Sternenschau: *Altes & Neues*

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Die Neue Zeit aus astrologischer, energetischer und spiritueller Sicht – Oktober 2017 von Katharina Aurora Friedrichs. Der Oktober kann Vieles bringen: Glückliche Fügungen, schmerzhafte Erkenntnisse, tiefe Heilung. Neue Verbindungen, alte Konflikte, eine große Liebe… Altes und Neues. Was genau geschehen wird, hängt von uns ab. Von unserer Energie – wir ziehen an, was wir sind. Der Monat beginnt herausfordernd: Ein angespannter Vollmond am 5.10., gepaart mit einem schwierigen Zyklusbeginn von Venus und Mars. Im Anschluss laufen Sonne und Merkur ins Quadrat zu Pluto, Venus und Mars ins Quadrat zu Saturn… Alle persönlichen Planeten befinden sich in Transformation. Der Vollmond betont die Kommunikation und unsere Schwierigkeiten damit. Das Aussprechen der eigenen Wahrheit, die Vielen im Halse stecken bleibt. Mit der Folge, dass ein wahrhaftiges Miteinander unmöglich wird. Merkur ist erneut kritisch aspektiert und verleitet weiterhin zu Lügen, (Selbst-)Täuschungen und Manipulationen. Spiegel sind u.a. die Massenmedien und die Politiker, die die Meinungsbildung oft manipulieren und Wahrheiten zurückhalten. Zeigen wir uns einfach sensibel in unserer Wahrheit – wo es uns wichtig ist. Dann wird manches leichter. Für mich persönlich ist ein klares, wahrhaftiges Miteinander ein Zeichen von Wertschätzung. So gilt es weiterhin loszulassen, was nicht unserem wahren Wesen, unserem wahren Leben entspricht. Doch auch die Jupiter-Uranus-Opposition wirkt: Das Tor ins Glück ist noch immer geöffnet! Es ist ein Segensstrom der fließt, auch wenn manches mühsam ist und nicht so läuft wie gewünscht. Eine Energie voller Inspiration… Die uns auch klar und plötzlich erkennen lässt, was Sache ist. Was die Themen und Ursachen möglicher Herausforderungen und Konflikte sind. Dass sie in uns selbst liegen und im Oktober/ November reif für die (Er-)Lösung sind. Indem wir den Deckel manch verschlossener Kiste öffnen. Indem wir endlich unserer Wahrnehmung, unserem Herzgefühl trauen und danach leben. Indem wir uns selbst treu sind.

Die Jupiter-Uranus-Opposition steht für plötzlich günstige Umstände und Durchbrüche, für gute Fügungen. Vor allem, wenn wir unseren Neptun und Saturn leben: Unsere Wahrheit, ausgerichtet an der göttlichen Wahrheit – die kosmischen Gesetze im Blick (Neptun). Wie auch Selbstbestimmtheit und Eigenverantwortung leben – nachdem wir das Opfersein hinter uns gelassen haben (Saturn im GZ). Diese Konstellation lädt ein, unsere Wünsche und Visionen Wirklichkeit werden zu lassen. Der Jupiter-Uranus-Zyklus begann im Juni 2010 auf 0° Widder – er möchte in 2017 zur Blüte gebracht werden. Welche Wünsche und Visionen wurden in 2010 geweckt, die noch nicht erfüllt sind? Die 3. Opposition wird am 28.9. auf 27° Widder/ Waage sein… (Auszug Sternenschau 23 – April/ Mai 2017)

So schrieb ich im April. Diese Energie wirkt bis zum Eintritt Jupiters in den Skorpion am 10.10. Und wird vom Neumond am 19.10. erneut aktiviert… So herrscht den gesamten Oktober bis in den November hinein eine gewisse Aufbruchsstimmung. Wir befinden uns jetzt am Höhe- und Wendepunkt dieses Zyklus, der in der Opposition wunderbar den Zeitgeist spiegelt: Ziel der Neuen Zeit, des großen Wandels ist u.a. ein freier, fortschrittlicher Geist – der ganzheitlich denkt. Der das Gesamte aus einer höheren Perspektive zu sehen vermag. Unbeschwert und frei. Im Herzen verankert. Weiteres Ziel: Befreiung des patriarchalen männlichen Geistes – hin zu einem neuen männlichen Geist. Und zu einer neuen Synthese des Männlichen und Weiblichen: Ein gleichwertiges, großzügiges Miteinander aus ganzem Herzen, das erweckend und harmonisch zugleich ist. Gelebte Freiheit in tiefer Verbundenheit – die möglich wird, wenn wir unser Herz von allen Bedingungen befreit haben, die wir jemals in der Liebe und Partnerschaft, ja generell in Beziehungen, gestellt und erfahren haben. Indem wir unsere Seelenliebe gänzlich von alten Bindungen frei geben. Und wieder ganz werden – in uns selbst. Es geht zurück zum Ausgangspunkt… Jeder kann jetzt schauen, wo er da steht. Entsprechend erleben wir diese Zeit.

