Sternennews: Sein Glück selbst in die Hand nehmen

Sternennews: Sein Glück selbst in die Hand nehmen

Foto: D. Rinne

Von Sylvia Grotsch. Sie erinnern sich noch an das, was ich letzte Woche geschrieben habe? Der MARS steht im Quadrat zum SATURN noch bis Ende dieses Monats. Keine gute Zeit, unbedingt etwas durchsetzen zu wollen oder jetzt mit einem ganz ganz wichtigen Projekt zu starten, das Ihnen Erfolg bringen soll.

Gut geeignet ist diese Konstellation aber, geduldig an etwas dran zu bleiben und wenn Sie doch wütend werden, weil irgendwas nicht so läuft, wie Sie es sich wünschen, dann stecken Sie die Energie am besten ins Putzen, Aufräumen und Entrümpeln oder machen Sie einen kräftigen Marsch um den Block.

Erfassen feiner Zusammenhänge
Sich mit jemandem (oder einer Sache, die sich in den Weg stellt)anzulegen, bringt jetzt einfach nichts. Glücklicherweise gesellt sich gerade ein Sextil zwischen MERKUR und NEPTUN dazu (also eine harmonische Verbindung), das fördert die Empathie in Gesprächen, erhöht unser Einfühlungsvermögen und lässt uns mit einem freundlichen Wort Klippen umschiffen.

Sehr schön ist diese Konstellation aber auch für diejenigen geeignet, die ihr Wissen in irgendeiner Form nach draußen bringen wollen. Merkur-Neptun fädelt sich mental in seine Zuhörer und Leserinnen ein, trifft den richtigen Ton, bewegt das Innerste von Menschen und erfasst schnell feinste Zusammenhänge und Schwingen um einen herum.

Merkur-Neptun ist auch eine schöne Konstellation für die Schreiberinnen, Grafiker und Designerinnen unter Ihnen, aber auch für die, die ganz privat mit Stift und Farbe etwas zaubern möchten.

Weniger von anderen erwarten, sich gut um das eigene Wohlbefinden kümmern
Als hätten wir gerade mit dem Mars-Saturn-Quadrat nicht genug zu tun – da beginnt doch am Anfang dieser Woche schon eine Konstellation zu wirken, die am Freitag dann richtig durchstartet. Es ist ein Spannungsaspekt zwischen VENUS und SATURN (sehr wahrscheinlich wird in der nächsten Woche meine Kollegin Sabine Herm darauf auch noch näher eingehen).

Die Venus steht in FISCHE. Das steht für die Sehnsucht nach einer idealen Liebesbeziehung, einer Beziehung, in der wir vollkommen so genommen werden, wie wir sind und wo der andere uns fast besser kennt als wir uns selbst. Und natürlich immer nur das Beste für uns tut.

Solche Momente gibt es natürlich in jeder Beziehung, aber es sind eben nur Momente und kein Dauerzustand. Die Verbindung zwischen Venus und Saturn gibt uns die Chance an, hinzuschauen: Wer ist mein Partner, meine Partnerin wirklich, jenseits meiner Wünsche? Was ist gut an meiner Beziehung, was gefällt mir nicht? Wir können uns natürlich jetzt trennen, aber vielleicht gibt es auch die Möglichkeit, besser mit dem klarzukommen, was wir sehen? Der andere ist nun mal nicht auf der Welt, uns unsere Träume zu erfüllen, sondern ein realer Mensch mit seinem eigenen Lebensentwurf und seinen ganz eigenen Vor- und Nachteilen.

Der Schlüssel für Venus-Saturn liegt jedenfalls in der Aufforderung, zunächst erstmal gut für das eigene Wohlbefinden zu sorgen und die Verantwortung für sein Glück selbst zu übernehmen – statt „alles“ vom anderen zu erwarten. Damit ist Venus-Saturn immer die Chance, in Sachen Liebe und Partnerschaft wieder ein Stück zu wachsen, in dem wir andere so sehen wie sie sind und unsere Erwartungen und Projektionen abziehen.

Mit dazu gehört unter diesem Aspekt auch immer die Frage, was wir selbst dazu beitragen haben, sollten wir in einer Beziehung stecken, die uns nicht mehr gut tut. Das betrifft auch Freundschaften und Geschäftsbeziehungen. Auch alte übrigens. Unter Venus-Saturn geht uns auch so manches Licht über vergangene Beziehungen auf und was wir in Zukunft nicht mehr (tun) wollen.

Wer in einer guten Beziehung lebt, hat nichts zu befürchten. Sollte da aber etwas sein, das Sie schon länger stört, sprechen sie es einfach an und hören Sie auch Ihrem Partner gut zu, was ihn oder sie stört. Dann können Sie in den nächsten Tagen ihrer Beziehung ein neues Fundament geben. Und wenn Sie das einfach nicht mehr wollen? Ja, klar, Venus-Saturn ist auch die Möglichkeit, einen Schlussstrich zu ziehen. Dieser Aspekt wirkt sich, wie alle anderen Aspekte auch, auf unterschiedliche Weise aus.

Sich von Überflüssigem trennen
Und die, die gerade gar nichts im Beziehungsbereich zu erledigen haben? Wir können das Saturn-Quadrat noch ganz wunderbar für andere Themen nutzen. Wir können mal einen prüfenden Blick auf unsere Ausgaben werfen und schauen, wo es da Einsparpotenzial gibt und wir können uns ehrlich fragen, weshalb wir eigentlich fünf rosa Blusen vom gleichen Schnitt brauchen. Und überhaupt was liegt da so viel Zeug rum, das wir eh nie nutzen? Vielleicht freut sich ja wer anderes darüber! Also, stellen Sie Kleiderspenden zusammen, packen Sie Pakete für den Flohmarkt oder trennen Sie sich anderweitig von Sachen, die Sie nicht mehr benötigen.

Auch auf die Wohnung können Sie einen kritischen Blick werfen. Die Sonne hat nun schon genügend Kraft, genau dahin zu leuchten, wo wir gnädig den Winter über weggeschaut haben. Und die ganz Frühen fangen schon mal an, den Balkon einer Inspektion zu unterziehen…

Wie auch immer: Tun Sie etwas, was Ihnen GUT tut, und das hat unter Venus-Saturn mit „Trennung“ zu tun. Es muss nicht immer die Beziehung zu einem Menschen sein, um uns herum gibt es genügend, das wir loslassen dürfen. Die Konstellation wirkt bis ungefähr 4. Februar (+ den einen oder anderen Tag, das lässt sich nicht genau festlegen), wir können es also ganz langsam angehen lassen: erst prüfen, dann handeln.

Sternennews: Sein Glück selbst in die Hand nehmenZur Person: Sylvia Grotsch ist Diplom-Psychologin, Astrologin und Coach seit 1984. Drei- bis fünfmal die Woche finden Sie Nachrichten von ihr auf ihrer Facebook-Seite https://www.facebook.com/sylviagrotsch.astrologie. Mehr über ihre Beratungen und Kurse stehen auf ihrer Webseite mit Blog www.astromind.de. Oder abonnieren Sie ihren Newsletter. http://www.astromind.de/newsletter-astrologie.html.

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