Sternenschau: Liebesfrohes Licht

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Die Neue Zeit aus astrologischer, energetischer und spiritueller Sicht – November 2017 von Katharina Aurora Friedrichs. Die letzten beiden Monate des Jahres liegen vor uns. Mit einer wundervollen Energie – sanft und kraftvoll zugleich ermöglicht sie ein glückliches Jahresende! Das Thema: Altes erlösen. Neues beginnen.

Der Monat startete gleich am 2.11. mit dem 3. und letzten Chiron-Saturn-Quadrat – auf 24° Schütze/ Fische. Dicht gefolgt vom Vollmond am 4.11. Ein intensiver Monatsbeginn… Die letzten Wochen waren für Viele schwierig und schmerzhaft. Unterdrücken und Wegsehen geht nicht mehr. Was immer funktionierte, funktioniert nicht mehr. Alles Ungelöste fliegt uns weiterhin um die Ohren… Es sei denn, wir schauen hin und gehen die Dinge an. Dann geht das auch entspannt. Ansonsten sind die eigenen Kinder, der Lebenspartner, der Vermieter, die gute Freundin, ja jede Begegnung Spiegel unseres Innenlebens. Was wütet, tobt und trauert da noch in mir? Was bedarf noch der Heilung – meines inneren Weiblichen, meines inneren Männlichen? Und wo und bei wem erkenne ich das Schöne in mir? Dieses 3. Quadrat birgt die Chance der Befreiung aus (Ur-)Altem, eines Durchbruchs. Der Schmerz darf und soll endlich gefühlt werden. Die Vergangenheit durch Annahme und Verzeihen befriedet werden. Die Folge: Herz-Öffnung und eine tiefere Liebesfähigkeit. Eine ganzheitliche Heilung. Jeder entscheidet für sich, ob er das möchte. Jeder von uns ist frei – wenn er das will.

Gepaart mit dem zunehmenden Saturn-Uranus-Trigon auf 25° Widder/ Schütze (am 11.11.) ist der November von sehr befreiender, erneuernder Energie. Vor allem die Tage um den Vollmond. Eingebunden ins Trigon ist noch Lilith, die der Konstellation zusätzlich Eigenwilligkeit und Konsequenz schenkt. Das 3. Saturn-Uranus-Trigon steht jetzt in voller Blüte – es ermöglicht sinnvolle Veränderungen, die nachhaltig sind. Lässt uns Überkommenes endlich überwinden. Und so manche Fesseln sprengen… Oft plötzlich. Neue Projekte anzugehen, Ideen umzusetzen, überhaupt Neues zu starten – dafür ist jetzt eine gute Zeit. Es ist eine Aufbruchsstimmung, die Viele bereits zu Jahresbeginn und im Laufe des Jahres immer wieder gespürt haben, vielleicht aber noch nicht so recht umsetzen konnten (1. Trigon am 25/12/16, 2. Trigon am 19/5/17). Jetzt ist es soweit! In diesem Monat zeigt sich, wo ein Durchbruch für jeden persönlich möglich ist. Nicht selten ist er verbunden mit Schmerz, der ungeahnte Selbstheilungskräfte freisetzen kann. Manchmal ist ein Durchbruch auf feinstofflicher Ebene wertvoller als ein errungener Sieg, dem öffentlich applaudiert wird. Diese Energie wirkt bis Mitte Dezember. In beiden Konstellationen ist Saturn betont. Zudem läuft Saturn jetzt noch einmal durchs Galaktische Zentrum. So geht es auch um unsere Berufung/ um unsere Bestimmung: Wo ist da evtl. ein Schmerz? Wo halte ich mich noch zurück? Wo gilt es endlich Verantwortung zu übernehmen? Ich persönlich mag alles Feine, Zarte sehr gern. Subtiles, Tiefes und Wahres. So schaue ich nach entsprechenden Seelen und Tätigkeiten. Es ist einfach, wenn wir wissen, was unser Herz höher schlagen lässt. Genau dort finden wir unsere Bestimmung: Wo unser Herz höher schlägt!

