Der Ursprung des Altweibersommers

Der Begriff “Altweibersommer” bezeichnet kein Sommerwetter für ältere Frauen. Der Ursprung dieser Bezeichnung führt weit zurück in die germanische Mythologie. Mit “weiben” wurde im Altdeutschen das Knüpfen von Spinnweben bezeichnet. An September-Tagen mit sonnigem Wetter wie zur Zeit, kühlt es sich in den klaren Nächten stark ab, so dass in den Morgenstunden durch den Tau die Spinnweben deutlich zu erkennen sind.
Die seltsam glänzenden Fäden (oder “Herbstfäden”) glitzern im Sonnenlicht wie lange, silbergraue Haare.

Früher erzählten alte Sagen, dass alte Weiber – damals noch kein Schimpfwort für alte Damen –  diese “Haare” beim Kämmen verloren hätten. Hier zeigte sich das Wirken der “Nornen”, der alten Schicksalsgöttinnen, welche die Lebensfäden der Menschen spinnen. Alten Menschen, an denen solche Spinnfäden hängen bleiben, sollten sie Glück bringen. Im Christentum entstanden dann Legenden die berichten, dass die Silberfäden des Altweibersommers aus dem Mantel Marias stammen, den sie bei ihrer Himmelfahrt trug. Im Volksmund heißen deshalb diese Spinnfäden auch “Marienfäden”, “Marienseide” oder “Unserer Lieben Frauen Gespinnst”.

Meterologisch bezeichnet der Altweibersommer eine spätsommerliche Schönwetterperiode mit stabilem warmem, sonnigem Wetter. Häufig entsteht zu dieser Zeit ein für mehrere Tage oder Wochen beständiges Hochdruckgebiet über Mitteleuropa, mit kühlen, klaren Nächten und warmen, fast windstillen Tagen. Diese entstehen durch das Angleichen der Temperaturen von Land und Wasser, mit der Folge geringer Luftdruckunterschiede. Charakteristisch für den Altweibersommer sind auch eine relativ plötzliche und starke Laubverfärbung. Diese wird durch die grossen Temperaturschwankungen von Tag und Nacht ausgelöst. So ensteht auch der berühmte Indian Summer.

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Foto: Heike Winkler

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01.02.2015 um 10:02 Uhr

Rücklicht: Richard von Weizsäcker

“Die Bitte an die jungen Menschen lautet: Lassen Sie sich nicht hineintreiben in Feindschaft und Hass gegen andere Menschen, gegen Russen oder Amerikaner, gegen Juden oder Türken, gegen Alternative oder Konservative, gegen Schwarz oder Weiß. Lernen Sie, miteinander zu leben, nicht gegeneinander.” Diese Rede ist aus der Amtszeit von Richard von Weizsäcker als Bundespräsidentin Erinnerung: Am 40. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkrieges sprach er im Bundestag. Gestern ist er im Alter von 94 Jahren verstorben – gute Reise!
220px-Bundesarchiv_Bild_146-1991-039-11,_Richard_v._Weizsäcker

30.01.2015 um 06:01 Uhr

Music for the one God

“Music for the one God” ist ein Konzertprojekt bei dem 100 Musiker, Instrumentalisten, Sänger und Solisten die sakrale Musik von Muslimen, Christen und Juden gemeinsam erklingen lassen. Kirchenchöre verschiedener Konfessionen aus München, Laienchöre verschiedener Migrationsgruppen, international renommierte Künstler und Solisten sprechen auf dem Konzert eine gemeinsame Sprache, die für eines steht: RESPEKT! Livemittschnitt aus der Philharmonie im Münchner Gasteig hier.
onegod

29.01.2015 um 12:01 Uhr

Die Frau in mir

Ein Mann beschließt, für ein Jahr seine Identität zu ändern und als Frau zu leben. Er ist verheiratet, weder trans- noch intersexuell, noch möchte er sich einer Hormon- oder Sexualtherapie unterziehen. Als Motiv gibt er an, die Welt der Frauen besser verstehen zu wollen, aber auch das eigene Mann-Sein kritisch zu hinterfragen. Christian Seidels Fazit in der Elle hier. Das Buch “Die Frau in mir” hier.
seidl

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Am 14.2.2015 ist es wieder soweitonebillionrising2015

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