TV-Tipp: Aufbruch in ein neues Leben

Foto: Schloss Tempelhof

Uli und Christine wagen einen großen Sprung. Sie geben Job und Wohnung in der Stadt auf und ziehen in eine frischgegründete Dorfgemeinschaft aufs Land. Mit zwei Kindern. Gemeinsam mit 50 anderen wollen sie ein zukunftsfähiges Dorf aufbauen: unabhängig, sozial, gerecht, ökologisch. Für sie alle gilt: Sie wollen nicht so weiterleben wie bisher. Eine Dokumentation über die Gemeinschaft Tempelhof   im SWR Fernsehen von Donnerstag auf Freitag um 0.15 Uhr. Oder online in der Mediathek.

Der Tempelhof in Hohenlohe stand vier Jahre leer. Früher beherbergte er eine Behinderteneinrichtung, die dann in die Stadt umzog. Die neu zusammengewürfelte Gemeinschaft, organisiert als Genossenschaft, konnte das Areal kaufen, dazu Acker- und Bauland. Jetzt erproben Menschen aus ganz unterschiedlichen Berufen und Lebenszusammenhängen hier neue zukunftsfähige Modelle des Zusammenlebens und Arbeitens.

 

Die Ziele sind ihnen gemeinsam, die Motivationen verschieden, das Spektrum ist bunt: Tassilo arbeitet als Gärtnermeister, Peter ist Architekt, Werner Künstler, Alexandra hat die Käserei übernommen – das sind nur einige Beispiele. Und Uli, mit der Familie frisch hinzugezogen, will in der Region wieder einen Job als IT-Fachmann finden
Das Dorf gehört jetzt allen. Da sind Auseinandersetzungen unumgänglich, ja, sie sind nötig. Das Dorfplenum entscheidet über die wichtigsten Fragen. Alle haben Gemeinschaftsstunden zu leisten, das fordert Zeit. Aber es herrscht Aufbruchsstimmung! Gärtner und Landwirte der Dorfgemeinschaft bauen das erste Gemüse und Getreide an, Ziegenherden liefern Milch und Käse, Kochteams versorgen täglich die Dorfgemeinschaft. All das macht keine geschlossene, archaische Gemeinschaft. Der Kontakt zur Region ist ihnen wichtig und – via Internet – auch zum Rest der Welt.

 

Das SWR-Team begleitete Uli, Christine und ihre Kinder von Frühsommer bis Herbst beim Start in das neue Leben. „Das Leben ist jetzt intensiver – in der Anstrengung wie im Glück!“, resümieren Uli und Christine.

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    Ich würde nur einem Gedanken trauen, der mindestens zehn Kilometer gewandert ist.

    Friedrich Nietzsche

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29.06.2015 um 16:06 Uhr

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Heute ist Siebenschläfertag und das Wetter durchwachsen – trotzdem soll nächste Woche der Sommer kommen – ich geh auf ihn zu :-)

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Dank­bar­keit für die gu­ten Din­ge in dei­nem Le­ben ist die Grund­vor­aus­set­zung für jeg­li­che Fül­le." Ver­brin­ge ei­nen Nach­mit­tag der be­son­de­ren Art mit Eck­hart Tol­le!
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