Ein Ritt zu sich selbst

Im Juni dieses Jahres ist Nina Fischer auf eine ganz besondere Reise gegangen. Ohne zu packen und zu Hause. Im Mai hörte sie vom RIDE HOME in den USA, der einer Vision von Margaret Behan aus dem Council of 13 Indigenous Grandmothers folgte. Es war ein Versöhnungsritt für die Vergangenheit bei dem bis zu 12 Reiter der historischen Route der Nord-Cheyenne von Oklahoma in ihre Heimat in Montana folgte. Damals – 1878 – kam kein Nord-Cheyenne jemals dort an, denn sie wurden verfolgt und getötet. Noch heute nennt man es den „Exodus“. Das besondere dieser Reise war, dass beide beteiligten Seiten geheilt werden sollen. Das fand Nina wundervoll, denn auch sie selbst befand sich schon lange auf den Aussöhnungs-Pfaden in ihrer Vergangenheit und erlebte gerade erste Wunder in ihrer Familie. Und: das Wesen Pferd begleitet sie schon ihr Leben lang.

Der RIDE HOME traf sie mitten ins Herz. Sie wollte im Juli mit dabei sein, meldete sich beim Team der Reiter in den USA und bekam die Zusage in Pine Ridge auf der Hälfte der Strecke einsteigen zu können. Doch die Kosten waren sehr hoch und sie wollte ihrer junge Selbständigkeit, ihre Basis, nicht gefährden. Also kam sie auf die Idee ein Crowdfunding zu starten um das Projekt zu finanzieren. „Follow your heart…closely – The Ride Home“ hat sie es genannt. Sie legte einfach los, folgte ihrem Herzen und schon bald waren viele Fans gefunden, die das Projekt befürworteten. Und tatsächlich haben auch 27 Unterstützer fast 3.000 Euro gespendet! Ein riesiges Geschenk, doch die erforderliche Gesamtsumme wurde nicht erreicht und Nina reiste nicht in die USA.

Doch in der Nacht, als das Crowdfunding-Projekt im Internet endete, saß sie mit einer guten Freundin zusammen, zelebrierte ein Ritual im nahen Wald und schrieb alle wundervollen Ereignisse und Heilungen auf diesem Teil ihres RIDE HOME auf – es waren über Fünfzig! Eine Heilung war, dass sie einfach aufstand und über ihren Traum sprach und Menschen sie einfach für das, was sie tat unterstützten, denn das war sie so nicht gewohnt. Auch ihr Vater gehörte zu den Unterstützern. Wie wäre ihr Leben verlaufen, wenn es immer schon anders gewesen wäre? Anders…

Das größte Geschenk war die Bestätigung ihres Tuns. Und in diese Kraft kam Nina durch dieses Projekt. Auch musste sie dann nicht mehr weit reisen um in ihre Kraft zu kommen. Das Wesen Pferd stand genau vor ihr und mit ihm auf einmal all die Fähigkeiten, die in Verbindung damit sind. Dass sie einen eigenen RIDE HOME in Deutschland machen möchte, war schnell beschlossen. Und es dauerte nicht mal eine Stunde bis sie das Konzept für einen ganz neuen Workshop fertig hatte: den Horse-Work-Shop „Pferde-Mensch“. Und der Erste hat schon im August stattgefunden und hat die Teilnehmer und sie in eine unendlich wertvolle Begegnung mit dem Wesen Pferd geführt. DAS PFERD – Meister der Gegenwart

„Das Pferd kann uns in unsere tatsächliche Kraft, die aus der Mitte von Stärke und Schwäche entspringt, führen – in unsere Innere Führung. Denn als Flucht- und Herdentier will es immer wissen, wer führt und wer folgt. Das Pferd ist ein Meister der Gegenwart und ein besonderer Zugang zum Rhythmus der Natur. Auf dem Rücken des Pferdes zu sitzen, heißt sich auszubalancieren und dann getragen zu werden. Die Bewegung ist wiegend und so können wir schon nach einem Tag „Jenseits von Gut und Böse“ sein, wie es so schön heißt“, sagt Nina. Deswegen lädt sie im Oktober zu einem Ritt zu sich selbst in Deutschland ein.

Zur Person: Nina Fischer ist seit 2008 Wanderrittführer der Deutschen Wanderreiter Akademie, Coach und seit 2010 Reconnective Healing Practitioner. Pferde, Selbstrealisation, Heilung sind also ihre zentralen Themen. Ihre Coaching- und Consulting Ausbildung hat sie bei Dr. phil. Christina Kessler durchlebt. Und diese schreibt: „Das Leben ist im besten Falle eine Reise zu sich selbst.“ Dazu geht sie jetzt im Oktober auf ihren RIDE HOME – eine philosophische Reise zu Pferd. Eine wahrhaftige Begegnung zwischen Mensch und Pferd. Diese gestaltet Nina mit dem Spirit des Pferde-Menschen und integrativen Coaches. Den Rahmen, das HOME, dafür bietet ein wildromantischer Wanderreit-Hof im Westerwald mit seiner Herde erfahrener Wanderreit-Pferde. Daher können auch beginnende Reiter dabei sein. Dabei es darum zu sich selbst zu kommen. Jeden Tag starten die Reisenden auf dem Ride Home von der „Home-Base“, dem Wanderreit-Hof, um jeden Tag wieder zurück zu kehren. Am Morgen begegnen sich die Reisenden in einer Runde, um ihren aktuellen Standpunkt zu beschreiben. Daraus ergibt sich ein kollektives Tages-Thema, das sie mit auf die Reise durch den Tag nehmen. Über den Tag hinweg erleben sie die Pferde und Mitreisenden als lebendige Spiegel und Begleiter. Selbst Mitreisende zu Fuß oder per Fahrrad können im Rhythmus der Pferde unterwegs sein. Am Abend trifft sich die Runde wieder um sich auszutauschen. Nina Fischer wünscht sich sehr, dass noch einige Menschen mehr ihre Reisetasche packen und mit auf die Reise gehen. Mehr Information hier oder direkt mail@ninafischer.net, Tel 0611-89 060 900.

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Weihnachten ist keine Jahreszeit. Es ist ein Gefühl.

Edna Ferber

Foto Lichterglanz mit Orbs: Monika Kirschke

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22.12.2014 um 06:12 Uhr

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Der Energiekonzern Electricité de France (EdF) will im englischen Hinkley Point eines der größten Atomkraftwerke der Welt bauen. Finanzierbar ist das Projekt aber nur mit massiven Subventionen durch die britische Regierung, die klar gegen EU-Wettbewerbsrecht verstoßen. Die EU-Kommission hat in ihrer vorletzten Sitzung diese Atombeihilfen trotzdem genehmigt. Diese skandalöse Entscheidung öffnet dem Bau neuer Atomkraftwerke in Europa Tür und Tor. Die österreichische Regierung will beim Europäischen Gerichtshof dagegen klagen, die EWS haben direkt bei der EU-Kommission Beschwerde eingelegt. Hier unterschreiben und unterstützen.

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Gerade hat er noch seinen 80. Geburtstag gefeiert, jetzt ist er ganz schnell gegangen: Udo Jürgens – viel mehr als ein Schlagersänger. Ein schöner Nachruf in der SZ.

Foto: Screenshot Udo Jürgens website

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Foto. Luisa Francia

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