WunderWelt ohne Geld

WunderWelt ohne GeldWie lebt ein Mensch ohne Geld? Diese Frage stellt sich Marie und beginnt ihr einjähriges Projekt. Sie steigt aus ihrem Leben als erfolgreiche Psychotherapeutin aus, in ein selbstbestimmtes Leben ohne Geld. Gründet die Gib-und-Nimm-Bewegung und findet viele offene Türen, aber auch viele Mauern. Die autobiografischen Erzählung von Heidemarie Schwermer, die vor 14 Jahren ihr damals einzigartiges SterntalerexperimentWunderWelt ohne Geld startete gewährt intime Einblicke in Zeiten voller Zweifel, Ängste und Hoffnung, aus denen Stärke und Vertrauen in ihre Entscheidung wachsen. Begleitet wird sie in ihrer WunderWelt ohne GeldWunderWelt ohne Geld von ihrem Engel Nataha und dem Glauben an die himmlische Kraft.

Das Buch liest sich locker und leicht wie das Tagebuch einer guten Freundin und gibt dabei auch viele Impulse für ein anderes Denken und Sein. Einer davon geht über eine Tauschkultur hinaus zu einem Schenkkreis: „Im Tauschen stände hinter allem noch so eine Art Gier und Habenwollen, auf jeden Fall eine Absicht. In einer Welt ohne Geld müsse das verschwinden. Jeder dürfe nur das tun, was ihm am Herzen läge, so dass mehr Freude in die Welt käme.“ Auch Marie möchte wie die newslichter  einen anderen Pol zu den negativen Nachrichten repräsentieren „Hoffnung und Freude verbreiten“. Das gelingt ihr eindrucksvoll.

Beeindruckend, authentisch und faszinierend ist auch der Film “Living without Money”, der gerade wieder sehr erfolgreich beim Cosmic Cine Festival lief:
 


 
WunderWelt ohne Geld Zur Person: Heidemarie Schwermer wurde 1942 im ostpreußischen Memel geboren. Sie war zwei Jahre alt, als ihre Familie in den Westen fliehen musste. Schon im Kindesalter wusste sie, dass sie Lehrerin werden wollte. Nach dem Studium in Kiel erhielt sie 1965 ihre erste Anstellung an einer Grund- und Hauptschule. Da sie ihre pädagogischen Ideale nicht verwirklichen konnte, gab sie den Beruf als Lehrerin auf und unternahm eine Reise nach Südamerika, wo sie ihren Mann kennen lernte. 1967 nach Deutschland zurückgekehrt, arbeitete sie zunächst abermals als Lehrerin. Nach der Auflösung ihrer Ehe lebte sie mit ihren beiden Kindern mehrere Jahre lang in einem Kunsthaus. 1982 zog sie nach Lüneburg. Sie studierte Psychologie und Soziologie, ließ sich zur Gestalt-psychotherapeutin ausbilden und richtete sich in Dortmund eine eigene Praxis ein. 1994 gründete sie die Gib-und-Nimm-Zentrale. Zwei Jahre darauf verschenkte sie ihren Besitz. Seither lebt sie ohne Geld.

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