Bienen lieben Bio

“Wenn die Biene einmal von der Erde verschwindet, dann hat der Mensch nur noch 4 Jahre zu leben; keine Bienen mehr, keine Bestäubung mehr, keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr, keine Menschen mehr”,  wußte schon Albert Einstein. Seit dem 22. April hat deswegen  Nature & More zusammen mit Netzwerk Blühende Landschaft die Kampagne “Bienen lieben Bio” gestartet. Bis Juli werden 400.000 Tütchen mit biologischen und bienenfreundlichen Samen in Deutschland, den Niederlanden, Belgien und Schweden verteilt. Mitmachen und eine ganz persönliche “Bienenweide” – egal ob im Garten, auf dem Balkon oder auf der Fensterbank säen!

 

In den Niederlanden wird im Rahmen der Aktion der beliebte 1000 km  “Kartoffelweg” genannte Fahrradweg, der an Bauernhöfen entlang und durch die Landschaft führt, in einen “Bienenweg” umgewandelt. Über Tausend Verbraucher haben sich bereits angemeldet, die kostenlosen Blumensamen am Weg entlang auszusähen

Hintergrund: Honigbienen, Hummeln und Schmetterlinge erfüllen eine wichtige Rolle bei der landwirtschaftlichen Erzeugung, denn nahezu ein Drittel aller Lebensmittel ist abhängig von ihrer Bestäubung. Doch der Lebensraum der Honigbiene und anderer Blütenbestäuber ist bedroht. Immer mehr Populationen von Wildbienen und Schmetterlingen sterben aus und Imker verlieren alljährlich viele Bienenvölker.

Dafür gibt es drei wesentliche Gründe:

  • die Verwendung von Insektiziden in der konventionellen Landwirtschaft
  • der Verlust der Artenvielfalt
  • die Verbreitung von Krankheiten als Folge der Globalisierung.

Aber auch die Art und Weise der Bienenhaltung hat einen großen Einfluss.

Ökologische Landwirte engagieren sich für den Schutz von Honigbienen, Hummeln und Schmetterlingen. Sie wirken der dramatischen Entwicklung entgegen, indem sie Biodiversität fördern, auf den Einsatz von chemischen Düngemitteln (u.a. Neonicotinoide) verzichten und so genannte Trachtpflanzen – Pflanzen, die Pollen oder Nektar spenden –  in ihre Fruchtfolge einbauen. Sie gestalten blühende Landschaften, wo sich Menschen und Tiere wohlfühlen.

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Die Blätter fallen, fallen wie von weit, als welkten in den Himmeln ferne Gärten;
sie fallen mit verneinender Gebärde.
Und in den Nächten fällt die schwere Erde aus allen Sternen in die Einsamkeit.
Wir alle fallen. Diese Hand da fällt.
Und sieh dir andre an: es ist in allen.
Und doch ist Einer, welcher dieses Fallen unendlich sanft in seinen Händen hält.”

Rilke

Interaktion

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31.10.2014 um 07:10 Uhr

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Die Kunst des Loslassens

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mihm

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