Die Sternenkonstellationen bis zum Jahresende vereinen kraftvolle männliche Energie und sehr feine, subtile weibliche Energie (das zunehmende Jupiter-Neptun-Trigon auf 11° Skorpion/ Fische). Schwingen wir uns ein in diesen Energiestrom – er ist erlösend, heilsam, verbindend und führt direkt zur Quelle, wenn wir uns dafür öffnen. Das Beste, was wir jetzt tun können: Uns BEWEGEN. Und LOSLASSEN – was nicht unserem wahren Wesen, unserem wahren Leben entspricht. Um Platz für das Neue zu schaffen, das bereits auf uns wartet. Menschen, die jetzt gehen wollen, gilt es friedlich loszulassen. Was jetzt geht, das soll gehen. Was kommt und fließt, ist wesentlich. Im Herbst/ Winter können sich auch manche Seelenpartner erkennen und zusammenfinden. Das grundlegende Thema dieser Zeit ist das Loslassen. Dabei müssen wir unseren Weg noch gar nicht kennen. Er entfaltet sich eh immer wieder neu – entsprechend unserem wachsenden Bewusstsein. Unser Weg zeigt und fügt sich automatisch, wenn wir beginnen, Energie-Saugendes und Nicht-Stimmiges konsequent aus unserem Leben zu entlassen. Unser Herz weiß. Je mehr wir freigeben, desto mehr wird das für uns Wahre sichtbar. Wichtig ist nur, sich nichts mehr vorzumachen.

Die männliche Energie erweckt unseren Freiheitsdrang, unsere (Tat-)Kraft, unseren Mut. Die weibliche Energie unsere Empfänglichkeit, unsere Sensibilität, unsere Hingabefähigkeit. Neues (männlich/ Widder-Energie) entsteht in der Hingabe (weiblich/ Fische-Energie). Das Männliche entsteht aus dem Weiblichen… So braucht das Männliche das Weibliche. Wir Frauen führen den Mann in seine wahre (Herz-)Kraft. Dazu müssen wir zuvor innerlich heil und ganz werden – aus einer Bedürftigkeit heraus sind wir dazu nicht in der Lage. Das gleiche gilt für den Mann. Wir Frauen brauchen den Mann:

„Die höchste Berufung einer Frau ist es, den Mann zu seiner Seele zu führen, damit er sich mit seiner Quelle verbinden kann. Die höchste Berufung des Mannes ist es, die Frau zu beschützen, damit sie frei und unverletzt auf der Erde wandeln kann.“

(Sprichwort der Cherokee)

Erinnern wir uns an diese uralte Weisheit. Tief in unserem Inneren wissen wir alle darum. Es ist nur scheinbar verloren gegangen… Dank der ansteigenden Energien auf der Erde wird nun Vieles wieder bewusst. Noch beherrscht die pervertierte männliche Energie den Planeten Erde – wir sehen es an den Kriegen, die stattfinden. Am Waffenmissbrauch. An unserer Leistungsgesellschaft. An den Staats- und Regierungschefs. In der Wirtschaft, in der Politik, im Bildungs- und Gesundheitswesen… An dem patriarchalen männlichen Geist, der noch viele Gesellschaften prägt und durchwirkt – weltweit. Oft auch uns selbst. Für den Mann dieser Zeit ist es sehr wichtig, Frieden mit der weiblichen Energie, Frieden mit den Frauen zu schließen. In sich selbst und im Außen. Es ist sein wertvoller Beitrag zur Heilung des Planeten Erde und seiner selbst. Sein Verhältnis zur weiblichen Kraft spiegelt sich u. a. in der Mutter-Sohn-Beziehung (auch aus (ur-)alten Inkarnationen) und ist oft unbewusst. Und zeigt sich dann in allen weiteren Frauen-Beziehungen. Hat der Mann diesen Frieden mit der Frau/ mit der Mutter nicht geschlossen, kann er nicht verzeihen, tobt in ihm ein wildes Tier… Das bei entsprechenden Anlässen um sich schlägt – abhängig von der Veranlagung laut und aggressiv oder still und subtil. Dahinter steht eine große Not und Bedürftigkeit. Ein Schrei nach Liebe. In der ganzen Welt… Hinzu kommt der weit verbreitete Narzissmus in unserer Gesellschaft.* Fast jeder von uns trägt noch narzisstische Anteile in sich – in unterschiedlicher Ausprägung. Wir sind so konditioniert. Wenige sind sich schon ihres wahren Wertes als Mensch hier auf Erden, ihrer wahren Größe und Schönheit bewusst. Denn wir selbst sind das göttliche Licht, das sich auf Erden und im Körper manifestiert. In dieser Zeit geht es darum, dieses göttliche Licht in uns zu erwecken, zu leben, sich mit ihm auszudehnen. Wahrhaftig zu werden… Jeder kann mal für sich schauen, wie ausgeprägt der narzisstische Anteil noch in ihm ist. Was bleibt von mir, wenn alles um mich herum wegbricht? Wenn ich mich nicht mehr über meinen Erfolg, über meine Schönheit, mein Geld, meinen Mann, meine Kinder, meinen Beruf/ meine Firma, über meine Spiritualität etc. definieren kann? Was bleibt von MIR?