Jupiter läuft dann am 10.10. in den Skorpion und möchte neben dem Glück, das er den Skorpionen bringt, Altes erlösen: Unsere Kraft befreien, so dass wir in unsere eigene Kraft kommen. Unsere wahre Kraft ist aus sich heraus machtvoll und stark. Selbstbestimmt und frei. Ohne irgendein Tamtam. Zudem ein guter Schutz. Wenn wir sie in uns gefunden haben, haben wir keinerlei Interesse mehr daran, andere zu unterdrücken, zu kontrollieren oder zu manipulieren. Wir brauchen es nicht mehr, um uns sicher zu fühlen. Ebenso wenig die Abwertung Anderer. In den Tiefen des Skorpions dürfen wir bis zum 8.11.2018 in transformierenden Erkenntnisprozessen unsere Schätze heben und den männlichen Geist klären und wandeln (in Mann und Frau). Destruktive, zwanghafte Gedanken- und Manipulationsmuster aufdecken. Glaubenssätze erlösen. Die „alte Macht“, die alten Machtkämpfe ablegen. Um neu zu beginnen. Jupiter im Skorpion korreliert mit dem Jupiter-Pluto-Quadrat, das uns schon 2016/ 2017 begleitet hat (siehe SS 23).

In diesen Wochen dreht sich viel um Beziehungen. Der Oktober startet wie erwähnt am 5.10. um 18:54 Uhr mit dem neuen Venus-Mars-Zyklus auf 19° Jungfrau. Kein leichter Beginn – dieser Beziehungszyklus fordert eine große innere (Beziehungs-)Reife, um Beziehungen/ Partnerschaften erfüllt zu leben. Kurz danach, ebenfalls am 5.10., hatten wir den Vollmond um 20:40 Uhr auf 12° Widder/ Waage. Ein besonderer Tag, der einlud, sich an die eigene Ganzheit zu erinnern. Denn sowohl Mars/ Venus als auch Sonne/ Mond (Vollmond = Sonne/ Mond-Opposition) stehen u.a. für unser inneres Männliches und inneres Weibliches. Entsprechend für unsere Beziehungen im Außen. Die 1. Oktoberhälfte eignet sich gut, um unser Bewusstsein auf unser inneres Männliches und Weibliches zu richten. Um diesen Tanz oder Kampf in uns wahrzunehmen. Um die Energien zu erkennen, zu heilen und zu vereinen. Und inneren Frieden zu schließen. Das Außen ist uns Spiegel. Wenn wir innerlich wieder heil und ganz geworden sind, herrscht auch Frieden im Außen. Der Unfrieden rührt meist aus unserer Vergangenheit – aus der Ursprungsfamilie oder aus alten Inkarnationen. In der Heilung und Versöhnung, in der „inneren Hochzeit“, verbinden wir uns tief mit uns selbst. Wir kommen ganz bei uns an und können von dort aus kraftvoll entscheiden, agieren und manifestieren. Und gleichwertige Beziehungen auf einer ganz anderen Ebene leben, als wir es in unserer Gesellschaft gewohnt sind. Dazu braucht es den Frieden mit der Vergangenheit. Mit den Männern. Mit den Frauen. Mit dem männlichen und weiblichen Geist in uns. Die Männer hatten wir schon (SS 27). Wichtig ist auch der Frieden mit den Frauen (Lilith/ Saturn laufen in den nächsten Wochen durch das Galaktische Zentrum, ins Trigon zu Uranus). Mit dem weiblichen Geist, der inneren Frau in uns, die oft lange unsere Mutter ist. Bis wir sie erlösen… Dazu gehört auch der Frieden mit unserer Weiblichkeit, unserer Sinnlichkeit… Wie sehr lebe ich meine Weiblichkeit – auf allen Ebenen? Schätze ich sie? Was ist für mich weiblich? Ein Blick auf die Beziehung zu unserer Mutter/ auf unsere Mutter selbst und auf die Beziehung zu unserer Schwester, zu unseren Schwestern allgemein, ist häufig aufschlussreich. Neid, Eifersucht, Missgunst sind typische, nicht geheilte Frauen-/ Mutterthemen. Ebenso das Konkurrenzdenken, das sich Vergleichen und das Unterdrücken der eigenen Weiblichkeit. Die nicht gelebte Weiblichkeit… – bis hin zu einer Vermännlichung und (inneren) Verhärtung. Die Männer dürfen auch einen Blick auf ihr inneres Weibliches richten. Auf ihre Mutter und ihre Schwester(n)… Und die Beziehung zu ihrer Mutter klären. Denn sie prägt maßgeblich ihr Frauenbild und damit die Beziehungen zu den Frauen. Es geht auch darum, die Kraft der Schwesternschaft anzuerkennen und in dieser wundervollen Zeit zunehmend zu leben – ohne die Männer bekämpfen, ausgrenzen oder sich über sie erheben zu müssen. Unsere weibliche Kraft ist so wichtig in dieser Zeit! Auf dem Planeten Erde wird das Gleichgewicht zwischen den weiblichen und männlichen Energien wieder hergestellt. Das gilt auch für uns persönlich. Wie innen, so außen.

