Das grüne Wunder

Heute schon im Wald gewesen und die Wunderwelt mit allen Sinnen geatmet? Der Film Das grüne Wunder zeigt den Lauf eines Jahres im Wald – und greift dabei auf Material aus sechs Jahren Drehzeit inklusive 100 Nächten im Tarnzelt zurück. Dabei hat er sowohl die Pflanzen- als auch die große und kleine Tierwelt im Blick, erzählt von Wildschweinen und Füchsen ebenso wie von Erdhummeln und Hirschkäfern. Er zeigt immer wieder, wie alles miteinander in Verbindung steht und jede Pflanze und jedes Tier seinen Beitrag zum Erhalt des Ökosystems leistet.

Foto: Das grüne Wunder

Der Film führt durch den Zauber der Jahreszeiten. Am Ende des Winters fallen die Fichtensamen aus den geöffneten Zapfen ins Schmelzwasser und es fällt und noch viel Licht durch die Baumkronen der Laubbäume auf den Boden fällt. Im Frühling blühen die Blumen und eine neue Generation von Füchsen und Wildschweinen wird geboren. Allmählich wird es dunkler im Wald, nachdem die Baumkronen immer dichter werden. Im Frühsommer erkunden die Fuchsjungen zum ersten Mal ihre Umwelt, Störche lernen das Fliegen und eine Raupe verwandelt sich in einen Schmetterling.

Foto: Das grüne Wunder

Die Hitze des Sommers birgt auch Brandgefahr – auch wenn ein Feuer für einen Wald auch eine Chance zur Verjüngung darstellen kann. Im Herbst entstehen durch Regenwasser neue Rinnsale und Tümpel, die für die Tiere wichtig sind. Zudem ist nun die Brunftzeit des Rot- und des Dammwilds, die Pilze wachsen und die Blätter, die allmählich austrocknen, bieten nicht mehr genug Nahrung für Blattläuse. Langsam bereitet sich der Wald auf den Winter vor.

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Im Meer des Lebens,
Meer des Sterbens,
in beiden müde geworden,
sucht meine Seele den Berg,
an dem alle Flut verebbt.

Japan, 7. Jahrhundert

elbeabend

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