Die Zukunft pflanzen

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Lässt sich die Weltbevölkerung dauerhaft und gesund ernähren? Der Dokumentarfilm “Die Zukunft pflanzen” im Rahmen des ARTE-Themenabends “Bio für neun Milliarden” beantwortet diese Frage mit einem klaren Ja! Die Filmemacherin Marie-Monique Robin ist davon überzeugt, dass das Sechstel der Weltbevölkerung, das heute noch Hunger leidet, durchaus satt werden könnte, wenn mit ökologischen und ressourcenschonenden Anbaumethoden der richtige Weg eingeschlagen würde. Sie lässt Agrarökonomen, Wirtschaftswissenschaftler und Vertreter internationaler Hilfsorganisationen zu Wort kommen, die sie bei ihren umfangreichen Recherchen auf vier Kontinenten befragt hat.

Anhand von Beispielen aus Mexiko, Japan, Malawi, Kenia, Senegal, den USA und mehreren europäischen Ländern veranschaulicht die Filmemacherin, dass radikales Umdenken gefordert ist und dass die Lebensmittelkette anders verwaltet und organisiert werden muss – und kann, um dem Hunger in der Welt Abhilfe zu schaffen.

Mittlerweile beweisen weltweit aktive Initiativen, dass ökologische Landwirtschaft, die umweltgerecht und ressourcenschonend verfährt, nicht nur möglich, sondern auch ertragreicher ist als die industrielle Produktion von Nahrungsmitteln. Voraussetzung dafür ist allerdings auch, dass den Bauern – und nicht nur den Großproduzenten unter ihnen – wieder eine Schlüsselrolle in der für die Zukunft der Menschheit unabdingbaren Entwicklung zugebilligt wird.

Nach “Monsanto, mit Gift und Genen” und “Unser täglich Gift” wartet Marie-Monique Robin mit dem letzten Teil ihrer Trilogie auf. “Zukunft pflanzen” ist eine entschieden optimistische Untersuchung darüber, wie der weltweiten Lebensmittelkrise Abhilfe geschaffen werden kann.

Themenabend bei arte am 1.7.2014 um 20.15 Uhr.

Auf der arte-Website gibt es ein umfangreiches Dossier zu dem Thema, hier.

Hier ein Ausschnitt über die Etappe in Kenia: Es war im Dezember 2011 in Kenia, auf der Farm von John Otiep. Er bewirtschaftet zwei Hektar mit Gemüse- und Maiskulturen. An diesem Tag veranstaltete er einen Tag der offenen Tür für die Bauern seiner Region. Mit Unterstützung von Wissenschaftlern des Internationalen Zentrums für Insektenphysiologie und – ökologie (ECP), sollte ein neues Verfahren zur biologischen Schädlingsbelämpfung vorgestellt werden. John praktiziert diese Push-Pull-Technologie bereits seit drei Jahren – und das mit spektakulären Ergebnissen.

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Freude ist unsäglich mehr als Glück,
Glück bricht über die Menschen herein, Glück ist Schicksal –
Freude bringen sie in sich zum Blühen, Freude ist einfach eine gute Jahreszeit über dem Herzen;
Freude ist das Äußerste, was die Menschen in ihrer Macht haben.
Rainer Maria Rilke

Foto: Monika Kirschke

Foto: Monika Kirschke

Interaktion

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28.04.2015 um 12:04 Uhr

Solidarische Landwirtschaft

Brauchen Lebensmittel einen Preis? Nein, sagten ein paar norddeutsche Bauern und verfolgten die Idee die solidarischen Landwirtschaft, die inzwischen weltweit Karriere macht. Mehr bei zeit-online und ein aktuelles persönliches Beispielhier.
landwirtschfat

28.04.2015 um 08:04 Uhr

„Tanz zwi­schen den Wel­ten“

Die in­ter­na­tio­nal be­kann­ten Cho­reo­gra­fen Royston Mal­doom („Rhythm is it“) und Ta­ma­ra McLorg arbeiten gerade an einem ungewöhnlichen Tanzprojekt in Ham­burg. Zwei Wo­chen lang füh­ren Royston Mal­doom und Ta­ma­ra McLorg 20 Män­ner und 20 Frau­en in Ham­burg tän­ze­risch zu­sam­men. Die Hälf­te der Teil­neh­men­den ist von Ar­mut be­trof­fen. Am 7. Mai ist Aufführung von Tanz zwischen den Welten. Mehr bei kgs-hamburg.
tanz_Zwischen_den_Welten

28.04.2015 um 08:04 Uhr

Vorbild Madagaskar

Toll: In Madagaskar wächst eine junge Generation heran, die selbstständig an der Erforschung und dem Schutz der einzigartigen Biodiversität der Insel beteiligt ist. Ermöglicht wird dies durch Bildungsprogramme, die noch weit über die Teilnehmenden hinaus wirken. Mehr hier.
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