Radikal: One Billion Rising 2016

onebillion2016Diese Jahr heißt es zum vierten Mal One Billion Rising. Auch angesichts des Schlaglichtes auf sexuelle Gewalt nach den Vorkommnisse in der Sylvesternacht passt das diesjährige Motto besonders: Escalate REVOLUTION. Lasst uns noch radikaler für das Ende der Gewalt gegen Frauen und Mädchen und für Gleichstellung eintreten. Am 14. Februar tanzen wieder weltweit Frauen, Männer, Mädchen und Jungen.

Erhöhen wir weiterhin das Bewusstsein für sexuelle Unterdrückung und Gewalt und handeln noch mutiger und kreativer: Break the Chain – Sprengt die Ketten!

Übersicht der Events in Deutschland hier.

HintergrundOne Billion Rising:  (Eine Milliarde erhebt sich) ist eine weltweite Kampagne für ein Ende der Gewalt gegen Frauen und Mädchen und für Gleichstellung. Sie wurde im September 2012 von der New Yorker Künstlerin und Feministin Eve Ensler initiiert. Die eine „Milliarde“ bezieht sich auf eine UN- Statistik, nach der eine von drei Frauen in ihrem Leben Opfer sexueller oder sonstiger Gewalt wird. Die Kampagne wurde im Rahmen der V-Day Bewegung gestartet. Es ist eine der größten Kampagnen weltweit, um zur Beendung von Gewalt gegen Frauen mit tausenden von Events in über 200 Ländern der Welt

Viele Hintergründe und Berichte zu den Aktionen in den letzten Jahren hier.

Posted in ProjekteGetagged mit: ,
7 Kommentare zu “Radikal: One Billion Rising 2016
  1. Gabrielesagt:

    Wo wird in Berlin getanzt?

  2. Thomassagt:

    Ich finde One Billion Rising inhaltlich sehr unterstützenswert. Es gilt jedoch -und das nicht nur bei Frauenthemen- immer wieder einen kritischen Blick darauf zu werfen, inwiefern diese Themen für geopolitische Zwecke instrumentalisiert werden bzw. wurden. Mehr dazu findet frau und man (dank Wikileaks) unter dem Stichwort „embedded feminism“ oder hier: http://de.wikimannia.org/Embedded_Feminism

  3. Katarinasagt:

    Ähm, Thomas, WikiMANNia ist sicherlich keine zitierwürdige Seite… Sie ist explizit antifeministisch („Feminismusfreies Wissen mit anderen teilen“) und bekämpft ihn mit pseudowissenschaftlichen Artikeln, die suggerieren „die Wahrheit“ zu vermitteln.
    Vielleicht hast Du ja aber auch ein Beispiel, welches (böse) geopolitische Ziel mit OBR verfolgt wird? Dass es geopolitische Ziele hat, ist ja immanent – die Beendigung und Bewältigung von Gewalt gegen Frauen und Mädchen, ich sehe da allerdings nichts Kritikwürdiges…?

  4. Thomassagt:

    Liebe Katarina. Wenn du meinen Beitrag nochmals liest, wirst du merken, dass ich mit keinem Wort schreibe, OBR habe böse Ziele im Sinn. Deshalb: Deine Projektion darfst du gerne behalten, sie gehört dir. Es würde mich aber freuen, wenn du dich mehr für die tatsächliche Thematik interessieren würdest als deine Energie dafür zu verwenden, mich in einen Frau-Mann-Grabenkampf verwickeln zu wollen. In ersterem Fall darfst du meinen Beitrag als Einladung verstehen, das Thema mal zu begooglen und dir deine Meinung zur Sache zu bilden. Love, Thomas

  5. Katarinasagt:

    Lieber Thomas, Du schriebst „kritischen Blick darauf zu werfen, inwiefern diese Themen für geopolitische Zwecke instrumentalisiert werden bzw. wurden“. Ich habe nachgefragt, was genau Du damit meinst. Austausch, nicht Grabenkampf.
    Trotz Googlen und Deines Kommentars keine Antwort.

  6. Thomassagt:

    Liebe Katarina

    Ich nahm an, du weisst wie googlen geht. Einfach nach „embedded feminism suchen – wie ich in meinem ersten Kommentar ausgetauscht hatte. Da findest du einiges und landest schnell bei der Wortschöpferin von embedded feminism, der Feministin und Professorin Krista Hunt.

