Frühling

Aufbruch im Frühling!

Von Ruediger Dahlke Das Prinzip allen Anfangs, zu dem der erste Impuls und der erste Schritt in Neuland gehören, verfügt über den dazu notwendigen Mut und Tatendrang. Da es um Durchsetzung in neuen Bereichen geht, gehört nicht nur der Krieger, sondern auch der Pionier zum marsischen Prinzip. Eroberung von neuem Terrain ist das Thema – und damit die Geburt oder der Angriffskrieg, die Einnahme einer fremden Stadt wie auch die stürmische Eroberung eines Partners. Es geht nicht um Durchhalten, sondern eben um Durchsetzung, auch von neuen Ideen. Victor Hugo sagte kurz und treffend: „Nichts ist so mächtig wie eine Idee, deren Zeit gekommen ist.“

Der Mut zu handeln und die Tat, auch die spontane, unbedachte Reaktion, gehören zu Mars. Was auf den ersten Blick, der natürlich ganz dem marsischen Lebensprinzip entspricht, negativ erscheint, wird auf den zweiten klar. Das Prinzip des Anfangs ist geschichtslos und kann auf nichts zurückgreifen. Hier bricht ungeformte Energie spontan hervor und fordert ihr Recht. Schnörkellos bahnt sie sich ihren Weg. Es ist naheliegend, dass jemand, der keine Vergangenheit hat, rücksichtslos tätig wird; auf wen oder was sollte er auch zurückblicken. Rot wie das lodernde Feuer ist die Farbe des Anfangs. Unter dem Marsprinzip ist ein Mensch enorm begeisterungsfähig und kann andere mitreißen. Die Gefahr besteht aber darin, die an- und aufgerissenen Ideen (und Partner) nicht durchhalten und umsetzen zu können, weil das Strohfeuer nur kurz währt.

” Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne.
Der uns beschützt und der uns hilft, zu leben.
Wir sollten heiter Raum um Raum durchschreiten,
an keinem wie an einer Heimat hängen.
Der Weltgeist will nicht fesseln und uns engen,
er will uns Stuf‘ um Stufe heben, weiten.
Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise,
mag lähmender Gewöhnung sich entraffen.”
– Hermann Hesse

Frühling, die für Mars typische Zeit am Anfang des Jahres, ist weder gut noch schlecht, sondern notwendig und die meisten lieben ihn. Die Milliarden von Keimlingen, die sich wie Speerspitzen im Frühling nach oben bohren und Mutter Erde – natürlich rücksichtslos – verletzen, sind wie alle Frühlingsboten dem Aggressionsprinzip zuzuordnen. Schneeglöckchen, die sich durch die Schneedecke schmelzen oder Frühlingsstürme, die dem Winter das Rückgrat brechen, sind erste marsische Boten des jahreszeitlichen Neuaufbruchs. Ähnlich wie die ihnen urprinzipiell verwandten Knospen, die im Frühling ebenso rücksichtslos ihre Hüllen sprengen und zerreißen, sind die keimenden Pflanzen genauso spitz wie Pfeil- und Messerspitzen. Weiter auf Seite 2

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Das Böse ist nicht das Gegenteil des Guten.
Es gibt nur den Weg zu einer großen Einheit.
Man kann sich dieser nähern,
das ist das Höchste,
die Nähe zu Gott.
Bei näherem Hinschauen sieht man,
dass das Böse keine Existenz hat.

Überlebender von Auschwitz Jehuda Bacon in der Dokumentation ‘Mut zum Leben’

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27.01.2015 um 17:01 Uhr

Brief an den Verbraucher

Willi hat die Schnauze voll. Er ist Landwirt und hat uns Verbrauchern einen Brief geschrieben, in dem er uns vorrechnet, für was er z.B. ein Kilo Kartoffeln verkauft – nämlich einen Cent. Und rechnet mit uns Verbrauchern ab, weil wir am Ende doch oft nicht regional, saisonal und Preis- sprich Wertbewusst einkaufen. Mehr bei fragdenlandwirt.de
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27.01.2015 um 11:01 Uhr

Esel schützt Schafe

Die Wölfe sind zurück. Berufsschäfer Tino Barth geht ungewöhnliche Wege, um seine Tiere zu schützen: Er kaufte sechs Esel. Die sind zwar stur machen aber laut I-AH und sollen so die Wölfe vertreiben. Mehr im NDR.
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27.01.2015 um 05:01 Uhr

Buch: Mut zum Leben

Das Buch zum Film: Mut zum Leben – Die Botschaft der Überlebenden von Auschwitz von Thomas Gonschior und Christa Spannbauer. Neben dem Leiden des Holocaust gibt es noch etwas anderes: den Triumph der Menschlichkeit über die Unmenschlichkeit, der sich in einer großen Liebeserklärung an das Leben kundtut. Hier mehr und auch viele aktuelle Lesetermine.
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Am 14.2.2015 ist es wieder soweitonebillionrising2015

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