Siebenhundert Mal

Seit geraumer Zeit war Edison mit einem Experiment beschäftigt, das schon 700 Mal misslungen war. Seine Mitarbeiter fingen an zu murren, denn nun waren bereits 3 Jahre intensiver Arbeit umsonst gewesen. Doch noch immer begann Edison jeden Tag mit der gleichen Begeisterung wie am Anfang und probierte immer wieder neue Dinge aus. Eines Tages sagten seine Mitarbeiter: „Wir sehen keinen Sinn mehr darin, weiterzumachen. Schon 700 Mal sind alle Versuche fehlgeschlagen. Es wird Zeit, damit aufzuhören.“

Edison aber antwortete: “Wieso fehlgeschlagen? Wir wissen nun von 700 Möglichkeiten, dass sie nicht richtig sind. Das ist eine gewaltige Erfahrung! Heute werden wir es sicher nicht mehr in der gleichen Art und Weise versuchen, denn ich habe eine andere Idee entdeckt. Wir kommen so der Lösung wieder ein Stückchen näher. Wie viele falsche Möglichkeiten kann man denn haben? Es muss doch irgendwann ein Ende haben. Stellt euch vor, wenn es 1000 falsche Ideen gibt, dann haben wir nun bereits 700 davon ausschließen können und es bleiben nur noch 300 übrig.

Und dann haben wir die Lösung!

“SPIELEN IST EXPERIMENTIEREN MIT DEM ZUFALL”. Novalis

Diese wunderbare Parabel über das “nicht aufgeben” ist der Web­site Sin­nige Geschich­ten ver­sam­melt in ver­schie­de­ner Form berüh­rende Worte und schöne Bil­der: “Geschich­ten, die Sinn und Bedeu­tung geben, sind Weg­wei­ser in unse­rem Leben – sie erzäh­len uns etwas über tiefe uni­ver­selle Werte.” Viele Postkarten und kleine Bücher sind so entstanden.

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30.01.2015 um 06:01 Uhr

Music for the one God

“Music for the one God” ist ein Konzertprojekt bei dem 100 Musiker, Instrumentalisten, Sänger und Solisten die sakrale Musik von Muslimen, Christen und Juden gemeinsam erklingen lassen. Kirchenchöre verschiedener Konfessionen aus München, Laienchöre verschiedener Migrationsgruppen, international renommierte Künstler und Solisten sprechen auf dem Konzert eine gemeinsame Sprache, die für eines steht: RESPEKT! Livemittschnitt aus der Philharmonie im Münchner Gasteig hier.
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29.01.2015 um 12:01 Uhr

Die Frau in mir

Ein Mann beschließt, für ein Jahr seine Identität zu ändern und als Frau zu leben. Er ist verheiratet, weder trans- noch intersexuell, noch möchte er sich einer Hormon- oder Sexualtherapie unterziehen. Als Motiv gibt er an, die Welt der Frauen besser verstehen zu wollen, aber auch das eigene Mann-Sein kritisch zu hinterfragen. Christian Seidels Fazit in der Elle hier. Das Buch “Die Frau in mir” hier.
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29.01.2015 um 06:01 Uhr

Kniebeugen fürs U-Bahnticket

Ganz Mexiko ist zu dick: Sieben von zehn Mexikanern gelten mittlerweile als übergewichtig. Die Stadtverwaltung von Mexiko-Stadt hat nun eine besondere Fitnesskampagne gestartet: Wer zehn Kniebeugen macht, wird mit einer Fahrkarte für die U-Bahn belohnt.

Secretaria de Salud D.F.

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