Noch einmal zurück zum Jupiter-Neptun-Trigon, das von Mitte November bis Mitte Dezember wirkt: Es ist ein Sehnsuchts-, auch ein Suchtaspekt. Eine feine, friedliche, versöhnliche Grundenergie, die sich unterschiedlich auf uns und unser Leben auswirken kann (auch entsprechend unserer Planetenstände im Radix): Türen können sich nun weit öffnen. Wunder geschehen. Feine Beziehungen entstehen. Diese Energie verfeinert und sensibilisiert alles, was sie berührt. Wenn wir uns jetzt für Berührungen unterschiedlicher Art öffnen, kann Wundersames geschehen… Und kommt es nicht darauf an – andere zu berühren und wahrlich berührt zu werden? Durch einen Blick, durch ein Lächeln, einen Apfel… – wodurch auch immer. Für mich ist es das Schönste. Das, was im Herzen bleibt… Menschen, die Musik lieben, werden diese Konstellation schon jetzt wahrnehmen. Musik korreliert in der Astrologie mit Neptun/ Fische. Und Jupiter ist der Altherrscher der Fische. Musik ist die Sprache des Universums. Sie ist göttlicher Natur. Und in entsprechender Schwingung/ Frequenz (inkl. Lautstärke) heilsam. Musik wirkt – wie alles – auf unser gesamtes Körper-Energie-System. In zu hohen und dissonanten Frequenzen/ in zu hoher Lautstärke kann sie schmerzen und schaden. In dieser feinen Wahrnehmung der Welt und des Miteinanders werden wir nun alle sensibilisiert.

Gleichzeitig erleben Viele weiterhin eine turbulente Zeit, denn alles, was seit 2006 nicht geheilt/ gelöst wurde, kommt bis Juli 2018 in konzentrierter Form auf den Tisch. Das Licht fällt weiterhin auf den Schatten… Was trägst du seit 2006 mit dir herum? Wenn du magst, schreibe dir 2 bis 6 Themen auf, die dir spontan einfallen. Meist sind es existenzielle Themen – es geht ans Eingemachte. Gehen wir es mit Freude an – es darf endlich gehen… Es sind genau die Themen, die dich hindern an deinem großen Glück. Die dich an deiner Bestimmung hindern – in allen Lebensbereichen. Hinter unseren größten Ängsten steckt unser größtes Potenzial. Und hinter jedem Thema ist eine Angst verborgen. Die Zeit ist reif, um sie zu erkennen und zu erlösen. Wenn es nicht allein geht, lass dir helfen. Und vergib dir, was du versäumt hast, all die Jahre zu tun/ zu erledigen. Auch Mars kann in diesen Wochen für Wirbel sorgen – das macht er gern. Er läuft ins Quadrat zu Pluto, anschließend in Opposition zu Uranus (wirksam vom 8.11. bis zum 9.12.). Das ist eine hoch explosive Energie, die prädestiniert ist, unterdrückte Wut, das wilde Tier in uns, zum Toben zu bringen. Umso wichtiger, emotional erwachsen zu werden. Auf der anderen Seite ist auch dies eine Durchbruchsenergie – entscheidend ist unsere Absicht. Mars aktiviert noch einmal das auslaufende Uranus-Pluto-Quadrat, das Viele von 2010 bis 2016 geschüttelt und gerüttelt hat… Da können noch mal alte Beziehungs- und Berufsthemen, wie auch Macht-/ Ohnmachtsthemen aus dieser Zeit aufleben, um endgültig verabschiedet zu werden. Wir werden es wohl auch am Weltgeschehen und am Verhalten mancher Machtinhaber erleben. Für arg Geplagte ist Musik in diesen Wochen sehr heilsam und seelisch nährend. Ebenso das Meer.

