Schutzräume: Flucht und Ankommen

Foto: Evelin Rosenfeld

Foto: Evelin Rosenfeld

Konfrontiert mit den Fragen abertausender Menschen, die vor Armut und Verfolgung ihre Heimat verlassen und in unsere Lande strömen, haben sich sicher viele von Euch Gedanken über die eigenen Wurzeln, Schutzraum und Zugehörigkeit gemacht. Manchem und mancher wird dabei bewusst geworden sein, welchen Segen eine gesicherte Rechtsstaatlichkeit, eine etablierte Demokratie und ein über Jahrzehnte entwickeltes Solidarsystem darstellen. Bei aller Kritik. Bei allen Wegen, die noch zu gehen sind.

Dieses Bewusstsein entwickelte sich bei mir durch meine vielen Reisen in Länder, in denen es nicht selbstverständlich ist, dass jeder Mensch vor Gericht ziehen, eine Schulbildung erlangen und die Obersten wählen kann. Und durch meine kleinen Einblicke in die laufende Transformation Thailands lernte ich, dass diese gemeinschaftlichen Errungenschaften nicht von heute auf morgen „installiert“ werden können.

Ist Integration ein unhaltbares Versprechen?
Sozial Engagierte, Politik und Hilfsorganisationen rufen hier nun die große Integration aus.
Aber ist Integration wirklich das, was gebaucht wird und was nachhaltig trägt ?
Macht es Sinn, diese Menschen, die mehr oder weniger unfreiwillig ihre Heimat verlassen haben, fest in unserem System zu installieren ? Über Arbeitsmöglichkeiten, Häuslebau und Integrationskurse nachzudenken ?
Wollen diese Menschen wirklich auf Dauer in einem Umfeld sein, dessen soziale Codierung ihnen immer fremd bleiben wird, dessen Klima, Infrastruktur und ethische Muster so grundverschieden ihrer zu Heimat ist ? Sollen die verlassenen und zerstörten Länder Ödland oder eine neue Form der Ausbeutungskolonialisierung werden ?

Mir scheint, hier schießen wir mit unserem Integrationseifer doch deutlich über das Sinnvolle und Machbare hinaus. In meinen Augen muss es darum gehen, einen explizit temporären Schutzraum bereitzustellen und die Schutzzeit dafür zu nutzen, diese Menschen auf den Wiederaufbau des eigenen Landes sich vorbereiten zu lassen.
Und wie könnte das gehen ?
Wie wird ein Schutzraum aufgebaut, gehütet und weitergegeben ?

Schutz in fremden Raum trägt nicht auf Dauer
Wie so oft ist es im Großen wie im Kleinen: Freiheit, Verankerung, Integration sind Größen, die von Innen nach Außen wachsen: Erst muss das Individuum das Faustrecht zur Seite legen zu Gunsten eines Solidarsystems. Erst muss das Individuum die Mehrheit und ihre Beschlüsse über die eigenen Interessen stellen, bevor demokratische Strukturen greifen können.
Ich nenne es Reife.

Wenn äußerer Schutzraum geboten wird, so wie wir es derzeit unter der Parole „Wir schaffen das!“ versuchen, so wie es im Kleinen auch geschieht, wenn Menschen sich grundsätzlich neu orientieren wollen und zu mir in eine Auszeit kommen, geht es nicht (nur) darum, Trost zu spenden und Samaritereigenschaften an den Tag zu legen. Es geht vor allem darum, dem sich Wandelnden einen möglichst direkten Weg zum eigenen Schutzraum zu ermöglichen.

Voraussetzung hierfür ist, jede Opferhaltung, jedes Verweilen im erfahrenen Leid, in der Krise zu beenden und zu respektieren, dass wir es nicht mit wehrlosen Tieren oder kleinen Kindern zu tun haben, sondern mit erwachsenen Menschen, geschwächt, traumatisiert gar, aber doch geprägt, mit einer ausgebildeten Persönlichkeit und mit der Fähigkeit, Verantwortung für den eigenen Weg zu übernehmen.

