Gute Nachrichten aus Gomera

Foto: Villa Aurora

Gomera brennt. Diese Nachricht z.B. in der SZ erschreckte mich. Umso mehr freute ich mich über eine Mail von Andrea, die in der Villa Aurora vor Ort im Valle Gran Rey lebt. Die gute Nachricht: Direkt am Meer ist alles von den Flammen verschont geblieben. Aber es braucht Unterstützung, um diesen magischen Ort zu erhalten. Hier der Text im Wortlaut: „Der Villa Aurora inklusive Personal geht es den Umständen entsprechend gut. Zwischen Angst um Freunde und Bekannte, die Natur, die Häuser, und Sorgen, wie es weiter gehen soll, war ich die letzten Tage gefangen, wie viele andere auch. Aber nun hat sich bei mir ein anderes Gefühl breit gemacht.

„Unsere Gomeragäste“ (manche sind über die Jahre Freunde geworden) haben sich nach der Berichterstattung (zum Kotzen sensationsgeil) in den deutschen Medien um die Menschen gesorgt, viele sagen: „Wir kommen, und jetzt erst recht. Wir wollen helfen, was braucht ihr?“

Wir haben unendliche Telefonate beantwortet , mit den Menschen gesprochen, nichts beschönigt, versucht aufzuklären, die Reaktion der meisten war einfach umwerfend! Der Kontakt mit den Leuten bestätigt, dass die meisten wirklich nur teilweise bzw. fehl informiert sind. Im persönlichen Gespräch konnten wir viele Zweifel zerstreuen.

Denn die Feuer sind aus, es muß noch einige Tage Brandwache gehalten und die Erde gewässert/gekühlt werden. Wenn ihr mit ein paar schwarzen Flecken auf unserer sonst schönen und intakten Insel leben könnt,dann besucht uns und verbringt – entgegen vieler Meldungen -, einen schönen Urlaub. Im Valle Gran Rey ist der Küstenbereich, also Vueltas, La Calera, Borbalán, La Puntilla und La Playa überhaupt nicht betroffen, alles ist wie immer, schöne Strände, alle Hotels, Appartments, Restaurantes, Bars, Supermercados sind offen und funktionieren perfekt. Die Leute liegen am Strand, es sieht lieblich und friedlich aus, als sei nichts geschehen.

Nun heisst es aber das Barranco wieder aufzubauen, dort hat das Feuer gewütet… Die Aufräumarbeiten im oberen Tal haben bereits begonnen. Jeder hilft jedem – eine wunderbare Erfahrung.

Ich denke mit unserer grossen Liebe zur Insel und zum Valle werden wir das schaffen – gemeinsam! Sicher ist auch, dass es trotz des Feuers genug Gebiete in unserem wunderschönen Wald gibt, die man auch in naher Zukunft wieder besuchen und bewundern kann. Einige unserer Gaeste sind grad heut schon wieder zum Erkunden unterwegs, andere haben ihren Aufenthalt sogar verlaengert. Lediglich eine Buchung ist storniert worden.

Viele Menschen auf La Gomera leben vom Tourismus und werden sich ganz besonders über jeden einzelnen Besucher auf der Insel freuen.“

Auf dieser Website von Andrea werden Hilfen und Spenden für Gomera gebündelt.

Foto: Villa Aurora

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Der beste Weg, um die Zukunft vorherzusagen, besteht darin, sie zu schaffen.

Peter Drucker

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29.07.2015 um 12:07 Uhr

entreprise solidaire de presse

In Frankreich wurde eine neue Rechtsform eingeführt: Die „entreprise solidaire de presse“ ermöglicht es Zeitungen und Zeitschriften, Sozialunternehmen zu werden. Auch aus deutscher Sicht ist die Rechtsform „entreprise solidaire de presse“ ein interessantes Modell. Sie bietet zum einen krisengebeutelten Zeitungen eine neue Perspektive (auch für die newslichter!). Mehr bei enorm
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28.07.2015 um 10:07 Uhr

Schuhrecycling

Bisher gab es nur eine Lösung für kaputte Schuhe: die Mülldeponie. Das will die Firma Soex mit einer eigens entwickelten weltweit ersten Schuhrecycling-Maschine ändern. Wie das in Sachsen Anhalt gehen soll und ob sich das lohnt, darüber schreibt Spiegel online.

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„Und erklär ihm, dass die wichtigste Treue die zu einem selbst ist. Man darf sich nie im Stich lassen.“ Aus der (leicht gekürzten) Rede, die André Heller am Grab seines Freundes, des langjährigen ORF-Generals Gerd Bacher (1925–2015), gehalten hat. Nachlesenswert in diepresse.at

Ein Nachmittag mit Eckhart Tolle

Dank­bar­keit für die gu­ten Din­ge in dei­nem Le­ben ist die Grund­vor­aus­set­zung für jeg­li­che Fül­le." Ver­brin­ge ei­nen Nach­mit­tag der be­son­de­ren Art mit Eck­hart Tol­le!
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