Degrowth in Bewegung(EN)

„Bonn im Wandel“-Pflanzen von der Aktion “Macht Bonn Essbar” (Foto: Gesa Maschkowski)

„Bonn im Wandel“-Pflanzen von der Aktion “Macht Bonn Essbar” (Foto: Gesa Maschkowski)

Eine Artikelserie, zu dem das Konzeptwerk Neue Ökonomie in Vorbereitung und im Rahmen der degrowth-Konferenz Vertreter*innen diverse ökosozialer und alternativ-ökonomischer Strömungen eingeladen hatte. Insgesamt 32 Artikel sind in diesem Rahmen erschienen. Auch das Transition Netzwerk hat sich beteiligt – mit dem Gemeinschaftswerk „Vom Träumen, Planen, Machen und Feiern des Wandels, den wir selbst gestalten“

Auszug:

Vom Ansatz her geht die Transition-Bewegung über eine Degrowth- oder Suffizienzperspektive hinaus. Wir fragen nicht nur, wie wir weniger verbrauchen können – wir fragen, welches Wirtschaftssystem langfristig den Bedürfnissen Aller dient, statt kurzfristig die Bedürfnisse Weniger zu befriedigen. In diese Diskussion gehört auch die Frage: Wir reich sind wir tatsächlich an sinnvoller Arbeit, Kreativität, Muße, Freiheit, Anerkennung und Mitbestimmung?
Wachstum der Fähigkeiten und (Lebens-)Qualitäten

Der Begriff Degrowth macht aus unserer Sicht nicht deutlich genug, dass wir in vielen Bereichen noch Wachstum brauchen, um „die große Transformation“ gestalten zu können. Das betrifft sowohl Fähigkeiten als auch Qualitäten: Wir brauchen ein Wachstum an Mut, Vertrauen und Gestaltungsfähigkeit, an Mitwirkung, Empathie, Solidarität und Gemeinschaftssinn. Wir brauchen mehr und bessere Fähigkeiten der Selbstorganisation und Entscheidungsfindung. Es geht um mehr Sinn und mehr Nachhaltigkeit beim Leben und Arbeiten. Und nicht zuletzt: Die Bewegungen für Klimagerechtigkeit und Postwachstum brauchen mehr Menschen, Zeit und Ressourcen, damit sie auf langer Strecke durchhalten. Auch darüber ist eine gesellschaftliche Debatte nötig. Wie können die Fähigkeiten und Ressourcen für eine große Transformation wachsen?

Hier den ganzen Text lesen.

Ein Autor*innenteam von 5 Transitioner*innen hat diesen Text gemeinsam erstellt. Mit dabei waren:

Gesa Makkaroni – GesaMaschkowski von Bonn im Wandel
Stephanie Ristig-Bresser von Transition Town Hannover, Co-Projektkoordinatorin vom Transition Netzwerk und Aktivistin bei der Gemeinwohl-Ökonomie
Silvia Hable von Transition Town Witzenhausen
– Norbert Rost von Transition Town Dresden – Dresden im Wandel
und
– Michael Schem von Transition Town Bielefeld

 

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