Entscheidend für das Gelingen des Neuanfangs ist die Bereitschaft, das Alte wirklich loszulassen, sich für das Neue wirklich zu öffnen.

Wir alle wissen, wie schwer das ist, trägt es doch keinerlei Garantie, Sicherheit, Gewissheit in sich.
Wenn wir es mit Menschen zu tun haben – Flüchtlinge oder einfach Menschen in Umbruchsituationen – dann gilt es also, einen Schutzraum zu schaffen, in dem das Alte gehen und das Neue kommen kann.
Die Erschütterungen, die uns in der Regel dazu veranlassen, den gewohnten Raum zu verlassen, sind sehr „klebrig“ und verleiten uns dazu, uns in eine Opferhaltung zu begeben, uns selbst zu bemitleiden und Forderungen an die Menschen im Umfeld zu stellen. Auf diese Weise entsteht eine Spannung, die das Loslassen erschwert und den Neuanfang behindert.
Wenn wir mit unserer sozialen Ausrichtung, unserem anerzogenen Verantwortungsgefühl und unserem materiellen Reichtum nun daran gehen, die Forderungen und Erwartungen von „Opfern“ zu erfüllen, tun wir niemandem etwas Gutes.

Bevor also der Wiederaufbau – des zerstörten Landes oder des zerbrochenen Lebensentwurfs – beginnen kann, braucht es eine klare Basis auf Augenhöhe, die folgende Nachrichten und Vereinbarung enthalten muss:

1. Dies ist mein Raum und hier gelten meine Regeln.
2. Dies sind die Regeln. (..) Akzeptierst Du das ?
3. Dieser Schutzraum wird Dir für eine begrenzte Dauer – für die Dauer deiner Notsituation – gewährt. Du kannst nicht bleiben und wirst dahin zurückkehren, wo deine Wurzeln sind.
4. Wenn es möglich ist und Du es ausdrücklich wünscht, bekommst Du Ressourcen/Wissen, die es Dir vereinfachen werden, deinen angestammten Raum wieder aufzubauen und neu zu gestalten.

Stellen wir dies nicht klar und gehen stattdessen in eine Eltern-Kind-Haltung, in der wir (vergeblich) die Verantwortung des Gegenübers zu übernehmen suchen, schaffen wir Abhängigkeiten und Opfer.

In meinen kleinen Zusammenhängen bin ich manches Mal der Härte bezichtigt worden, weil ich, angesichts eines in der Krise befindlichen Menschen, diese Basis vornan gestellt habe. Manch hysterische Frau, manch selbstmitleidiger Mann ist wütend davon gestapft … in neue Abhängigkeiten hinein.
Diejenigen aber, die verstanden und akzeptiert haben, daß der gebotene Schutzraum ein Übergangsstadium ist, in dem die Regeln des Raumgebenden gelten, haben in sehr kurzer Zeit zur eigenen Kraft zurück gefunden und aktiv den eigenen Schutzraum neu aufgebaut.

Den eigenen Schutzraum aufbauen
Wenn wir gehen tragen wir Hoffnung in uns. Und den Schmerz des Abschieds. Und die Ungewissheit des Neuen.
Aber genau diese Nacktheit, diese Geworfenheit versetzt uns in einen Zustand, in dem wir viel wacher wahrnehmen, viel empfänglicher sind, als gewohnt.
Nicht nur, was die äußeren, veränderten Umstände angeht, sondern auch, was unsere ursprüngliche Beschaffenheit, unseren inneren Anker betrifft.
Vorausgesetzt, Traumata und Opferhaltung wurden gut transformiert und der Schritt ins Unbekannte erfolgt offen, weitgehend angstfrei, ist das eine Chance des Klärens und Verankerns, die wir in „gesättigten“ Situationen kaum haben.
Und die gilt es zu nutzen.

