Film-Tipp: Spuren

spurenIn den 70er Jahren hatte Robyn Davidson mit 27 Jahren einen scheinbar verrückten Traum: die australische Wüste zu durchqueren, 3000 Kilometer begleitet nur von vier wilden Kamelen. Eigentlich wollte sie das Abenteuer nur für sich selbst machen, ohne Öffentlichkeit, doch zur Finanzierung war dann doch  National Geographic mit dabei. Später entstand das Buch Spuren: Eine Reise durch Australien und jetzt kommt der bildgewaltige Film ins Kino.
Beschreibung: Robyn (Mia Wasikowska) fasst den Entschluss, mit Kamelen durch die australische Wüste zu wandern. Von Alice Springs zum Ayers Rock und weiter bis zum Ozean an der australischen Westküste soll es gehen. Knapp 3000 Kilometer – nur mit ihrem Hund Diggity. Natürlich halten sie vorerst alle für bekloppt, zumal sie sich mit Kamelen noch gar nicht auskennt. Erst als sie die Zeitschrift National Geographic von ihrem Unterfangen überzeugen kann, und diese ihr den Fotografen Rick (Adam Driver) zur Seite stellen, der ihre Reise dokumentieren soll, kann es losgehen.
Die Reise durchs australische Hinterland ist aber anstrengend. Streitigkeiten mit dem Fotograf über „echten“ Journalismus werden ausgetragen. Angriffe von Schlangen und anderen Wildtieren müssen abgewehrt sein. Die Hitze ist teilweise unerträglich. Und irgendwann stellt sich auch Robyn die Sinnfrage zum Riesenprojekt. Mit Hilfe von Mr. Eddy (Roly Mintuma), einem weisen australischen Ureinwohner, und den vielen unterstützenden Zuschriften der National-Geographic-Leser aus der ganzen Welt konnte Robyn ihren Trip aber beenden.
Mia Wasikowska und Robyn Davidson Foto: spuren

Mia Wasikowska und Robyn Davidson Foto: spuren

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