Das Zauberwort NOCH

Von Heidi Smolka. Wenn etwas nicht klappt, wenn ich etwas nicht kann, wenn ich etwas vermisse, so kann das Zauberwort NOCH sehr hilfreich sein und Zuversicht schaffen. Dieses Wort sorgt unmittelbar für eine Perspektivenerweiterung. Hier ein paar Beispiele, wie dieses Zauberwort NOCH wirkt:
„Ich kann nicht singen.“
„Ich kann NOCH nicht singen.“

Das Wort NOCH im 2. Satz öffnet automatisch die Türe zum Können. Es eröffnet die Perspektive, dass der Umstand veränderbar ist. Die nächste Frage, die folgen müsste, wäre: Was bringt mich dem Singenkönnen näher? Ein Chor, Gesangstunden, tägliches Üben, einfach tun…

Noch ein Beispiel:

„Wir vertragen uns nicht.“

„Wir vertragen uns NOCH nicht.“

Auch hier hat das Wort NOCH ein kleines Wunder vollbracht. Der erste Satz klingt einzementiert, und starr, die Situation scheint unveränderbar. Durchdas NOCH ist die Möglichkeit, dass wir uns vertragen plötzlich im Raum. Was können wir tun, damit wir uns besser vertragen?

„Ich bin nicht glücklich.“

„Ich bin NOCH nicht glücklich.“

Wiederum, Satz 1: engt ein und fixiert den Missstand, wobei Satz 2 die Türe zu Veränderung öffnet. Was ist der nächste Schritt zum Ziel?

Vielleicht fällt Ihnen ja nach dem Sommer das Arbeiten schwer und Sie denken sich:

„Ich habe keine Lust zu arbeiten.“

Machen Sie das Experiment und Sie werden den Unterschied merken:
„Ich habe NOCH keine Lust zu arbeiten.“ – sie wird also wieder kommen, die Lust. Durch das NOCH drängt sich gleich die Frage auf: Was brauchen Sie, damit Ihnen die Arbeit mehr Spaß macht? Wa können Sie selbst dazu beitragen?

Und zum Abschluss noch etwas Feines:

„Ich mag den Herbst nicht.“

„Ich mag den Herbst NOCH nicht.“

Wieder ist die erleichternde Frage gleich im Raum: Was können Sie tun, damit Sie den Herbst mögen? Ein neues Projekt? Täglich spazieren gehen? Ein kuscheliger Schal? Regelmäßige Freundestreffen? Viel Freude dabei.

Zur Person: Heide-Marie Smolka beitet als Psychologin und Trainerin Glückstrainings an. Eine tolle Idee ist auch ihre Meldestelle für Glücksmomente. Gerade ist ihr Bilderbuch Bertl und Adele suchen das Glück erschienen: Bertl, die Maus und Adele, der Schmetterling wollen ihren Freund Ferdi, den Hasen wieder glücklich sehen. Sie begeben sich auf die Suche, was ihren Freund wieder fröhlich machen kann. Sie fragen nicht nur den Kater Fauli und Käfer Kasimir, sie helfen auch der Schnecke Schleichi und schlichten sogar einen Streit. An jeder Ecke lauert eine Glücksidee … Bertl und Adele sind auch für Erwachsenen eine Glücks-Inspiration!

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Freundschaft ist eine zauberhafte Blüte im Garten unseres Lebens. Sie macht das Schwere leicht, das Trübe klar und das Gewöhnliche wundervoll.

Jochen Mariss

Foto: Monika Kirschke

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03.05.2016 um 07:05 Uhr

Das Chor-Experiment

Der charismatische junge Chorleiter, Musiklehrer und Kirchenmusiker Patrick Bach ist überzeugt: „Jeder kann singen“. Eine seiner Grundüberzeugungen dabei:“Gemeinsam musizieren hilft, Probleme zu lösen!“ In Sasbachwalden soll Bach aus Flüchtlingen und Dorfbewohnern einen Chor bilden. Wie er sehr schnell feststellt: Alles andere als ein einfaches Unterfangen. Schöne Doku im SWR.

Foto: SWR

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02.05.2016 um 15:05 Uhr

Gut zu wissen

Am Brandenburger Tor sind heute die geleakten, konsolidierten ‪#‎TTIP‬-Texte öffentlich einzusehen – in einem gläsernen Truck von Greenpeace. Wer auch Einblick haben möchte, aber nicht in Berlin wohnt, kann die Texte auf http://ttip-leaks.org/ anschauen und herunterladen.

Foto: Greenpeace

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30.04.2016 um 11:04 Uhr

TV-Tipp: Yehudi Menuhin

Yehudi Menuhin, der wohl berühmteste Violinvirtuose des 20. Jahrhunderts, wäre im April 100 Jahre alt geworden. Albert Einstein sagte, nachdem er ihn spielen hörte: „Nun weiß ich, dass es einen Gott im Himmel gibt!“ ARTE zeigt ein Porträt mit einem langen Interview, das er 1994 in seinem Haus auf der griechischen Insel Mykonos gab – mit sehr persönlichen Erinnerungen an ein ganzes Musikerleben. Sonntag, 01. Mai um 22:20 Uhr danach in der Mediathek.

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