Die Fragen nach dem Wesentlichen, die Frage nach den ureigenen, unzuerstörbaren Kräften und Fähigkeiten kann jetzt gestellt und beantwortet werden. Was ist WIRKLICH wichtig (für mich) ? Wofür lohnt es sich, alle Kräfte zu bündeln und auszurichten (für mich) ? Wofür werde ich kämpfen, alles einsetzen, alles wagen ?

In der tiefsten Ebene kommen Antworten, die etwas mit Gesinnung und dem eigenen Verständnis von Liebe zu tun haben. Darüber schrieb ich schon viel.

Ein (zunächst innerer) Schutzraum wächst hieraus, wenn die Aufmerksamkeit – und mit ihr Gefühle, Gedanken und Handlungen – konsequent auf dieses Zentrum ausgerichtet werden. Zunächst für den Betrachter selbst. Der Betrachter arbeitet an sich, an seinem eigenen Leben, um das, was er für sich selbst als wirklich wichtig erkannt hat, weiterzuentwickeln.
Mit dieser Ausrichtung – auf die eigenen Kräfte und Werte – wächst persönliche Kraft. Und ein innerer Schutzraum, eine Verortung und Sicherheit, die von äußeren Umständen nicht belangbar ist.

Währenddessen findet auch die Orientierung im geliehenen, äußeren Schutzraum statt: Neue Regeln, neue Zusammenhänge, neue Quellen für Inspiration, Austausch und auch Auseinandersetzung.
Wenn die Verortung wirksam stattgefunden hat, ist diese äußere Herausforderung nicht mehr und nicht weniger als ein willkommenes Feld, den inneren Anker zu erproben, zu sichern und zu leben.

Der Mensch beginnt, sich aus seiner Mitte zu nähren, sich aufzurichten und für etwas (eigenes) zu stehen, beginnt im Umfeld Verhältnisse wahrzunehmen, die seiner Kraft, seiner Fähigkeiten und Zuwendung bedürfen. Verantwortung wird übernommen. Fürsorge für den neuen Raum wächst.
Und hier beginnt der innere Schutzraum nach außen zu wachsen, der geliehene Schutzraum wir schrittweise verlassen und ein neuer, eigener Raum gestaltet sich in der dienenden, verankerten Interaktion.

Nachwort
Dies ist nur eine kurze, recht abstrakte Zusammenfassung des Prozesses, den ich mittlerweile bei über 700 Menschen beobachtet und begleitet habe.Ich bin überzeugt davon, dass er im Grundsatz und in seiner Choreografie ebenso funktioniert für Flüchtlinge aus Kriegsgebieten und politischer Verfolgung.

Zentral ist und bleibt: Nur Augenhöhe führt zu nachhaltiger Resilienz. Wir haben es mit Erwachsenen zu tun, die ein vollständiges „Paket“ an kulturellen, sozialen und politischen Prägungen tragen, das sie – vermutlich –lieber dort einbringen wollen, wo sie die soziale Codierung entschlüsseln und wirklich ankommen können.

Möge es uns gelingen, die Vielen, die in großer, existentieller Not sind und Zuflucht bei uns suchen, an die gewachsene Prinzipien unserer Kultur heranzuführen. Ohne Arroganz, ohne Blindheit für das, was wir auch von ihnen lernen können. Doch mit aufrechter Integrität zu unserer eigenen Kultur. Und mit einer klaren Unterscheidung zwischen Übergang und Zukunft.

Evelin Rosenfeld

Evelin Rosenfeld

Zur Person: Evelin Rosenfeld ist Seelenarbeiterin und Auszeit-Seminarleiterin, Die nächsten Auszeiten findet in Thailand vom 24.12.2016 – 07.01.2017 und vom 28.01. – 11,02.2017 statt. Weitere Infos, Termine und Destinationen auf www.seminar-und-reisen.de. Mehr zu ihrer Arbeit unter www.evelinrosenfeld.de

