TV-Tipp: Ein Leben für die Pferde

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Der 80-jährige Marc Bertran de Balanda ist an seinen elektrischen Rollstuhl gefesselt. Der ehemalige internationale Springmeister haust in einer ausrangierten Pferdebox, die  zu einer winzigen Zweiraumwohnung umfunktioniert ist. Sein Leben reduziert sich auf Weniges: Abends lauscht er, wie sich das Pferd in der Nachbarbox schlafen legt. Morgens wartet er auf seinen Schüler, den 17-jährigen Edmond, zu dem er eine ungewöhnliche und intensive Freundschaft entwickelt hat. 

Der junge Edmond gilt als schweigsam und zurückgezogen. Alle finden, er solle fröhlicher, glücklicher sein. Täglich gegen 5.00 Uhr früh steigt Edmond auf seine Stute, um bei Marc Bertran de Balanda Reitunterricht zu nehmen. Unter dessen – vom Rollstuhl hinaufgeflüsterten – Anweisungen zeigt Edmond immer wieder, dass die in ihn gesetzten Hoffnungen als Nachwuchstalent gerechtfertigt sind.

 

In ihren Begegnungen erfinden zwei Wesen, die ein Altersunterschied von rund 60 Jahren trennt, eine gemeinsame Sprache, eine Sprache des Lehren und des Lernens. Dieses gegenseitige Geben und Nehmen wirkt auf auf den einen lebensverlängernd – wenn schon nicht heilend – auf den anderen wie ein Schlüssel zur Selbstwerdung.

 

arte zeigt die Dokumentation „Ein Leben für die Pferde“ am 1.8. um 21.50 Uhr.

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09.02.2016 um 15:02 Uhr

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Karsten Johst bleibt dran: bereits im vorletzten Sommer wurden in seinem Edeka-Markt in St.-Peter-Ording die Plastiktüten an der Kasse verbannt. Dann gab es Spitzbeutel aus Papier in der Gemüseabteilung. Und nun wird für den Transport von Obst und Gemüse eine Mehrweglösung aus Baumwolle angeboten. Die waschbaren Mehrwegbeutel gibt es in drei verschiedenen Größen. Sie können beim nächsten Einkauf wieder mitgebracht und erneut gefüllt werden. Das Angebot kommt an. Mehr bei Küste gegen Plastik.

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Wie schön ist dass denn: Am Wochenende haben mehrere Augenzeugen Delfine vor Sonwik in der Flensburger Förde gesehen. Die Tiere kamen nah an das Boot eines Anglers.

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