Der Herzenswald von 1tree4one

Foto: 1tree4one

Jeder Baum, der von 1tree4one gepflanzt wird, wurde aus Liebe zur Erde und aus Liebe zu den Bäumen gepflanzt. So wächst in Paraguay ein Herzenswald heran.

Informationen der Naturwesen durch Weneja Turan:
„Ich habe mich immer wieder über die Devas in den Herzenswald von 1tree4one reingespürt; und immer wieder kamen die Informationen, dass es den Bäumen, dem Wald gutgeht. Der Wald ist so stark geworden, gewachsen, kann aus sich selbst existieren und hat sich gut vernetzt. Es kam nur positive Resonanz zurück. Die Devas zeigen mir wirklich immer wieder einen starken, vernetzten, wachsenden Wald, der, auch wenn einige Bäume es nicht schaffen, stark ist und sich weiter aufbaut und die anderen Anbauflächen drum herum mithält. Ja, unter einem so beschriebenen Wald stellt man sich ein üppiges, grünes Paradies vor, aber die Devas machen immer wieder deutlich, dass wir auch in den nächsten Jahren scheinbare Rückschläge zu verdauen haben, aber darüber steht eine grosse globale Wandlung der Erde, der Natur und hoffentlich jetzt endlich auch des Bewusstseins der Menschen.“

Foto: 1tree4one

Auswirkungen des Klimawandels 2015 und 2016
Die Initaatorin von 1tree4one Danila Shakira Giorni schreibt: Für unseren Forstpartner bestehen aufgrund des Klimawandels erschwerte Bedingungen zur Pflanzung von Ökowald. So wurde z.B. auf einer Fläche immer abwechselnd eine Reihe Eukalyptus und eine Reihe Edelhölzer (Nativas) gepflanzt. Aber trotz intensiver, ständiger Reinigung und Nachpflanzung, sind viele einheimische Bäumchen eingegangen. Es wird jetzt mit Eukalyptus- Hybriden nachgepflanzt.

Auch bei früheren Pflanzungen war das Wachstum der Nativas durch die Auswirkungen des Klimawandels sehr eingeschränkt. Es musste nachgepflanzt werden. Teilweise mussten eingegangene Nativas auch durch Eukalyptus ersetzt werden. Nach der Holzernte wird der Mehrerlös für die zusätzlich gepflanzten Eukalyptus dazu verwendet, die Flächen erneut mit Nativas anzureichern, bevor sie endgültig der Natur überlassen werden. Danke Harald und Bernd und dem ganzen Team, dass Ihr jedem Bäumchen von 1tree4one so Sorge tragt und nötigenfalls nachpflanzt.

Auszug aus dem Wachstumsbericht 2016 von Forstinvest

Nach Meinung von Wissenschaftlern ist Paraguay besonders anfällig für die Folgen des Klimawandels. So hat das Wetterphänomen „El Niño“ (= intensive und häufige Regenfälle) das ganze Land seit Anfang 2014 immer noch bzw. schon wieder fest im Griff, obwohl dieses Wetterphänomen laut alter Lehrmeinung nur alle 3 bis 8 Jahre für die Dauer von ca. 1 Jahr ausgeprägt auftritt. Von paraguayanischen Experten wurde zwar im Juli 2016 eine 5 Jahre andauernde, sehr trockene Wetterperiode angekündigt (= „La Niña“), jedoch war diese für Forstinvest positive, trockene Periode schon nach 2 Monaten wieder vorbei. Es fiel in den letzten 9 Wochen mehr Niederschlag als in Deutschland in einem ganzen Jahr.

Die Meteorologie-Behörde gab jetzt die Kurzzeitprognose heraus, dass es im Dezember, Januar und Februar intensive und häufige Regenfälle geben wird. Während der „El Niño“-Perioden weisen große Bereiche der Aufforstungsflächen trotz der angelegten Gräben und Kanäle über längere Zeiträume wassergesättigte Böden auf und infolgedessen ist das Baumwachstum stark eingeschränkt und es bestehen für Forstinvest schwierige Arbeitsbedingungen (Maschineneinsatz oftmals unmöglich bei gleichzeitigem schnelleren Unkraut-/Graswuchs).

