Warum das Elektroauto sterben musste

Warum das Elektroauto sterben musste from Global Change 2012 on Vimeo.

Die Wirklichkeit toppt alle Verschwörungstheorien. Eine newslichter-Leserin machte mich auf diese Geschichte aufmerksam: Vor zehn Jahren waren Mel Gibson und Tom Hanks begeisterte Fahrer des „EV1“: einem Designerauto mit Elektromotor. Sie waren leise und schnell, verursachten keine Abgase und fuhren ohne Benzin. Der Film „Warum das Elekroauto sterben musste“ dokumentiert, warum die innovative Technik wieder verschwand und welche Rolle dabei die Ölindustrie, die Autofirmen und die Politik spielte.

Der Smog von Los Angeles ist weltberühmt: „Kalifornien hat die schlechteste Luftqualität der Nation“. Darum erließ der Sonnenstaat 1990 eine Verordnung zur Einführung von Elektroautos, nachdem GM mit dem marktfähigen Modell EV1 die Machbarkeit bewiesen hatte. Bis 2003 sollten 10 Prozent aller in Kali­fornien verkauften Autos emissionsfrei sein. Aber daraus wurde nichts… Die wie eine Mischung aus Krimi und EV1-Werbespot inszenierte Doku zeigt, wer davon profitierte, dass das E-Auto wieder verschwand. Sie entlarvt, wie Hersteller Anti-Marketing betrieben, die Öl-Multis bessere Batterien vereitelten und die Bush-Regierung Kalifornien unter Druck setzte.

Auch heute können wir Industrie und Autohersteller beeinflussen, indem wir Elektroautos immer mehr nachfragen. In den USA hat sich aus der damaligen Widerstandsbewegung die Initiative „Plugin america“ gebildet, die den Einsatz von alternative Energien fördert.

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2 Kommentare zu “Warum das Elektroauto sterben musste
  1. Energieberater sagt:

    Vielen Dank für diesen interessanten Beitrag! Ich bekomme Ihren Newsletter und bin über diesen auf diesen Artikel gestoßen. Wir haben ebenfalls einen Blog zum Thema Energie und Energieberatung unter http://enerpremium.blogspot.com/. Gerne werde ich demnächst auf diese Seite hier verlinken, um auch auf diesen Film hinzuweisen. Danke und beste Grüße aus Weyhe/Bremen
    DK 

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