TV-Tipp: Magische Heimat

© Peter Prestel

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Die uralten Kultplätze unserer Vorfahren liegen vor unserer Haustür. Archäologen fahnden nach den Spuren der verborgenen, vorchristlichen Naturheiligtümer und Opferplätze, erklären geheimnisvolle Rituale und die „Heiligkeit“ des Ortes. Schon immer fühlte sich der Mensch abhängig von überirdischen Wesen, die es günstig zu stimmen galt. An besonderen Plätzen in der Natur wurden Geister und Götter verehrt. Ihnen brachten unsere Vorfahren Opfer – mit der Bitte um Wohlergehen für Haus und Hof oder als Dank für erfüllte Wünsche. Man gab den Göttern Geschenke – und erwartete ihre Gegenleistung.

Menschenopfer und auch Kannibalismus sind vermutlich von unseren Ahnen praktiziert worden. Wissenschaftliche Beweise dafür präsentiert der Archäologe Timo Ibsen, der sich auf die Suche nach Spuren der alten Opferplätze macht. Eine magische Reise durch Deutschland und Frankreich.

Können moderne Wissenschaftler die Magie eines Ortes messen? Was ist das Besondere an den uralten heiligen Kultstätten, die heute vielerorts wieder als „Kraftorte“ aufgesucht werden. Die Antworten sind verblüffend.

Die Dokumentation „Magische Heimat“ macht die Magie dieser alten Kultplätze erlebbar und erklärt sie gleichzeitig wissenschaftlich. Viele dieser alten heiligen Orte weisen messbare Besonderheiten auf. Von den Opfermooren Norddeutschlands zu den Felsturmheiligtümern des Altmühltals, von den Kannibalenhöhlen des Kyffhäusergebirges zu den heiligen Quellen der Kelten und Römer in der Pfalz und in den Vogesen.

Es ist eine Reise durch die Jahrtausende, von der Steinzeit bis zum Beginn der Christianisierung, eine Reise zu unseren Ursprüngen. Alte Naturheiligtümer sind wie Asyle in einer Welt, die nicht mehr im Einklang mit der natürlichen Ordnung steht. Die abenteuerliche Forschungsreise führt so auch zu einer Wurzel heutiger Spiritualität.

Bei arte am 11. April 2015 um 20:15 Uhr, Wiederholung am Freitag, 17.04. um 17:30 Uhr und 7 Tage in der Mediathek.

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