Die Kunst des Faulseins

faulenzerWie können wir nicht mehr, sondern klüger arbeiten? Paul Taylor ist Fan der „80:20“-Regel, dem sogenannte „Pareto-Prinzip“. Dies lässt sich auf verschiedenste Dinge anwenden: Zum Beispiel tragen die meisten von uns an 80 von 100 Tagen die immer gleichen 20 Prozent ihres Kleidungsschranks – nämlich ihre Lieblingsklamotten. Auf die Arbeitswelt übertragen bedeutet das: Nur ein Fünftel der Dinge, die wir tun, hat tatsächlich einen Einfluss auf unseren Erfolg. Mit 20 Prozent Engagement erreichen wir 80 Prozent der Ergebnisse. Deshalb ist es wichtig, sich auf die wesentlichen Dinge zu konzentrieren, seine Handlungen zu priorisieren.

Wie machen wir das? Fünf Leitfragen, die wir uns vor jeder Aufgabe stellen sollten, lassen uns laut Taylor zu einem produktiven Faulenzer werden:

1. Möchte ich diese Aufgabe überhaupt übernehmen? Wenn ja, ist es notwendig, dass ich das tue?

2. Lohnt das voraussichtliche Ergebnis die Mühe?

3. Muss ich das unbedingt selbst erledigen?

4. Wie komme ich am schnellsten und einfachsten zum Ziel, wenn ich mich selbst darum kümmern muss?

5. Wann genau ist die Ziellinie erreicht, und ab wann vergeude ich nur meine Zeit?

Und dann ist es noch wichtig NEIN zu sagen, egal ob gegenüber Vorgesetzten, Partnern, Kindern oder Freunde.

Zur Person: Paul Taylor hat fast 30 Jahre als Projektmanager bei großen Unternehmen gearbeitet. Heute hält der Brite Vorträge über die „Kunst des Faulseins“, jüngst ist sein Buch „The Lazy Winner“ auf Deutsch erschienen Erfolgsstrategien für Faulenzer: Wie Sie beruflich und privat mit weniger Aufwand mehr erreichen

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