Ein Sankalpa setzen

Saint_Mary_Magdalene_by_karmievaryaIch nehme ab dem 26. März an dem Maria Magdalena-Sadhana von Chameli Ardagh und ihrem Awakening Women Team teil. Zu Beginn dieser 21-tägigen Übung setze ich mir ein Sankalpa, das im Sanskrit folgende Bedeutung hat:
(san = „eine Ahnung, die sich im Herzen formiert hat“,
kalpa = „die Regel, die vor allen Regeln beachtet werden muss“)

Ein Sankalpa zu setzen ist mehr als ein Beschluss.

Sankalpa ist die Ausrichtung auf das Sehnen der Essenz in Dir, mit Deinem Dharma.

Das Sehnen, voll und ganz das zu sein, was Du wirklich bist.

In dieser Ausrichtung machst Du Dir die kreativen Kräfte der
Evolution zunutze, diese Kraft ist Sankalpa-Shakti.

Übung – Setze ein Sankalpa:

Fühle in die Wahrnehmung, die Du in diesem Moment von Deinem Dharma hast.

Setze ein Sankalpa, welche Fähigkeiten/Dinge/Umstände/Artha Du benötigst, um Dein Dharma zu erfüllen.

Das Sankalpa ist zeitlich limitiert, setze ein Sankalpa für etwas, auf das Du Dich die nächste Woche, den nächsten Monat oder das nächste Jahr konzentrieren möchtest.
Wenn Du das Sankalpa setzt, benutze das Präsens (die gegenwärtige Zeitform) und beziehe mit ein, wie es sich anfühlt, seine Erfüllung zu erleben.

Sei offen, warte und empfange.

Für das Maria Magdalena Sadhana weist mich Chameli darauf hin, das Sankalpa besonders bewusst zu setzen: “Bevor du beitrittst, ermutige ich dich dazu, deine Absicht, dein Sankalpa, ganz genau zu prüfen. Wir haben es hier mit einer Lady zu tun, die für Aufgabe und Arbeit steht, also sei vorbereitet. Meiner Schätzung nach, wird Sie all deine geliebten Entschuldigungen in den Sternenstaub kicken und dich zitternd zurücklassen, in der Verwundbarkeit des Höheren.” Hier mehr zu Maria Magdalena.

Chameli Ardagh

Zur Person: Für Chameli Gad Ardagh ist weibliche Spiritualität nichts ausschließend, sondern von Natur aus integrativ. In ihrem Buch “Komm dir näher” beschreibt sie ihren ganz persönlichen Weg, um weibliche und männliche Elemente wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Was Sie lehrt, ist tief im Körper verankert, akzeptiert und fördert die Gefühle, den Austausch und die Beziehung zwischen den Geschlechtern und findet seinen Höhepunkt im bewusst gelebten Augenblick.
Sie hat weltweit die Bewegung Awakening Women ins Leben gerufen.

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Im Meer des Lebens,
Meer des Sterbens,
in beiden müde geworden,
sucht meine Seele den Berg,
an dem alle Flut verebbt.

Japan, 7. Jahrhundert

elbeabend

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