Das göttlich-Weibliche wird zum Jahresende noch mal kräftig ermächtigt (in Frau und Mann): Lilith spielt weiterhin eine bedeutende Rolle – seit Wochen läuft sie in Konjunktion zu Saturn und durch das Galaktische Zentrum, im Trigon zu Uranus. Lilith steht für einen Teil des Weiblichen in uns, der im Patriarchat verbannt wurde. Ein sehr selbstbewusster, freiheitsliebender und unberechenbarer Teil, der unbestechlich ist. Und sich nimmt, was er braucht. Diesen oft unbewussten Anteil in uns wieder zu erwecken, ist wesentlich. Aus den üblichen weiblichen Rollenklischees herauszutreten… Nicht aus Rebellion – in der Rebellion sind wir nie frei. Vielmehr aus innerem Wissen, aus innerer Verbundenheit. Aus einem Erinnern heraus… Ein weiteres weibliches Licht in uns – die Venus – tanzt Anfang November ins Sextil zu Saturn und in Opposition zu Uranus. In der 1. Novemberwoche gilt es gut hinzuschauen, was und wer uns wirklich gut tut. Rund um den Vollmond kann es zu Trennungen kommen, aber auch zu erweckenden Erlebnissen im Zwischenmenschlichen. Venus betritt dann ab dem 7.11. den Skorpion – läuft gleich in Konj. zu Jupiter, dann gemeinsam mit Jupiter ins Trigon zu Neptun. Und schließlich ins Sextil zu Pluto… Das ist ein wahrlich liebesfrohes, weibliches Licht, das den gesamten November durchzieht. Es fördert neue, wie auch bestehende Verbindungen und feinste Wahrnehmungen im Zwischenmenschlichen. Ebenso eine tiefe Heilung darin. Wie auch unsere Kreativität und die Finanzen/ Geldgeschäfte.

Was will ich wirklich in meinem Leben? Eine sinnvolle Frage zum Abschluss und zum Jahresende… Streck deine Fühler genau dahin aus, bewege dich in diese Richtung. Mutig – auf deinem eigenen Weg. Fang heute noch an! Dann kommen auch die „richtigen“ Leute. Die für uns wichtigen Menschen erkennen uns. Und wir erkennen sie. Wir ziehen sie an wie einen Magneten. Öffne deine Arme und dein Herz für sie. Blockiere diese Verbindungen nicht mehr durch Altes, durch alte Ängste. Es ist Zeit für Neues!

Insgesamt ist der November ein eher ruhiger, beschaulicher Monat – von stiller Kraft: Altes erlösen. Neues beginnen. Sich bewegen. Loslassen. Mit guter Musik und tolIen Menschen… Ich freu mich auf das Jahresende!

Herz-Raum HH am 17. November, von 19 bis 22 Uhr. Thema: * Loslassen – der Weg ins Glück *

Der Herz-Raum bietet die Möglichkeit, sich tief zu verbinden und wahre Lebensenergie und Kraft zu tanken. Dabei werden wir sanft und nachhaltig von den Elohim unterstützt. Hier mehr.

Katharina Aurora Friedrichs

Katharina Aurora Friedrichs – Astrologin & Coach

„In meiner Arbeit begleite ich Sie in Ihre (innere) Freiheit – zu Ihrem wahren Wesen, zu Ihrem wahren Leben. Und zu einem wahrhaftigen, liebevollen Miteinander. Für ein Leben in Liebe, Leichtigkeit und Fülle. Seien Sie herzlich willkommen!“

www.katharinafriedrichs.de und Blog * Liebesleben * www.liebesleben-hh.blogspot.de

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4 Kommentare zu “Sternenschau: Liebesfrohes Licht
  1. Walburga sagt:

    Ein extrem toll geschriebener und für diese Zeit so passender Artikel, danke hierfür!

  2. Viola sagt:

    Habe seit Ende Oktober begonnen, körperliche Loslassübungen zu machen, das kann sehr unterstützend sein in dieser Zeit. „Einfach“ mal liegen ud Loslassen.
    An dieser Stelle ein Danke an all die wundervollen Frauen, die mir hier auf dieser Seite in den vergangenen Monaten soviel Unterstützung durch ihre Deutungen und Erklärungen gegeben haben.

  3. Gabriella sagt:

    Wie wunderschön Sie schreiben und beim Lesen kommt Freude auf. Aufs Leben leben <3

  4. Katharina sagt:

    VIELEN DANK, Ihr Lieben – da freue ich mich sehr!
    Eine wundervolle, liebesfrohe Zeit….

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