TV-Tipp: Klimawandel aus Schamanensicht

Foto: ZDF planet e

Klimawandel und die Prophezeihungen aus Grönland sind schon lange ein Thema bei den newslichtern: Schmelzt das Eis in Euren Herzen! Jetzt geht auch das ZDF in „planet e.“ in diesem Sinne den verschiedenen Klimaphänomenen auf den Grund. Im ersten Teil wird Angaangaq, der Schamane aus Grönland begleitet. Im zweiten Teil ein junger Indianer aus den USA. Beide kämpfen für einen bewussteren Umgang mit unserer Erde.

Aus der Presseinfo des ZDF: Die globalen Folgen des Klimawandels sind das Thema der zweiteiligen „planet e.“-Dokumentation „Wenn das Klima kippt“. mit Blick auf die UN-Klimakonferenz vom 6. bis 17. November 2017 in Bonn.

Im ersten Teil rückt „Die Prophezeiung des Schamanen“ in den Vordergrund: Der 70-jährige Schamane Angaangaq hat sein Leben dem Kampf gegen den Klimawandel gewidmet. Seiner arktischen Heimat droht der Untergang, weshalb er auf seinen Vortragsreisen in aller Welt von den dramatischen Veränderungen berichtet: Der gewaltige Eispanzer, der auf Grönland liegt, droht zu schmelzen – es wäre eine Katastrophe für die ganze Menschheit. Der Film von Ioanna Engel und Bernd Reufels nimmt Großstädte in den Blick, die schon heute im Meer zu versinken drohen, und zeigt, wie der Klimawandel bereits jetzt auf allen Kontinenten dazu führt, dass Ernten vernichtet werden und in bestimmten Regionen Landwirtschaft unmöglich wird.

Jetzt schon mit vielen anderen Infos in der Mediathek.

Der zweite Teil von „Wenn das Klima kippt“ berichtet am 12. November, 14.55 Uhr, vom „Weckruf des Azteken“. Der 17-jährige Klimaaktivist Xiuhtezcatl Martinez reist um die ganze Welt, prangert die Verursacher der Klimakatastrophe an und ruft zum Handeln auf, denn er weiß: Der Klimawandel wird vor allem die junge Generation mit voller Wucht treffen. Der Film von Judith Schneider und Thomas Hies berichtet auch darüber, wie sich der Klimawandel schon heute auf das Verhalten der Wale auswirkt, die nach neuen Meeresrouten suchen müssen. Die Veränderungen haben auch Folgen für die soziale Sicherheit weltweit, wie in Uganda zu beobachten ist. In dem ostafrikanischen Land, das sich bis zum Ende dieses Jahrhunderts voraussichtlich um vier bis fünf Grad Celsius erwärmen wird, suchen Viehhirten verzweifelt nach Wasser und Weideland und dringen dabei in das Gebiet anderer Stämme vor, was für heftige Konflikte sorgt.

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Ein Kommentar zu “TV-Tipp: Klimawandel aus Schamanensicht
  1. Angela Edenhofner sagt:

    „Die Geister haben ihm gesagt, dass der Menschheit noch ein halbes Jahrtausend Zeit bleibe, um sich und Mutter Natur wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Eduardo, der koka-kauende Schamane aus den bolivianischen Anden ergänzt: „Wir müssen uns nicht um Mutter Erde sorgen, sie sorgt für sich selbst. Wir sollten sie dabei nur nicht behindern. Und wir sollten unsere Furcht verlieren.“ Und Angaangaq beschwört: „Wir müssen den Wandel in Liebe annehmen. Dann können wir kreativ sein und etwas Gutes daraus machen… Und wir beginnen mit einem Lächeln. Ein Lächeln bringt – ohne ein Wort zu verlieren – das Eis in den Herzen der Menschen zum Schmelzen.“ Dies ist ein Zitat von den Newslichtern 30.11.2011
    Der Klimawandel ist meiner Wahrnehmung nach keine Katastrophe, so wie der Beginn des Frühlings auch keine Katastrophe ist, sondern einfach ein Wandel, der Beginn einer neuen Phase für das Leben auf der Erde.
    Wir können uns bereit machen und uns mit verwandeln (lassen).

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