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6 Kommentare zu “Schutzräume: Flucht und Ankommen
  1. Auf den ersten Blick ja, Auf den zweiten nachdenklich: Es ist die Forderung der Sieger gegenüber den Besiegten.
    Wir wissen nichts über diese Menschen. Über ihre Vergangenheit, ihre Erlebnisse.Und wir stellen Regeln auf, die wir als Kolonialisten gestellt haben, die wir im Welthandel stellen, die wir uns stellen. Da kommt auch viel Unbarmherzigkeit zu Tage. Sei cool, mach weiter, ohne Rücksicht auf Verletzlichkeit.
    Wir kennen die Vorgeschichte dieser Menschen noch nicht. Jeder Mensch hat seine eigene Geschichte, sein Erleben. So wie es bei uns Menschen gibt, die leiden, gibt es sie auch in diesen Kulturen. Es sind keine „heilen Wilden“, die da kommen.
    Wir wissen nur was zuletzt passiert ist und das oft auch nur in Ansätzen. Sie hingegen haben es erlebt und es wäre hilfreicher, sie so zu nehmen, wie sie jetzt, im hier und jetzt gerade sind. Einfach annehmen.
    Regeln des Miteinaders sollen natürlich bekanntgemacht und eingehalten werden. Aber genau wie bei uns, gibt es in jeder Kultur Menschen, die aus welchen Gründen auch immer, Regeln nicht einhalten, Wenn dies bei uns in Europa anders wäre, benötigten wir keine Polizei mehr. So sind auch Regelbrecher mitgekommen. Wenige, aber es sind welche dabei. Die Polizeistatisken sagen aber klar, dass die meisten Regeln immer noch von Bundesbürgern gebrochen werden, die Prozentzahlen bei Flüchtlingen sehr niedrig sind.
    Und es gibt in den Helferkreisen massenhaft Helfer, die Erwartungen hegen, wie die Flüchtlinge zu sein haben, Kopftücher raus, Badeanzug an und vieles mehr.
    Auch das müssen sie aushalten. Und jetzt noch perfekt enttraumatisiert sein?
    Lassen wir sie doch einfach sein, Mit-Menschen sein. Und stellen wir unsere Wirtschaft um, stellen Fluchtursachen ab. Gute Recherchen, wie das gehen soll, findet man übrigens bei Uwe Kekeritz.

    • Liebe Hannelore, ich kann deine Haltung gut nachempfinden und ich sehe sie nicht im Widerspruch zu meinem Beitrag.
      Die Forderungen, die Du – ganz zuletzt mit Bezug auf den mir nicht bekannten Uwe stellst – sind sehr langfristiger Natur und natürlich wünschenswert und menschlich.
      Nun weiß ich nicht, ob Du schon einmal an der Umgestaltung eines Wirtschaftssystems oder gar eines Nationalsystems mitgewirkt hast… ich schon. Die Prozesse dort sind nicht einfach mal – basierend auf Idealen – formuliert und umgesetzt. Ich habe das in viel kleineren Fragen schon begleitet und sehe einen winzigen Bruchteil all der Zusammenhänge, die erkannt, verhandelt und eu georndnet werden müssen, um diesen TTraum wahr tu machen … Viele der Menschen, die sich zum Thema aus dem Herzen äußern, haben mangels Erfahrung nichteinmal einen Hauch von Vorstellung darüber, wie komples diese Aufgaben und Fragen sind.
      Mein bescheidener Beitrag bezieht sich aber ja auch gar nich so konkret auf die realpolitischen Zusammenhänge (die auch ich nicht fundiert kenne und begreife) sondern richtet sich eher an die Einzelnen und auf eine Grundhaltung gegenüber der Tatsache, mit der auch dein Kommentar beginnt: „Wir wissen nichts über diese Menschen. Über ihre Vergangenheit, ihre Erlebnisse.“
      Das ist die entscheidende NAchricht meines Beitrags.
      Und sie gilt für alle unsere Mitwesen.
      Ich danke Dir sehr für deine Gedanken.
      Herzlich
      Evelin