    Falls du nicht weisst, wie googlen geht, dann schreib ins Suchfeld oben rechts einfach „wie google ich richtig“ ein.

    Love, Thomas

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*

Wenn einer aus seiner Seele singt, heilt er zugleich seine innere Welt. Wenn alle aus ihrer Seele singen und eins sind in der Musik, heilen sie zugleich auch die äußere Welt.“

Yehudi Menuhin

sonnenblume

Interaktion

Gute Nachrichten teilen
25.07.2016 um 11:07 Uhr

Kornheiliger Jacobus

Der 25. Juli, der Tag des „Kornheiligen“ Jakobus, galt für die ländliche Bevölkerung als wichtiger Lostag. „Ist es hell auf Jakobustag, viel Früchte man sich versprechen mag.“ Ein heißer Jakobustag verkündet einen kalten Winter. Nach altgeübten Brauch werden am Jakobustag die ersten Kartoffeln, die Jakobi-Erdäpfel, geerntet und gegessen; man sammelt Heilwurzeln und Blaubeeren.
In den Alpen war und ist Jakobi das Hauptfest der Sennen und Hirten; es wird auf „Jakobsstärke“ getrunken; man mißt die Kräfte im „Rankeln“ oder „Schwingen“, eine alte Form des Ringens. Aus dem Juli-newsletter von Wolf Dieter Storl
a_juni_068_a_kornblume_quad

24.07.2016 um 08:07 Uhr

Gefängnisse schließen

Es gibt in den Niederlanden nicht genug Straftäter, um die Gefängnisse zu füllen. Deswegen werden jetzt Teile geschlossen. Warum die Verbrechensrate kontinuierlich sinkt und die Reintegration besser gelingt, schreibt die Huffington Post.
herz_aus_kuhschwanz

20.07.2016 um 06:07 Uhr

Fleischsteuer?

Klimaforscher möchten Fleisch verteuern – denn Fleischessen ist ähnlich umweltschädlich wie Autofahren. Insbesondere Fleisch, Fisch, Milchprodukte und Eier machen rund die Hälfte der ernährungsbedingten Umweltschäden aus. Vegetarische oder vegane Ernährung belasten Umwelt und Klima deutlich weniger stark. Zum Beispiel benötigt die Produktion von einem Kilogramm Rindfleisch rund 14’000 Liter Wasser. Ein Kilogramm Früchte und Gemüse lässt sich hingegen mit rund 500 Liter Wasser erzeugen. Guter Artikel mit Grafik im Tagesanzeiger.ch.
87229

Lichtblick und newslichter

Zu Ökostrom oder Gas bei LichtBlick wechseln und damit die newslichter unterstützen. Für jeden geworbenen Neukunden spendet LichtBlick den guten Nachrichten 30 Euro. Einfach und schnell über diesen Link zu LichtBlick wechseln. Der zertifizierte LichtBlick-Strom stammt zu 100 % aus erneuerbaren Quellen aus Deutschland. Wer zu LichtBlick wechselt, schützt nicht nur Klima und Umwelt, sondern kann auf faire Konditionen und ausgezeichneten Kundenservice vertrauen.lichtblick

Partner

Sie bilden das Netzwerk der guten Nachrichten: Die Partner der newslichter. Wir verzichten auf klassische Werbeformate, aber wir empfehlen bewusst ausgewählte Projekte und Unternehmen auf unserer Partnerseite Wollen Sie für 365 Tage Partner dieses starken Netzwerkes sein? Für nur einen Euro pro Tag sind sie dabei. Hier Kontakt aufnehmen.

AboSonne

sunrays
sun with abo

Jetzt ein Abo!

Die newslichter sind frei zugänglich und wollen unabhängig von Werbung und journalistischen Zwängen ein neues Paradigma in der Medienwelt begründen. Wenn viele Menschen einen kleinen Beitrag leisten, können wir viel bewegen.

Spendenaufruf

schließen

Willkommen bei den guten Nachrichten. Die newslichter sind anders als die anderen Medien. Wir sind frei zugänglich und verzichten bewusst auf klassische Werbung. Deswegen braucht es Deine Großzügikeit und Unterstützung im Feld dieser positiven Energie: Nimm ein Abo oder spende direkt mit einen Betrag Deiner Wahl.

Freude und Danke.
Ich habe bereits gespendet

Vielen Dank!

Du lässt die newslichter leuchten

Vielen Dank, dass Du die newslichter.de durch Deine Spende unterstützt und werbefrei hältst. Freude!