kommt heute vom Philosophen Christoph Quarch:…there is no future without love. Da ist keine Zukunft ohne Liebe. – Was für ein wunderbares Wort von Brian Andreas! Es trifft mich mitten ins Herz; an einem Tag, an dem die Börse auf Talfahrt geht, der Terror in den Nahen Osten zurück kehrt, der Hunger in Afrika um sich greift und und und. Die Seele wiegt mir schwer in solchen Zeiten, und unweigerlich drängt sich die Frage auf, was eigentlich zu tun ist angesichts der vielen Hiobsbotschaften, die über uns hereinbrechen.

Nun, eigentlich ist mir die Antwort ja wohl vertraut; zumindest diejenige, die ich selbst in meinen Seminaren immer wieder zu vermitteln versuche – zuletzt bei den zauberhaften philosophischen Ferienwochen in Goldrain und Cortona, an die zu denken sogleich die Seele leichter werden lässt… Dort ging es ja um die grundstürzende Frage nach dem Sinn des Lebens. Und wir haben uns bei unserer Suche nach Antworten wahrlich nicht geschont. Wir haben gefragt, wo und wie selbst unter den schwierigsten Bedingungen die Sinnsuche gelingen kann.

Wir haben dafür Viktor Frankl konsultiert und seine Texte gelesen, in denen er berichtet, wie ihm das Wissen um den Sinn des Lebens selbst im Konzentrationslager nicht verloren ging: solange – ja, solange er in der Liebe blieb. So wie es Brian Andreas sagt: Und so wie ich es mir immer wieder selbst sagen muss: Mögen die Zeiten, die da kommen, auch schwer sein; das einzige, was wir dem entgegensetzen können ist unsere unbedingte Liebe zum Leben und zu den Menschen. Sie lässt uns nicht nur gut verwurzelt sein, wenn Stürme über uns herziehen, sondern sie weckt in uns auch ein revolutionäres Potenzial, die Zukunft mitzugestalten – und dafür zu streiten, dass mehr Liebe, Freundschaft und Kooperation in dieser Welt gedeihen mögen!

I promise you not a moment will be lost as long as I have heart & voice to speak & we will walk again together with a thousand others and a thousand more & on & on & on until there is no one among us who does not know the truth: there is no future without love. (Brian Andreas).

Zur Person: Dr. phil. Christoph Quarch (geboren 1964 in Düsseldorf), Philosoph, Theologe und Religionswissenschaftler, arbeitet freiberuflich als Autor, Publizist, Kursleiter, Veranstaltungsmacher und Berater, lehrt Philosophie an der FH Fulda. Vom 2000 bis 2006 Programmchef des Deutschen Evangelischen Kirchentags; von 2006 bis 2008 Chefredakteur von „Publik-Forum”. Lebt mit seiner Familie in Fulda. Autor und Herausgeber von über 25 Büchern, zuletzt: “hin&weg. Verliebe dich ins Leben” leidenschaftlich und sehr persönlich für eine erotische Lebenskunst. Angaangaq, der Schamane der Eskimos: Schmelzt das Eis in euren Herzen (Kösel 2010), Unsere Welt ist heilig. Auf dem Weg zu einer globalen Spiritualität (Herder 2009), Die Erotik des Betens (Kösel 2007), Die Macht der Würde (Gütersloh 2007), Eros und Harmonie. Eine Philosophie der Glückseligkeit (Herder 2006). Mehr Infos auf der Website.

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Die Blätter fallen, fallen wie von weit, als welkten in den Himmeln ferne Gärten;
sie fallen mit verneinender Gebärde.
Und in den Nächten fällt die schwere Erde aus allen Sternen in die Einsamkeit.
Wir alle fallen. Diese Hand da fällt.
Und sieh dir andre an: es ist in allen.
Und doch ist Einer, welcher dieses Fallen unendlich sanft in seinen Händen hält.”

Rilke

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