TV-Tipp: Ein Leben für die Pferde

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Der 80-jährige Marc Bertran de Balanda ist an seinen elektrischen Rollstuhl gefesselt. Der ehemalige internationale Springmeister haust in einer ausrangierten Pferdebox, die  zu einer winzigen Zweiraumwohnung umfunktioniert ist. Sein Leben reduziert sich auf Weniges: Abends lauscht er, wie sich das Pferd in der Nachbarbox schlafen legt. Morgens wartet er auf seinen Schüler, den 17-jährigen Edmond, zu dem er eine ungewöhnliche und intensive Freundschaft entwickelt hat. 

Der junge Edmond gilt als schweigsam und zurückgezogen. Alle finden, er solle fröhlicher, glücklicher sein. Täglich gegen 5.00 Uhr früh steigt Edmond auf seine Stute, um bei Marc Bertran de Balanda Reitunterricht zu nehmen. Unter dessen – vom Rollstuhl hinaufgeflüsterten – Anweisungen zeigt Edmond immer wieder, dass die in ihn gesetzten Hoffnungen als Nachwuchstalent gerechtfertigt sind.

 

In ihren Begegnungen erfinden zwei Wesen, die ein Altersunterschied von rund 60 Jahren trennt, eine gemeinsame Sprache, eine Sprache des Lehren und des Lernens. Dieses gegenseitige Geben und Nehmen wirkt auf auf den einen lebensverlängernd – wenn schon nicht heilend – auf den anderen wie ein Schlüssel zur Selbstwerdung.

 

arte zeigt die Dokumentation “Ein Leben für die Pferde” am 1.8. um 21.50 Uhr.

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Was für eine Raupe das Ende der Welt ist, nennt den Rest der Welt Schmetterling.”

Laotse

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28.03.2015 um 07:03 Uhr

Einfühlsamer German Wings Kapitän

Berührender facebook-post von Britta: “Gestern morgen um 8:40 h stieg ich mit gemischten Gefühlen in einen Germanwings Flug von Hamburg nach Köln. Doch dann begrüßte der Kapitän nicht nur jeden Passagier persönlich, sondern hielt vor dem Start noch eine Ansprache. Nicht aus dem Cockpit, sondern sichtbar aus der Kabine. Darüber wie ihn und die Crew das Unglück getroffen hat. Darüber das auch die Crew ein flaues Gefühl hat, aber alle freiwillig da sind. Und darüber, dass auch er Familie hat, dass die Crew Familie hat und das er alles dafür tut abends wieder bei Ihnen zu sein. Es war völlig still. Und dann hat der ganze Flieger applaudiert. Ich möchte diesem Kapitän danken. Dafür dass er verstanden hat was alle dachten. Und dafür dass er es schaffte dass zumindest ich danach ein gutes Gefühl bei dem Flug hatte.”

27.03.2015 um 07:03 Uhr

Brief an Adam

Heute morgen kam mir beim aufwachen der Brief an Adam in den Sinn, den der Mönch Douglas Bachmann Pháp Lu’u an den Amokläufer von Newton, Adam, 2012 schrieb. Und ich fand Trost in seinen Worten, um das Unfassbare, was auch Andreas L. mit seinem Amokflug tat, mit Liebe und Mitgfühl zu ummanteln. Hier nachlesen.
phap Lu'u

26.03.2015 um 07:03 Uhr

Jede Stunde des Tages Ausstellung

Auch das newslichter Ladenbüro war einmal Teil des grenzenlosen Kunstprojektes Jede Stunde des Tages. Jetzt gibt es eine reale Ausstellung von Heike Marianne Liwa in Duisburg.

Veranstaltungstipp: ProVego

»proVego« – die Messe für Gesundheit, Heilung & Ernährung! vom 10. bis 12. April in Darmstadt. Mehr Infos hier.
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