Beiträge zu Philosophie

Dank an die Jahreszeiten

Foto: Sabrina Gundert

Foto: Sabrina Gundert

Wenn der grosse Dynamo, der die Räder der Jahreszeiten und der Jahre antreibt,
den Herbst einmal mehr in den Winter verwandelt,
in dieser Jahreszeit des Erntedanks
sagen wir Dank für alle Jahreszeiten. Weiterlesen ›

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Im Nicht-Tun wachsen

DSCN9204Von Henry David Thoreau. Es gab Zeiten, in denen ich mich nicht entschließen konnte, die Blüte des Augenblicks irgendwelcher Arbeit des Kopfes oder der Hände zu opfern. Weiterlesen ›

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Die neuen Helden

breakthroughDie Welle des Lebens reiten heißt: in einer Logik reagieren, die es darauf anlegt, sich zu vereinen und trotzdem in keiner Spur festzufahren. Wilde Herzen improvisieren ständig. Die Wirkung ihres Handelns kommt aus der fortlaufenden Transformation und nicht aus einem einmaligen dramatischen Akt. Weiterlesen ›

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Sei Du selbst!

301777 Antike Philosophie ist keine abstrakte Theorie, sondern Lebensweisheit. In der ersten Folge der Dokumentationsreihe „Die Suche nach dem Selbst“ werden Menschen vorgestellt, die versuchen, diese Praxis in ihrem Leben zu verwirklichen. Nicht zufällig verbinden sie ihre Suche nach dem Selbst

Vom Wesen der Verbundenheit

301069 Unsere Identität verdankt sich den Beziehungen, in denen wir stehen von Christoph Quarch. Gnothi sauton – Erkenne dich selbst! Am Anfang der Philosophie steht der Appell zur Selbsterkenntnis. Apollon, der Gott der Dichter und Denker, ruft durch eine Inschrift an

Puzzle des Lebens

299612 Wie setzt sich das Leben zusammen und passt es immer noch in den Rahmen? Schöne kleine, feinsinnige Spielerei von Martin von Barabü.

Schämt euch!

299558 Es reicht nicht, sich über Fremdenfeindlichkeit zu empören. Wir müssen unsere politische Kultur überdenken von Christoph Quarch. Manchmal hilft nur Fremdschämen. Etwa angesichts der Bilder aus Clausnitz oder Bautzen. Da schämt man sich für seine Landsleute. Und diese Scham steigt

Stille Nacht, stressfreie Nacht

296301 Von Christoph Quarch. Der Zauber der Weihnacht enthüllt sich nur da, wo wir uns dem Lärm des Marktes verschließen und auf die Stimme unserer Liebsten hören. Seit langem ist sie nicht mehr still, und heilig ist sie schon mal gar

Leiben

294665 Der Mensch lebt nur, sofern er leibt. Das Wort verdanke ich dem Denker Martin Buber. Und es bekundet eine stille Wahrheit, die dieser Tage oft erschütternd ihre Dringlichkeit verrät: Es gibt kein Menschenleben ohne Leib.

Kein Europa ohne Hellas

293439 Schulden hin und her. Der Geist verbietet einen Grexit Von Christoph Quarch Europa kam übers Meer. Sie reiste auf dem Rücken eines Stiers, in den sich Zeus verwandelt hatte: Der mächtigste und größte der griechischen Götter hatte sich in das

Scheu

292921 Das scheue Reh: Erst hielt unsere Tochter Martha es für einen Hasen, denn zwei lange Ohren lukten aus dem hohen Gras. Dann aber reckte sich das Tier neugierig in die Höhe … und entzog sich umgehend unseren Blicken. Wie schön!

Europa ist herzkrank

293044 Am Flüchtlingsproblem tritt die Krankheit unseres Kontinents deutlich zu Tage: Ihm fehlt eine beseelende Vision. Es steht schlecht um Europa. Die Krankheit unseres Kontinentes tritt in diesen Tagen deutlich zu Tage. Nicht nur im Streit um Griechenland. Viel mehr noch

Kolumne: Gunst

292391 Ich liebe die vergessenen Worte. Sie erscheinen mir wie kostbare Juwelen im Schatzhaus unserer Sprache – Zeugnisse einer vom Aussterben bedrohten Geistesart, die mehr von der Tiefendimension des Lebens ahnte und um die filigranen Schwingungen der Seele wusste. Gunst ist

Tsipras kämpft mit den Erinnyen

43517 Im Hintergrund der politischen Turbulenzen in Griechenland steht eine epochale Auseinandersetzung um die künftige Weltordnung. Wie sie entschieden wird, lehrt die antike Tragödie. In Athen wird eine Tragödie gegeben. Doch heißt ihr Held nicht mehr Orest, und auch nicht Ödipus.

Gemeinsinn

43298 Es gibt diese schönen, alten Worte, die etwas von der Weisheit unserer Vorfahren aufbewahren und Einblicke ins Leben verheißen, wenn man sie zur Sprache bringt. GEMEINSINN ist solch ein Wort, zeugt es doch von dem heute verblassenden Bewusstsein für die

Es bleibt der Ozean

43026 Ein Gespräch von evolve Herausgeber Tom Steininger mit Willigis Jäger über die Radikalität der Seinserfahrung. TOM STEININGER: Bewusstseinskultur fängt mit der Frage an, wer wir als Menschen eigentlich sind. „Wer bin ich?“ ist so etwas wie die ewige Frage der

Brauchen wir Freunde?

42029 „Oh, meine Freunde, es gibt keinen Freund!“ Paradox klingt der Ausruf den der Aristoteles einst getan haben soll. Man ahnt, dass eine schmerzliche Erfahrung dahinter steckt: die Enttäuschung darüber, dass einer, den er für einen Freund hielt, sich nicht als