TV-Tipp: Zen for nothing

Foto: Zen fornothing


Versteckt in den Bergen an der Westküste Japans liegt das Zen-Kloster Antaiji. Eine junge Frau aus der Schweiz lässt Beruf und Familie hinter sich und macht sich auf den Weg um von Herbst bis Frühjahr einzutauchen in das Abenteuer klösterlichen Lebens.

«Zen For Nothing» erzählt vom Zusammenspiel der Philosophie des Zen Meisters Kodo Sawaki mit den Überraschungen des Alltags.

Der rechte Fuss auf dem linken Oberschenkel, die Wirbelsäule senkrecht, die Augen nur einen Spalt geöffnet- für einen Anfänger ist es schwer, die Haltung der Zazen-Sitzmeditation längere Zeit durchzuhalten, ohne sich zu bewegen oder sich in seinen Gedanken zu verlieren. Im Zen-Kloster Antaiji gehört diese Übung zum festen Tagesablauf, neben der Arbeit auf den Feldern zur Selbstversorgung mit Reis und Gemüse.

Antaiji ist – anders als die meisten japanischen Zen-Klöster – für Männer und Frauen offen. Es gibt WLAN auf dem Gelände und der derzeitige Abt Muho Nölke stammt ursprünglich aus Berlin. Das Kloster Antaiji wurde stark von dem Zen-Meister Kodo Sawaki (1880-1965) geprägt: „Es gibt Leute, die betreiben Zen als Fortbildung. Das ist bloss Schminke. Zen ist keine Fortbildungsanstalt. Zen schmeichelt dir nicht, es putzt dich aber auch nicht runter. Zen bedeutet Geradeaus-Weitergehen. Was immer du auch gerade denkst- schon ist es wieder vorbei.“

ZEN FOR NOTHING erzählt von den Erlebnissen der Schweizerin Sabine Timoteo als „Zen Novizin“ in Antaiji im Herbst, Winter und Frühjahr. auf arte am 7.11.2017 um 00.15 Uhr und in der Mediathek

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