Don’t give up

Es sind solche Geschichten, die Olympia jenseits allen Kommerzes zu einem Erlebnis machen. Als der Brite Derek Redmond 1992 zu den Olympischen Spielen nach Barcelona fährt, hat er acht Operationen hinter sich, doch diesmal sieht es gut aus. Sieg im Viertelfinale. Nur noch dieses Halbfinale, dann winkt eine Medaille im Endlauf. Der Startschuss fällt, Redmond geht schnell an und liegt mit vorne, doch bei 250 Metern stoppt der Athlet plötzlich in vollem Lauf, humpelt, hält sich den rechten Oberschenkel.

Während das Feld unbeirrt weiterrast Richtung Ziel, fängt die Kamera das schmerzverzerrte Gesicht des Verletzten ein. Verzweifelt kniet Redmond weinend auf der Bahn. Alle denken, er gibt auf. Aber dann erhebt sich der Brite und beginnt los zu humpeln. 20 Meter, 30 Meter. Er bleibt auf seiner Bahn fünf. Später wird er sagen, ihm sei plötzlich bewusst geworden, das hier sei “ein Olympisches Halbfinale und du bewegst jetzt verdammt noch mal deinen Hintern ins Ziel”.

Dann wird es noch dramatischer: Ein Mann ist von der Tribüne auf die Bahn geklettert und rennt Derek Redmond hinterher, der mittlerweile auf der Zielgerade ist. Der Mann heißt Jim Redmond, er ist der Vater des Pechvogels. Er will diesen Weg zusammen mit seinem Sohn gehen, er will für ihn da sein. Deshalb hat er die Ordner abgeschüttelt und tröstet ihn. Zusammen gehen sie ins Ziel. 65.000 Zuschauer erheben sich zu einer Standing Ovation: Es ist erst zuenden wenn es zu Ende ist.

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Du kannst nur lernen, dass du das, was du suchst, schon selber bist. Alles Lernen ist das Erinnern an etwas, das längst da ist und nur auf Entdeckung warte. Alles lernen ist nur das Wegräumen von Ballast, bis so etwas übrig bleibt wie eine leuchtende innere Stille. Bis du merkst, das du selbst der Ursprung von Frieden und Liebe bist.

Sokrates

buddha

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26.10.2014 um 06:10 Uhr

Es geht wieder voran

Drei Wochen war der Kommunikationsplanet Merkur rückläufig, jetzt läuft er wieder vorwärts. Nach einer Zeit, in der das Aufarbeiten und Reflektieren des Gewesenen, des bereits Vorhandenen und Existenten begünstigt war, richtet sich Merkur im Fluss des Lebens wieder nach vorne aus. Vielleicht gibt es jetzt auch wieder weniger Streiks :-)
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23.10.2014 um 16:10 Uhr

Warum bin ich auf der Welt?

Der dokumentarische Kinofilm “7 oder warum ich auf der Welt bin” geht existenziellen philosophischen Fragen nach, die sich jeder ein Leben lang stellt. Sieben Kinder aus verschiedenen Ländern und ganz unterschiedlichen Kulturen versuchen, eine Antwort auf diese Frage zu finden. Authentisch, ernsthaft und fantasievoll erzählen sie ihre Geschichten, teils mit Raffinesse und Witz, wie es nur Kindern eigen ist. Jetzt in voller Länge in der Mediathek von einsfestival

23.10.2014 um 15:10 Uhr

Stopp Obsoleszenz

Verbraucherschutz gestärkt. Wenn ein Toaster einen Monat nach Ablauf der Garantie kaputtgeht – könnte das ein speziell eingebauter Fehler sein? In Frankreich soll das absichtliche vorschnelle Altern zum Beispiel von Elektrogeräten künftig als Betrug bestraft werden. Ein entsprechendes Gesetz hat bereits die erste Hürde im Parlament genommen. mehr in der taz Murks melden hier.
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