      vollziehen

  2. Kathy sagt:

    Liebe Evelin,

    ich freue mich zu lesen, dass es noch mehr Menschen gibt die in die Selbstverantwortung gehen möchten.
    Mir gefällt der Ansatz mit der Augenhöhe.
    Mir gefällt der Ansatz, dass wir Menschen aus der Opferrolle herausfinden dürfen in unseren eigenen Raum.
    Den Gedanken „du kannst hier nicht bleiben so wie du bist“ den Teile ich nicht.
    Denn ich halte es für essentiell für die Heilung tiefer Traumata, bedingungslos angenommen zu werden.
    Den Gedanken, dass die Menschen die fliehen mussten um ihr Leben zu bewahren, eine Chance erhalten sollten, ihren Kulturraum zu wahren und weiterzuentwickeln, finde ich wiederum prima. Der Gedanke, dass dieser Raum dort vllt missbräuchlich genutzt werden könnte, von den Kriegsverursachern den finde ich auch unschön. (Wobei ich da auch gerne eine Ebene tiefer gehe und keine Schuldzuweisungen nähren möchte)
    Ich weiß bloß nicht, ob es in Zukunft realisierbar sein wird Kulturraum so klar räumlich zu trennen. Vllt verläuft die Grenze, dann mehr zwischen den einzelnen Individuen und große kollektive Räume funktionieren nicht mehr so wie einst.
    Würden wir uns als Menschen nicht immer weiter bekämpfen, würden wir nicht allesamt nach unserer gemeinsamen Wurzel suchen?

    Vielen Dank für deine Impulse
    Einen schönen Tag und LG
    Kathy 🙂

    • Liebe Kathy, wenn mein Beitrag auch nur ansatzweise als ein pauschales „Du kannst nicht hier bleiben, so wie Du bist“ verstanden werden könnte, dann ist meine Nachricht nicht klar durchgedrungen.
      Das bedingungslose „Annehmen“ (oder gar: Lieben) ist ja ein Begriff der sehr en vogue ist.
      Aber was beduetet er im alltäglichen Leben ?
      Bedeutet er, dass ich erlaube, dass meine Grenzen übertreten werden ?
      Dass mein Freund mich bestiehlt ? DAss mein Hund alle Besucher beißt ? Dass mein Chef mich jeden Abend bedrängt ?
      … das kannst Du doch nicht meinen, oder ?
      Mit meinem Beitrag appeliere ich an Augenhöhe und Eigenverantwortung.
      Zugleich betone ich die Notsituation, die Traumata, die einer besonderen Aufarbeitung und beachtung bedürfen.
      Die gemeinsamen Wurzeln, der uns allen eigene Traum vom „gleichen Menschhen“ – dieses Kapitel dürfen wir in unseren Beziehungen abarbeiten: Wie komplex, wie anspruchsvoll ist es schon allen, sich mit einem einzigen Menschen, der Mensch, den wir lieben, den wir explizit als Gefährten gewählt haben, so zu arrangieren, dass unbeschnittene Eigenräume sich entwickeln können und zugleich eine stabile, nährende Schnittmenge entsteht ?
      Ich glaube, hier lernen wir kleinen Ego-Shooter alle lebenslänglich.
      Und der erste Schritt ist, Eigenraum zu definieren und Eigenraum zu akzeptieren.
      Hiervon spreche ich.

      Ich danke Dir für deinen Beitrag, in dem Du die Sehnsucht formulierst, die auch ich und viele, viele andere haben.
      … und ich habe das Gefühl, wir sind alle miteinander gerade dabei zu entdecken, wie es geht.

      Herzensgruß
      Evelin

  3. Frank-Ole sagt:

    Ich habe viele Jahre als Sozialarbeiter und Anti-Gewalt-Trainer gearbeitet und bin dankbar für diese Sichtweise. Es ist wohl das wichtigste Thema überhaupt: Menschen in die Selbstverantwortung zu führen, aus Opferhaltungen heraus zu nehmen. Dann entsteht wieder Lebenskraft: Durch die Wunden zum Licht. Es ist schwer, es ist anstrengend und so ist das Leben.

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