Jahreszeitenfest: Herbstanfang/Mabon

Am Dienstag ist es wieder soweit, am 23. September sind Tag und Nacht gleich lang. Die helle Hälfte des Jahres geht zu Ende und die dunkle beginnt: Herbstanfang. In der Zeit des Übergangs sind beide Kräfte gleich (ge)wichtig. Die Kräfte sind vollkommen ausgewogen und eine kann sich in den Haaren raufen, wenn sie eine Entscheidung fällen möchte.

Noch einmal zeigt sich jetzt die Natur in großer Farbenpracht und Fülle. Die Feldfrüchte werden eingebracht; es ist die Zeit der Äpfel und des jungen Weins, die Zeit des Saft- und Marmeladeneinkochens. Frau Holle schickt uns schwarze Grüße mit den reifen Holunderbeeren. In einem Herbstritual ist es nun Zeit für Erntedank. Die Früchte des Jahres sind sichtbar. Eine Meditation zum inneren Ort des Reichtums kann auch eine Rückschau auf das Jahr sein, auf die Ernte, die es brachte. Zeit Danke zu sagen. Etwas von dieser Fülle weiter zu schenken und zu feiern, kann überaus bereichernd sein und trägt dazu bei, für Ausgewogenheit zu sorgen.

Es ist auch eine schöne Zeit, um (Erntedank)Feuer anzünden, um uns von der lichten Hälfte des Jahres zu verabschieden. Wir verabschieden uns auch von altem Groll, der sich im Laufe des Jahres angesammelt hat. Es heißt, dass nun Persephone, die Tochter der Demeter, für vier Monate in die Unterwelt geht, um dort als Herrin der Toten neben ihrem Gatten Hades zu herrschen (oder je nach Mythe zu Hekate, der alten Herrscherin des dunklen Reiches zu gehen).

Die Bezeichnung “Mabon” hat übrigens keinen nachweisbaren Hintergrund, sondern taucht schriftlich zuerst bei dem amerikanischen Autor Aidan Kelly  in den 70er Jahren auf. Die walisische Sagengestalt Mabon war hierfür wahrscheinlich Vorbild.

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Das Böse ist nicht das Gegenteil des Guten.
Es gibt nur den Weg zu einer großen Einheit.
Man kann sich dieser nähern,
das ist das Höchste,
die Nähe zu Gott.
Bei näherem Hinschauen sieht man,
dass das Böse keine Existenz hat.

Überlebender von Auschwitz Jehuda Bacon in der Dokumentation ‘Mut zum Leben’

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Interaktion

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27.01.2015 um 05:01 Uhr

Buch: Mut zum Leben

Das Buch zum Film: Mut zum Leben – Die Botschaft der Überlebenden von Auschwitz von Thomas Gonschior und Christa Spannbauer. Neben dem Leiden des Holocaust gibt es noch etwas anderes: den Triumph der Menschlichkeit über die Unmenschlichkeit, der sich in einer großen Liebeserklärung an das Leben kundtut. Hier mehr und auch viele aktuelle Lesetermine.
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26.01.2015 um 10:01 Uhr

Night will fall

Ich habe die Doku “Night Will Fall” schon bei arte tief erschüttert gesehen und es hat mir nochmal unser aller Schattenthemen vor Augen geführt. Der von Sidney Bernstein produzierte Film, der das Grauen der KZs zeigte und an dem die Regissuere Andre Singer, Hitchkock und Billy Wilder beteiligt waren, wurde aus unterschiedlichen Gründen nie gezeigt, war dann verschollen und wurde erst 2014 rekonstruiert. Heute abend im Ersten um 23.30 Uhr. Ein guter Artikel im Abendblatt.
nightwillfall

25.01.2015 um 17:01 Uhr

Junge Alte

Toller Artikel mit tollen Menschen, die im hohen Alter noch ungewöhnliche Dinge erlernt haben. Inspirierende Fotos und Geschichtenhier.
alter

Veranstaltungstipp

Am 14.2.2015 ist es wieder soweitonebillionrising2015

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