So kann die 1. Oktoberhälfte konfliktgeladen sein, aber auch sehr verbindend und kreativ! Neues kann entstehen, Altes gehen… Im Miteinander können in den nächsten Monaten große Herausforderungen auf uns zukommen, bis hin zu Trennungen. Aber auch neue, verbindliche Committments in bestehenden Beziehungen eingegangen werden. Venus/ Mars laufen im neuen Zyklus ins Quadrat zu Saturn… Es wird zunehmend gehen, was nicht (mehr) passt. Und kommen, was passt. Wenn wir in uns wieder ganz geworden sind, ist es deutlich leichter, Beziehungsherausforderungen zu meistern. Selbst ein Abschiednehmen. Im Herzen sind wir eh alle miteinander verbunden. Und die wahre Liebe überdauert jeden Tod. In dieser Zeit wählen wir manchmal einfach andere Wege. Wir sind jetzt an einem Punkt, wo dies sichtbar wird.

Das letzte Quartal ist kraftvoll und steht unter dem Motto Befreiung und Neugeburt. Für diejenigen, die (innerlich) frei werden wollen. Es ist eine Art Geburtsprozess, in dem sich manche jetzt befinden. Mit Wehen, die in Schüben kommen… Unterstützend ist dabei das zunehmende Trigon von Saturn/ Lilith-Uranus (11.11.). Wie auch der Neumond am 19.10.: Eine exakte Neumond-Uranus-Opposition auf 26° Widder/ Waage, die nach Befreiung und einem neuen Leben ruft. Im Zusammenspiel der Energien sogar gebrochene Herzen zu heilen vermag. Auch, weil sie die Jupiter-Uranus-Opposition aktiviert. So befindet sich auch der Sonne-Uranus-Zyklus an einem Höhe- und Wendepunkt. Vereinfacht steht er für ein freies Leben… Parallel dazu kann uns die Vergangenheit in diesen Wochen schmerzhaft einholen. Wegen des Neumondes vom 20.9. (Sonne/ Mond-Konj. in Opposition zu Chiron, im Quadrat zu Saturn), der bis zum nächsten Neumond am 19.10. wirkt. Vor allem aber wegen des zunehmenden 3. Saturn-Chiron-Quadrats – am 2.11. auf 24° Schütze/ Fische:

Das Chiron-Saturn-Quadrat wünscht Heilung und Erlösung (ur-)alten Schmerzes. Oft gepaart mit Karma-Lösung. Das Erinnern und Bewusstwerden eines Schmerzes, den wir lange verdrängt haben. Das Erkennen grober Versäumnisse über lange Zeit. Ohne dabei in Schuldgefühle zu verfallen… Diese vielmehr mit zu erlösen. Wie überhaupt jegliche alte, oft eingeredete Schuld. So zeigt diese Konstellation auch den kollektiven Schmerz. Den Schmerz über den spirituellen Missbrauch. Sie ermöglicht Bewusstwerdung darüber, dass die Wahrheit verloren ging. Dass wir von unserem Wissen, unserer Macht und der göttlichen Wahrheit getrennt worden sind – durch Manipulationen, Gehirnwäschen etc. Chiron und Saturn sind beide Lehrer, die uns im Zusammenspiel durch Schmerz zu unserer eigenen Wahrheit führen wollen. Um eine tiefere Liebesfähigkeit zu erlangen. Und unser Herz zu öffnen. Das 3. Quadrat wird am 2.11. auf 24° Fische/ Schütze sein. (Auszug aus Sternenschau 23 – April 2017)