Insbesondere die letzten Jahre waren äußerst nass wegen dem „El Nino-Effekt“; das war in der Intensität sicherlich nicht absehbar. Die dadurch bedingte scheinbar leichte Aufgabe der Entwässerung in Bereichen mit verstärktem Vernässungsrisiko durch Gräben erweist sich in der Praxis leider oftmals als schwierig, da es sich oft um Bereiche ohne Gefälle handelt. Auch in Teilbereichen mit seichten Erhebungen gibt es häufig Mulden, in denen sich das Oberflächenwasser nur langsam abbaut. Dazu drängen während und nach starken Regenfällen große Wassermengen von Nachbargrundstücken an und die Vernässungen bleiben deshalb relativ lange vor Ort, ohne etwas dagegen tun zu können. Kontraproduktiv kommt hinzu, dass es in Paraguay bis heute nie längere Trockenperioden gibt. Solche Phasen schädigen in der Regel keine gesunde Pflanze, aber durch Stauwasser kommt es immer wieder zu Wachstumsverzögerungen

Danke Bernd für Deine nachfolgenden Informationen: „Es ist in erster Linie die Kombination von mittelhohen oder tiefen Böden in normaler Weidequalität mit den starken Regenfällen der letzten Jahre, die das Wachstum von Nativas sehr einschränkt. Es gibt hier leider auch noch keine Alternativen in Bezug auf besonders strapazierfähige Holzarten. Diese Probleme waren im Vorwege auch nicht absehbar, da wir uns bei der Planung von Ökowald eng an die Vorgaben und Aussagen von paraguayanischen Forstingenieuren gehalten haben.

Anstelle von Eukalyptus grandis pflanzen wir Eukalyptus Hybride Der Eukalyptus-Hybrid sieht „schöner“ aus als der Eukalyptus grandis. Er ist eine sehr schnell wachsende Baumart und weist eine sehr gute Holzqualität auf. Er ist sehr robust, unempfindlich und verträgt gut Bodenvernässungen. Konventionelle Eukalyptus-Sämlinge weisen eine genetische Vielfalt und damit geringere Risiken auf; Hybride hingegen sind genetisch identisch, erreichen aber dafür eine höhere Gesamtwuchsleistung.

1tree4one

Schutz des Regenwaldes
Die Ernte der Eukalyptusbäume nach rund 15 Jahren schafft für die verbleibenden Bäume den Raum, den sie brauchen, um zu einem gesunden
Naturwald heranzuwachsen. Das Wertholz der geernteten Eukalyptus verbleibt in der Region, wird an die örtlichen Sägereien verkauft, die es der ansässigen Bauholz- und Möbelproduktion zuführen.
1tree4one pflanzt also einerseits neue Bäume und schützt damit andererseits den schon bestehenden Natur und und Regenwald. Denn jeder Eukalyptus, der von 1tree4one gepflanzt und geerntet wird, bewahrt einen alten Natur- und Regenwaldbaum vor der Abholzung zu Produktionszwecken. Zudem verwendet 1tree4one den Erlös aus der Holzernte, um wieder neue Bäume zu pflanzen.

Osteraktion www.1tree4one.com vom 17.03. – 16.04.2017: Bei einer Bestellung von 4 Bäumen und mehr schenkt Dir Danila Shakira einen Osterbaum!

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Ein Kommentar zu “Der Herzenswald von 1tree4one
  1. Birgit sagt:

    Ich möchte eine weitere Möglichkeit empfehlen, dem Klimawandel mit Hilfe des Waldes entgegenzutreten. Alle die tatkräftig mit anpacken mögen, sich eine Woche lang engagieren wollen und den heimischen Wald lieben, sind gut aufgehoben beim Verein Bergwaldprojekt (Deutschland) oder der Stiftung Bergwaldprojekt (Schweiz).
    Ich habe mehrmals an Projekten teilgenommen und hatte eine gute Zeit. Mir gefällt die Wissensvermittlung durch den/die ProjektleiterIn, die hochwertige, vegetarische Vollverpflegung und das Miteinander in der Gruppe. Und natürlich das Bewusstsein, den Wald unterstütz zu haben.

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