Vom Leben und Sterben

von der großen verwandlung„Wirklich gerecht werden wir dem Tod wohl erst, wenn wir ihn in seiner ganzen Macht und als Ziel unseres Lebens anerkennen. Er markiert nicht nur den größten, sondern auch den wichtigsten Lebensübergang….Er könnte wieder zu jener Lösung werden, die er auch in unserer Kultur einmal war und die er in Wirklichkeit immer geblieben ist.“
Ruediger Dahlke hat mit Von der großen Verwandlung – Wir sterben und werden weiterleben ein feines, kleines Buch über Leben und Tod geschrieben.

Die Wissenschaft steht dem Thema Tod und Sterben meist suspekt gegenüber und Forschungen werden gerne in den Bereich des Irrationalen verschoben. So findet im Moment in der westlichen Kultur der Tod zumeist nur zur Primetime im Fernsehen seinen Platz: Dort jagt in den unzähligen Krimserien ein Toter den nächsten. Dahlke plädiert hingegen für eine neue Kultur des Sterbens. Befassen wir uns nämlich schon im Leben mit dem Sterben, wird es uns auch leichter fallen auch diese Schwelle leicht zu überschreiten. Depressiven Menschen kann die Beschäftigung mit dem Tod darüber hinaus helfen, in ein erfülltes Leben zurück zu finden.

Sehr berührt hat mich übrigens die Widmung, die dem Buch vorangestellt ist:

„Für Heiner, der vorausgegangen ist
und die Tür aufhalten will…
Für Peter, der nicht so lange,
aber so mutig lebte…
Für Erich, der schon so früh
so lebensmüde war…
Für Herrmann, der mit Schwung gehen wollte
und es auch tat…
Für Katharina, die ihren Zauberberg
so früh bestieg…

Und für alle, die noch bleiben!“

Zur Person: Dr. med. Ruediger Dahlke, Jahrgang 1951, studierte Medizin in München. Weiterbildung zum Arzt für Naturheilweisen, in Psychotherapie und Homöopathie. Seit 1978 ist er als Psychotherapeut, Fasten-Arzt und Seminarleiter tätig. Als Autor und Referent ist er eine Instanz im Bereich der Psychosomatischen Medizin und Gesundheitsbewegung. Im Heil-Kunde-Zentrum Johanniskirchen/Niederbayern wird seine Arbeit seit 15 Jahren in die Praxis umgesetzt.

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