Wir können nun einen (ur)alten Schmerz erlösen, wenn die Seele dazu bereit ist. Die Schwierigkeiten im eigenen Leben sind oft Auswirkungen eines tieferliegenden Schmerzes, der manchmal ein ganzes Leben durchzieht, es einschränken und beeinträchtigen kann. Es lohnt, im Oktober da genauer rein zu spüren. Was genau schmerzt so sehr, dass ich immer wieder den Deckel drauf mache? Und ständig kompensiere… Einmal mehr geht es um die Heilung der Vergangenheit. Doch wie geht das? Es beginnt wohl immer mit dem ehrlichen Hin-Sehen. Und dem Hin-Fühlen. Es folgt die Erkenntnis… Das Herz fühlt/ erkennt die eigene Wahrheit – auf einer Ebene, die vom Verstand nicht erfasst werden kann. Dann folgt, was Vielen am schwersten fällt: Das Zulassen – es darf sein… Mit allen Gefühlen, die da sind. Wir sterben davon nicht. Im Gegenteil: Es ist heilsam und befreiend, blockierte Energie durch Bewusstsein wieder zum Fließen zu bringen. Es macht lebendig! Durch das Zulassen lassen wir los, nehmen wir den Druck raus und dürfen endlich entspannen… Dann können wir die Situation/ die Gefühle/ den Schmerz in unser Herz nehmen. Öffnen wir unser Herz dafür und hüllen alles in die Liebe ein. In unser Mitgefühl, in unser Verständnis. Ohne zu urteilen. Wahre Liebe heilt und wandelt alles, was sie berührt. Um die Situation schließlich zu befrieden: Vergeben/ verzeihen wir – Anderen, uns selbst, Situationen… Wenn unser Herz verzeihen kann, beginnt ein neues Leben. Es ist immer derselbe Heilungsprozess, den wir mit geistiger Unterstützung – mit den himmlischen Helfern bzw. heilsamen, lichten Energien – beschleunigen können.

Neben weiteren Klärungsprozessen sind im Herbst große Durchbrüche möglich. Manche sind dabei, einen alten Zyklus zu beenden. Wir alle tun das immer wieder. Wir alle befinden uns in einem großen Transformationsprozess – auf welchen Wegen wir auch wandeln. Wichtig ist es, in diesen Prozessen liebevoll mit sich selbst zu sein. Überhaupt in dieser Zeit immer wieder liebevoll und geduldig mit sich, mit Anderen und dem Leben zu sein. Es braucht oft viele kleine Schritte, bevor ein großer Schritt getan werden kann.

Achten wir die natürlichen Zyklen. Alles braucht seine Zeit. Zunächst muss Altes sterben, damit Neues geboren werden kann. Es ist Herbst. Neues entsteht in der Hingabe…

Katharina Aurora Friedrichs

Herz-Raum HH am 15. Oktober, von 16 bis 19 Uhr:

Der Herz-Raum bietet die Möglichkeit, sich tief zu verbinden und wahre Lebensenergie und Kraft zu tanken. Dabei werden wir sanft und nachhaltig von den Elohim unterstützt.
Thema am 15.10.: * 2017 – Das Jahr der Entscheidungen *

Nähere Infos hier.

„In meiner Arbeit begleite ich Sie in Ihre (innere) Freiheit – zu Ihrem wahren Wesen, zu Ihrem wahren Leben. Und zu einem wahrhaftigen, liebevollen Miteinander. Für ein Leben in Liebe, Leichtigkeit und Fülle. Seien Sie herzlich willkommen!“ www.katharinafriedrichs.de

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2 Kommentare zu “Sternenschau: *Altes & Neues*
  1. Yvonne sagt:

    Sie beschreiben Entwicklungen sehr gefühlvoll, danke dafür

  2. Gerwine Ogbuagu sagt:

    Ein großartiger Artikel der in allem Schmerz Hoffnung macht

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