Leben

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Foto: Die Zeitspirale.de

28. Juli 2010

Jahreskreisfest 1./2. August: Schnitterin/Lammas

Auch dieses Jahreskreisfest hat mehrere Namen, doch ob Schnitterin, Kräuterweihfest oder Lammas: Es ist ein Erntefest, speziell für Getreide und magisch verwendete Kräuter, deren energetische Wirkung in dieser Zeit am stärksten ist. Das SchnitterIn-Fest liegt auf dem Höhepunkt des Sommers, dem Übergang vom fruchtbaren Sommer in den Spätsommer. Und obwohl es noch heiß ist, gibt es schon eine erste Ahnung des Herbstes. Gerade eben wogen überall die Getreidefelder, kurze Zeit später sind sie weg. Ein rascher endgültiger Schnitt lässt ein Stoppelfeld zurück.

 

Traditionell wird zu diesem Fest das erste Mal Brot aus dem neuen Getreide gebacken. Dieses Brot kann im Rahmen einer kleinen Feier mit Freunden geteilt werden. Aber auch der Grossteil der Kräuterernte wird abgeschlossen, da die Wirkstoffe der Kräuter auf dem höchsten Niveau sind. Gerne wird ein Kräuterstrauß gesammelt und mit einem roten Band verbunden. Die Anzahl der Kräuter sollte einer magischen Zahl entsprechen. Meistens spielt die 3 darin eine große Rolle, wobei die 9 besonders magisch ist. Ein typischer 9er Bund besteht zum Beispiel aus Arnika, Baldrian, Johannakraut, Kamille, Königskerze, Pfefferminze, Schafgarbe, Tausendgüldenkraut und Wermut.

 

Das Schnitterinfest lehrt auch auf spiritueller Ebene das Wählen, Trennen und Sortieren, das sich auf verschiedene Ebenen übertragen lässt. Sie gilt für einzelne Pflanzen ebenso wie für ganze Felder, für Geld, für Geräte, für die persönliche Reifung wie die gemeinsame Entwicklung einer Gruppe. In diesen Zusammenhängen einen Schnitt zu führen ist nicht immer einfach. Die Kraft der Schnitterin unterstützt den Prozess der Unterscheidung zwischen zu erhaltenden Ressourcen und unnötigen Ballast.

 


20. Juli 2010

Vale der Stille, des Duftes und der Weite

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20. Juli 2010 von Bettina Sahling. Mein portugiesischer Kraftort liegt in der nördlichsten Algarve in den Bergen. In der Ferne schimmert der raue Atlantik und fast immer weht ein schöner Wind mit einem unverwechselbaren süßlichen Duft über die grünen Hügel. Die Hausbesitzer sagen, dass man dieses Haus, diesen Ort nur mit ganzen Herzen liebt oder es doch zu einsam findet. Ich wusste sofort, dies ist mein Paradies. Und die Korkeichen nicken zustimmend.


Die Häuser in diesem Tal haben vor rund 10 Jahren ein paar Deutsche und Schweizer erstanden, auch um einen Teil dieser wunderbaren Landschaft in seiner Natürlichkeit zu erhalten. Denn die Ökosünde des Eukalyptusanbaus hat Teile des Gebietes in eine Art Mondlandschaft verwandelt. Aber hier findet sich noch die ursprüngliche Flora und Fauna. Die typischen weißen Steinhäuser sind mit roten Ziegeln gedeckt, innen einfach schön gehalten und Dank Solaranlage mit Strom versorgt. Das Wasser ist kostbar und jeder Tropfen auch vom Abwasch wird zum Gießen benutzt. Gut, dass die Komposttoilette (eine Mischung aus Plumpsklo und Urinal) ebenfalls fast ohne Wasserspülung auskommt. Aus einer Quelle rund 150 Meter im Tal können wir sogar Trinkwasser holen. In dieser Natürlichkeit wird Nachhaltigkeit zur normalen Übung. Keine Spuren zu hinterlassen lehren einen spätestens die Ameisen, die jeden Krümmel für eine Invasion nutzen.

 

Dieses Jahr gibt es reichlich Wasser, weil es sowohl im Februar und auch noch im Mai ungewöhnlich viel geregnet hat. Auch jetzt sind die Temperaturen mit 25 Grad und kühlen Nächten ideal. 2005 hingegen war es gefährlich trocken und ein Feuer fraß sich seinen Weg durch das Tal. Ein Haus brannte ab, aber alle anderen kamen davon. Ruß und Asche an den Korkeichen erzählten letztes Jahr noch von dieser Geschichte. Dieses Jahr hat sich fast alles regeneriert und auch das Haus ist wieder aufgebaut.

