Die Nacht der Wunder

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Am 6. Januar ist Heilig-Drei-König, der Abschluß der Rauhnächte. Die letzte Nacht vom 5. auf den 6. Januar wird auch „Nacht der Wunder“ im Volksglauben genannt. Wir haben jetzt ein letztes Mal die Gelegenheit die vergangenen 12 Nächte Revue passieren zu lassen und uns für das Erlebte und Erfahrene zu bedanken. Was nicht so gut gelaufen ist, kann noch einmal losgelassen und transformiert werden. Um 24.00 Uhr schließen sich dann die feinstofflichen Tore der Anderswelt.

Der deutsche Forscher W. E. Peukert nannte diese Nacht, die „Nacht der Leuchtenden“, die Perath-Nacht. Perath heißt strahlend, leuchtend, schön. Und Perath ist die Percht. Dieses neue Strahlen und Leuchten beendet die Zeit des Todes und der Dunkelheit, ausgedrückt in der „Wilden Jagd“ der Rauhnächte. Die Legende sagt, fleißige Menschen die anderen viel Gutes getan haben, belohnt und faule, gierige und eigennützige Menschen sollen zur Umkehr gemahnt werden.

Als kleine Übung können wir um Mittnernacht den heiligen Wind ins Haus lassen, um durch die geöffneten Fenster und Türen den Segen fürs neue Jahr ins Haus oder die Wohnung zu empfangen.

Aus der Milch, die diese Nacht vor die Tür gestellt wurde kann am nächsten Morgen der Drei-Königskuchen gebacken werden.

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3 Kommentare zu “Die Nacht der Wunder
  1. Karina sagt:

    Ich bin begeistert von den Rauhnächte.

  2. Sandra sagt:

    Vielen Dank für all die wunderbaren Raunacht-Anleitungen. Ich habe jeden Tag schon darauf gewartet und mich ganz darauf eingelassen!

    Tolle Texte und wunderschöne Anregungen. Herzlichen Dank!

    Auch dieses Jahr bin ich wieder gespannt, was sich von all meinen Intuitionen in den kommenden Monaten in Wirklichkeit zeigt.

  3. Jonas sagt:

    Vielen Dank für die wertvollen und bereichernden Tips und Anregunungen zu diesen Rauhnächten..

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