Die versteckten Botschaften von Fingern und Händen

zeig„Es sind unsere Hände, die in bestimmten Situationen unser wichtigstes Kommunikationsmittel sind – vor allem dann, wenn uns die Worte fehlen oder die gesprochene Sprache unserem inneren Ausdruck nicht gerecht werden kann,“ sagt Eric Standop und verrät in seinem neuen Buch „Zeig’s mir! Die versteckten Botschaften von Fingern und Händen.“

3 Beispiele
So weist das Halten der Kaffeetasse auch auf unsere Haltung hin. Wer in einem Gespräch die Atmosphäre als angenehm empfindet, wird die Tasse an sich ziehen oder sie seitlich vom Körper halten. Belässt jemand aber die Tasse in der Mitte und positioniert sie so dauerhaft zwischen sich und seinem Gesprächspartner, drückt er unterbewusst aus: »Mein Gegenüber, seine Erwartungen, Fragen oder Wünsche lasse ich nicht an mich ran!«

Und was verraten der Daumen, der Mittel- und Zeigefinger, die sogenannten Smartphone-Finger über einen Menschen? Wird der Zeigefinger beim Eintippen einer Nachricht benutzt, so ist dieser Mensch besonders feinfühlig, sensibel und kreativ. Wer nur den Daumen, den Dominanzfinger benutzt, möchte seinen Standpunkt mithilfe seiner Nachricht durchbringen. Ob die Person dabei gestresst, aggressiv oder besonders dominant ist, lässt sich an der restlichen Körperhaltung ablesen.

Auch die Fahrt in einem Fahrstuhl kann viel über einen Menschen verraten. Wie der Fahrstuhlknopf bedient wird, liefert einem aufmerksamen Beobachter Informationen über die Persönlichkeit eines Menschen. Wer beispielsweise gestresst ist, es eilig hat oder voll überschüssiger Energie ist, wird den Daumen wählen.

Das Drücken des Fahrstuhlknopfs mit dem Mittelfinger ist fast schon ein Statement, eine öffentliche Erklärung: »Ich finde die richtige Balance!« Der Mittelfinger zeigt: »Dort geht es hin und nirgendwo anders!« Der Mensch ist sich sicher oder möchte sicher sein, dass er genau dort hingelangt, wo er hin möchte. Vor allem sicherheitsliebende Menschen und Perfektionisten werden diese Variante wählen.

zeigsmir„Das Buch soll Sie dazu einladen, genauer hinzuschauen, wenn Menschen, wenn wir selbst mit unseren Händen und Fingern Bewegungen bzw. Gesten ausführen und unsere Hände oder Finger zu anderen Zwecken als dem bloßen Greifen oder Halten einsetzen.“ Eric Standop

Hier zur Leseprobe

Zur Person: Eric Standop begann seine Karriere in der Unterhaltungsindustrie, wo er in führenden Positionen unter anderem für Fernsehen, Kino und die Computerspiel-Branche tätig war. Dies beendete er aufgrund schwerer gesundheitlicher Probleme und widmete sich fortan dem Holismus. Heute berät und unterrichtet er als Gesichtleser Menschen in aller Welt. Er beherrscht die Technik der Antlitzdiagnostik und Physiognomik. Auch die Kunst der Siang-Mien-Meister aus China ist ihm vertraut. In Hong Kong leitet er die Academy of face reading. Der Autor ist zudem Lehrbeauftragter für Entspannungstechniken an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe

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