 

Hier fällt es leicht im Rhythmus der Natur zu leben. Wenn die Sonne so um sieben Uhr aufgeht, erwachen die Vögel und wir meist auch. Ganz allein wäre es mir wohl auch zu einsam, aber mit meiner Seelenschwester findet sich genau die richtige Mischung aus Stille und Gemeinschaft. Manchmal legt sich morgens Nebel ins Tal, so dass wir Norddeutschen einen Wetterumschwung befürchten. Aber schon wenige Stunden später haben der erste Tee, Wind und Sonne die Schwaden vertrieben. Frühstück mit Galao gibt es auf der Windgeschützten Ostterasse. Den Morgen verbringen wir oft in und um das Haus mit Spaziergängen, Lesen, Schreiben und einfach sein. Dieses Jahr haben wir erstmals das Om-Gym dabei, dass, wie dafür geschaffen, meditativ in der Korkeiche schwingt.

 

Erst am Nachmittag zieht es uns zum Meer. Schotterpisten mit dem typischen roten Sand lassen wir hinter uns, um zu den wilden Sandstränden des Atlantiks zu kommen. Sie sind tief in die Steilküste geschnitten und einer schöner als der andere. Richtig Schwimmen geht angesichts der Wellen und der Unwägbarkeiten von Ebbe und Flut nicht, doch Springen und Juchzen im Whirlpool des Salzwassers hinterlässt eine perlende Lebendigkeit in allen Zellen. Nach einem Sun-Downer in der Bar und dem Besuch im Supermarkt zieht es uns magisch auf unseren Berg zurück. Die Stunden des finalen Sonnenunterganges auf der Westterasse sind unvergleichlich. Schnell ein leichtes Abendessen gezaubert, den Vino Verde in Rose geöffnet und wir verschmelzen mit dem Sonnenrot. Dieses ist noch nicht erloschen, da zeigen sich die ersten Sterne und seit kurzem auch die Mondsichel. Der Wind schläft jetzt meistens ein und wir sind selig müde. Die Zikaden singen uns in den Schlaf und seit zwei Tagen tönnt nachts eine Eule, heute wollen wir mal nach ihr schauen.

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1. September 2010 14:07 Uhr von Bettina Sahling, der Mutter und Macherin von newslichter.de. Der rückläufige Merkur mit all seinen Kommunikationsproblemen schlägt zu: Links in Mails funktionieren nicht, newsletter werden merkwürdig angezeigt und mein Laptop weigert sich wichtige Teile des CMS-Systems anzuzeigen. Also tief durchatmen. Hoffe, hier ist der Link zum "Gründer Wettbewerb: Kopf schlägt Kapital 2010 von Prof. Faltin" funktionsfähig. Denn newslichter.de ist nominiert und bereit für Euer Voting:  http://wettbewerb.entrepreneurship.de. Der Wettbewerb läuft bis zum 1. November. Der Gewinner wird am 6. November 2010 im Rahmen des Entrepreneurship Summit 2010 im Henry Ford Bau der Freien Universität Berlin mit einem Preis ausgezeichnet.weiter

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Marianne Sägebrecht zum 65. Geburtstag

Seit "Out of Rosenheim" ist Marianne Sägebrecht eine Schauspielerin mit Weltruhm. Zuhause lebt sie bodenständig - kocht Kräuterelixiere, füttert die Tiere und schreibt Bücher wie "Meine Jahreszeiten" (Bild links). Mit ihrem Motto "Ich lebe vorwärts und verstehe rückwärts" ist sie gerade 65 Jahre alt geworden. Ein schöner Artikel über ein volles Leben in der SZ.

 

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Möge es deinen Geist erheben!
Möge es deinen Geist erheben, so wie es die Lehren der Alten taten, die mein Volk über Jahrtausende beseelt haben!
Möge es deinen Geist erheben, damit du verstehen lernst, wer du bist!

Und wer du sein sollt! Und wie du zur Blüte deines Lebens findest!
Möge es dir deinen Weg nach Hause weisen, damit du lernst, dich zu lieben und die Welt zu verwandeln!

Möge es das Eis in deinem Herzen zum Schmelzen bringen.

 

Angaangaq

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Mau­re­ta­nia Gre­gor, eine beliebte und äußerst erfah­rene Astro­lo­gin, bie­tet auf viversum.​de jeden Monat unge­mein unter­halt­same  Horo­skop-Videos für jedes Stern­zei­chen. Viel Spaß bei den Aus­sich­ten für den Monat September.weiter

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Flordemayo, eine von den 13. indigenen Großmüttern, teilte mit uns auf dem Event in Bielefeld eine tägliche Übung für den Beginn des Tages, um sich mit allen Elementen zu verbinden. weiter

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Medientipp

Intverview mit Ruediger Dahlke: Ansteckende Gesundheit

Ein sehr schönes Bild ist, dass nicht nur Krankheit ansteckend sein kann, sondern auch Gesundheit. Ruediger Dahlke will möglichst viele Menschen damit "infizieren". Denn auch Krankheit ist immer eine Möglichkeit zu wachsen. Jetzt gibt es ein Interview dazu auf RTV online zu schauen. weitere Medientipps