Rachels Weg


Rachel trifft John. Doch dies ist kein normales Rendezvous. Die Australierin Rachel arbeitet als Prostituierte — sie besucht John, der Multiple Sklerose hat und seinen Rollstuhl mit dem Kinn steuert. Rachel Wotton hat sich spezialisiert auf Klienten, die lange Zeit übersehen wurden: Menschen mit Behinderung.

Der Film von Catherine Scott folgt Rachel zu ihren Kunden und begleitet sie bei ihrer politischen Arbeit, mit der sie Anerkennung fordert: Sex-arbeiter sind keine Opfer, ihre Arbeit verdient Anerkennung wie jede andere auch. Und: Menschen mit Behinderung wollen ihre sexuellen Bedürfnisse ausleben, müssen dies aber auch können. Es sind intime Einblicke, wenn Rachel sich mit ihren Kunden trifft und mit ihnen Zeit verbringt. Ihre Philosophie lautet, dass es eine Art von Therapie sein kann, jemanden zu berühren und mit ihm Intimität zu erleben.

Mehr bei Spiegel-Online.

Sharing is Caring 🧡
Posted in Impulse Verwendete Schlagwörter: ,
Ein Kommentar zu “Rachels Weg
  1. DH sagt:

    Rachel nennt sich selbst nicht Prostituierte (von lateinisch prostituere „nach vorn/ zur Schau stellen, preisgeben“), sondern bewusst Sex-Arbeiter. Ihre Arbeit hat nach meinem Verständnis ihrer Worte so viel mit Prostitution zu tun wie Tantra-Massage.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

*

Dein Kommentar wird nach der Prüfung freigeschaltet. Bitte beachte, Einschätzungen und Meinungen in Ich-Form zu formulieren und die AutorInnen zu wertschätzen. Nicht identifizierbare Namen (Nicknames), Kommentare ohne erkennbaren Bezug auf den Inhalt des Artikels und Links zu nicht eindeutig verifizierbaren Seiten bzw. zur Eigenwerbung werden grundsätzlich nicht freigeschaltet.