Tu was! Für die Welt

Es ist manchmal einfacher als man denkt, die Welt zu verbessern. Greenpeace hat in seinem kleinen, feinen Buch „Tu Was“ 77 Tipps dafür zusammengestellt. Zum Beispiel, warum man keine Bohrmaschine und keinen Hund kaufen sowie auf Daunenkissen verzichten sollte.  Hier die Tipps 17, 31 und 60 passend zur kommenden Weihnachtszeit.  Kostengünstig und ohne viel Aufwand zu realisieren.

Tipp 17: Bastelt!

Nichts fördert die Feinmotorik von Kinderhänden besser, als etwas aus Papier zu falten. Muss ja nicht gleich ein

Foto: Greenpeace Magazin

Origami-Kunstwerk sein. Wie wär’s mit einem Papierflieger! Basteln können Sie natürlich auch mit Ton, Glas, Pappe,

Perlen oder Stoffen. Nichts wegwerfen! Selbst aus Resten – ob Fäden, Flaschen oder Filz – lässt sich noch etwas Schönes schaffen!

Anregungen bieten:
Spick: Exzellente Kinderzeitschrift aus der Schweiz, erscheint jeden Monat mit Bastelanleitungen: www.spick.ch
Art Attack: Das Programm für Kreative (auf Super RTL) kommt amerikanisch daher, ist aber bei Kindern der Hit. Es gibt auch Bücher und eine Zeitschrift
Make: Englische Zeitschrift für erwachsene Bastler und Heimwerker: www.makezine.com

Foto: Greenpeace Magazin

Tipp 31: Mode ohne Verfallsdatum

„Mode ist eine bewusst ausgelöste Epidemie“, pflegte der irische Schriftsteller George Bernard Shaw zu sagen. Lassen Sie sich nicht anstecken! Kaufen Sie lieber zeitlose Kleidung von bester Qualität – echte Lieblingsteile, die mit Ihnen alt werden!

Die Folgen des Billigklamotten-Massenkonsums: Millionen Textilarbeiterinnen in den Entwicklungsländern arbeiten unter katastrophalen Bedingungen, auch die Umweltschäden sind enorm. Ein Pullover, der lange hält, ist also praktischer Umweltschutz! Besuchen Sie auch mal kleine Läden jenseits der Shopping-Meilen. Dort gibt es oft originelle Einzelstücke in guter Qualität.

Britische Internetseite für bessere Arbeitsbedingungen in der Industrie: www.nosweat.org.uk Tolles Portal von jungen Designern und Modelabeln aus Berlin: www.berlinerklamotten.de

Foto: Greenpeace Magazin

Tipp  60: Geschenkt!

Verhelfen Sie Ihrem schönen Fotokalender vom vergangenen Jahr zu einer zweiten Karriere: Die Monatsposter eignen sich bestens, um Geschenke für Freunde zu verpacken. Dafür heimsen Sie sicher anerkennenden Beifall für Ihre Kreativität ein — und retten ganz nebenbei Bäume. Nach dem Auspacken wandern die Kalenderblätter ins Altpapier und werden wieder verwendet. Zum Beispiel für den Fotokalender des Greenpeace Magazins für 2007: „Die Letzten ihrer Art“, gedruckt auf 100 Prozent Recyclingpapier, ohne optische Aufheller. Sollten Sie doch mal neues Geschenkpapier brauchen, achten Sie auf das Umweltzeichen „Blauer Engel“ und fragen Sie die Verkäufer nach Rollen oder Bögen aus Recyclingpapier. Obwohl deren Herstellung technisch überhaupt kein Problem ist, muss man Glück haben, Recycling-Geschenkpapier zu finden — es ist in Deutschland Mangelware.

Mehr zu Recyclingpapier: www.treffpunkt-recyclingpapier.de, www.greenpeace.de/themen/waelder/papier

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