“Eigentlich bin ich ganz anders, nur komme ich so selten dazu.” Jetzt können wir uns im Sinne von Ödön Horváth wieder Raum dafür geben. Denn am 22. Februar beginnt nach der Karnevals- die Fastenzeit. 40 Tage zwischen Aschermittwoch und Ostern, um auf eingefahrene Gewohnheiten zu verzichten oder neue einzuführen. Manche verzichten auf Süßigkeiten, Wein oder Fernsehen, andere lesen täglich zehn Minuten spirituelle Texte, meditieren oder lassen überflüssige Verpackungen weg.
Bereits zum zehnten Mal seit 2003 unterstützt der ökumenische, gemeinnützige Verein “Andere Zeiten e.V.” mit „7 Wochen anders leben“ Menschen in dieser Zeit. Die Teilnehmenden erhalten sieben Mal persönlich gestaltete Post auf festem Papier. Tipps helfen beim Durchhalten, Stimmen von anderen Fastenden laden zum Dialog, Gedichte zum Träumen ein. Die Briefe erzählen eine biblische Geschichte meditierend nach. Karikaturen erinnern daran, dass auch in der Fastenzeit gelacht werden darf. Eine Broschüre informiert vorab über das Thema Fasten.
Um auf Erlebnisse und Fragen der Fastenden eingehen zu können, werden die Fastenbriefe aktuell von Woche zu Woche geschrieben, gedruckt und versendet. Eine Möglichkeit zu Austausch und Dialog bietet auch das begleitende Fastenforum, das Andere Zeiten auf seiner Internetseite www.anderezeiten.de einrichtet. Die Fastenzeit endet zu Ostern am 8. April.
Dir könnten auch folgende Artikel gefallen:
10 Gebote für ein meditatives Leben
Vom Grunde des Herzens
Das Geheimnis der Schneeflocke
Ohne Schule glücklich
Meditation gegen Stress und Anspannung







