Siebenhundert Mal

Seit geraumer Zeit war Edison mit einem Experiment beschäftigt, das schon 700 Mal misslungen war. Seine Mitarbeiter fingen an zu murren, denn nun waren bereits 3 Jahre intensiver Arbeit umsonst gewesen. Doch noch immer begann Edison jeden Tag mit der gleichen Begeisterung wie am Anfang und probierte immer wieder neue Dinge aus. Eines Tages sagten seine Mitarbeiter: „Wir sehen keinen Sinn mehr darin, weiterzumachen. Schon 700 Mal sind alle Versuche fehlgeschlagen. Es wird Zeit, damit aufzuhören.“

Edison aber antwortete: “Wieso fehlgeschlagen? Wir wissen nun von 700 Möglichkeiten, dass sie nicht richtig sind. Das ist eine gewaltige Erfahrung! Heute werden wir es sicher nicht mehr in der gleichen Art und Weise versuchen, denn ich habe eine andere Idee entdeckt. Wir kommen so der Lösung wieder ein Stückchen näher. Wie viele falsche Möglichkeiten kann man denn haben? Es muss doch irgendwann ein Ende haben. Stellt euch vor, wenn es 1000 falsche Ideen gibt, dann haben wir nun bereits 700 davon ausschließen können und es bleiben nur noch 300 übrig.

Und dann haben wir die Lösung!

“SPIELEN IST EXPERIMENTIEREN MIT DEM ZUFALL”. Novalis

Diese wunderbare Parabel über das “nicht aufgeben” ist der Web­site Sin­nige Geschich­ten ver­sam­melt in ver­schie­de­ner Form berüh­rende Worte und schöne Bil­der: “Geschich­ten, die Sinn und Bedeu­tung geben, sind Weg­wei­ser in unse­rem Leben – sie erzäh­len uns etwas über tiefe uni­ver­selle Werte.” Viele Postkarten und kleine Bücher sind so entstanden.

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Im Meer des Lebens,
Meer des Sterbens,
in beiden müde geworden,
sucht meine Seele den Berg,
an dem alle Flut verebbt.

Japan, 7. Jahrhundert

elbeabend

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22.11.2014 um 09:11 Uhr

Bremen erlaubt Asche verstreuen

Als erstes Bundesland hat Bremen das Verstreuen von Totenasche auch auf privaten Grundstücken erlaubt. Das bestätigte Bürgerschaftspräsident Christian Weber (SPD). Eine entsprechende Regelung habe die Bremische Bürgerschaft am Donnerstag in zweiter Lesung beschlossen. Das neue Gesetz tritt Anfang 2015 in Kraft. Mehr im Handelsblatt.
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Warum fasziniert uns so der Blick aufs Meer – was ist unsere Sehnsucht? Betrachtungen im SZ-Magazin.

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Plastiktüten verbieten

Diese Woche kündigte die EU an, künftig weniger Plastiktüten zu verbrauchen (SZ)  . Jetzt  verbannt Ecuador aus Umweltschutzgründen Tüten und Becher aus Plastik von seinen Galápagos-Inseln. Die Inseln seien die erste ecuadorianische Provinz, in der die Nutzung dieser Artikel künftig verboten sei, erklärten die Behörden der Inselgruppe bei Twitter.
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