ars moriendi

„Für Menschen, an denen ich mich orientieren möchte, ist der Tod immer ein Schlüssel zum guten Leben gewesen. Bei Seneca hiess das: Ars moriendi. Sie ist die andere Seite der Lebenskunst, und diese hat viel damit zu tun, dass wir unsere Grenzen als verbindlich betrachten, wie bei einem Kunstwerk die Form. Endlichkeit zu akzeptieren, betrachte ich als wahren Ausdruck der Freiheit. Sie schliesst die Pflicht ein, in dem Teil, der uns zugemessen ist, das uns Mögliche zu werden und zu tun. Und das ist ja auch ein Vergnügen.“ Tolles Interview mit Adolf Muschg zum 80. Geburtstag  im tagesanzeiger.ch
muschg

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