Was Sippenzwang mit dem 1. weiblichen Chakra zu tun hat

Von Ingrid Auer. Es ist mir schon klar, dass es „weibliche Chakren“ im wörtlichen Sinn nicht gibt. Doch es gibt ganz spezielle Eigenschaften und Erfahrungen, die mit diesen Energiezentren eng in Verbindung stehen. Sie prägen unser Leben als Frau, wir haben sie von unseren Vorfahrinnen übernommen und geben sie an unsere Töchter und Enkeltöchter unbewusst weiter. Ein wichtiger Grund also, um uns die „weiblichen Chakren“ und ihre Besonderheiten einmal näher anzusehen. Beginnen wir deshalb gleich mit dem 1. Chakra, und zwar im Zusammenhang mit dem Thema Sippenzwang:

Sobald ein kleiner Krebs, der mit anderen Krebsen in einem Eimer festgehalten wird, über den Rand des Behälters kriechen möchte, um zu fliehen, ziehen ihn die anderen Krebse immer wieder zurück. Was hat das nun mit uns Frauen zu tun und im speziellen mit unserem ersten Chakra, also dem Energiezentrum am Ende unseres Steißbeins, über das wir Erdenergien aufnehmen?

Nun, das erste (weibliche) Chakra hängt ganz eng mi unserem Sippenbewusstsein zusammen.
Dabei stehen nicht die Liebe, die Fürsorge oder die Zärtlichkeit an erster Stelle, sondern die Loyalität. Die Sippe konzentriert sich nicht auf ein individuelles Bedürfnis, sondern auf die Bewahrung und das Überleben des Kollektivs und der Familie. Selbst wenn die Sippe von Liebe und Zusammenhalt spricht, dann meint sie in Wirklichkeit die verpflichtende Sippenbildung, die nichts mit Zuneigung oder Liebe zu tun hat.

DU HAST ALS FRAU VIELLEICHT SCHON SÄTZE GEHÖRT ODER GELESEN …
… die so oder so ähnlich lauten:

  • „Du liebst mich nicht wirklich, denn sonst würdest du die Familie und mich öfter besuchen.“
  • „Wenn du mich wirklich lieben würdest, dann hättest du sicherlich keine Probleme mit meinen Eltern.“
  • „Die Familie muss zusammenhalten und deshalb wirst auch du meine kranke Mutter pflegen.“
  • „Du kannst doch nicht wegfahren und uns ein paar Tage einfach alleine lassen.“
  • „Das entscheidest nicht du, sondern wir alle gemeinsam.“
  • „Du kannst dich doch nicht mit diesen Frauen treffen! Wer weiß, wie die dich beeinflussen.“
  • „Selbstbewusste Frauen sind egoistisch.“
  • „Solange du in meinem Haus wohnst, wirst du das tun, was ich dir sage.“
  • „Du kannst doch keine Therapie machen, sonst lässt du dich womöglich auch noch scheiden.“

Gehen wir noch einmal zurück zu den Krebsen. Wenn einer von ihnen den Eimer verlassen möchte, dann reagieren die anderen genauso wie die Sippe auf eine Frau, die sich von den zu engen Familienmustern befreien möchte. Auch hier versuchen in der Regel die Familienmitglieder – zumindest anfänglich –, ihre Bemühungen zu sabotieren.

WAS HAT DAS NUN MIT DEM ERSTEN CHAKRA ZU TUN?

Unser erstes Chakra wird von der Erziehung in den ersten Lebensjahren beeinflusst, also beispielsweise von unserer Familie, von der Zugehörigkeit zu einer bestimmten Rasse, von der Religion, vom sozialen Status, in dem wir aufwachsen, sowie von allen Prägungen unserer Sippe, wie sie von Generation zu Generation weitergegeben werden.

Das hat jetzt weniger mit Vererbung als mit dem kollektiven morphologischen Bewusstseinsfeld zu tun, in dem sich unsere Herkunftsfamilie befindet und in dem die Grundsätze unserer Sippe abgespeichert sind.

Die meisten Familien haben nicht die Absicht, ihre Mitglieder bewusst einzuschränken oder zu verletzen, sondern sie geben einfach ihre „Erkenntnisse“ weiter, die sie für die alleinige Wahrheit halten. Auch wenn es um schmerzhafte oder einengende Strukturen geht, sind sie meist nicht bereit, sie kritisch zu überdenken oder loszulassen. „Das haben wir immer schon so gemacht …“ Wer von uns Frauen kennt diesen Satz nicht?

Dieses Sippenbewusstsein oder diese Sippenverdrängung kann sogar so weit gehen, dass Mütter oder Familien den Töchtern nicht glauben, wenn sie sexuell belästigt oder vergewaltigt wurden oder inzestuöse Handlungen über sich ergehen lassen mussten. Wie oft kommt es vor, dass man dem Täter eher Unschuld zugesteht, als dass man der betroffenen Frau Glauben schenkt. Und das nicht nur in frauenfeindlichen Kulturen.

TYPISCHE THEMEN, DIE DAS ERSTE WEIBLICHE CHAKRA BETREFFEN …
… sind gleichzeitig auch die Grundlage für typisch weibliche Krankheitsbilder:

  • Übernommene Probleme aus der Ahnenreihe oder Sippe
  • Unbearbeitete Probleme mit den Eltern
  • Inzest (betrifft auch das zweite Chakra)
  • Misshandlungen oder Vernachlässigung in der Kindheit
  • Einengende Glaubenssätze, die von einer Generation zur nächsten weitergegeben werden (z. B. Du bist ein dummes/böses/nichtsnutziges Mädchen; du musst dich für dein Geschlecht und deinen Körper schämen; du bist ein Mädchen und brauchst kein Studium; Frauen müssen der Familie/den Männern dienen; Männer kommen immer zuerst etc.)

UNGLEICHGEWICHTE IM ERSTEN WEIBLICHEN CHAKRA

… können folgende Probleme in folgenden Bereichen nach sich ziehen: Bewegungsapparat – Hüftgelenk – Kreuzbein – chronische Schmerzen im unteren Rücken – Ischias – Krampfadern – Tumor im Mastdarm etc.

… stehen oft mit folgenden seelisch-mentalen Themen in Verbindung: mangelnde Sicherheit und Geborgenheit in der Welt – Unfähigkeit, für die Befriedigung der eigenen Grundbedürfnisse zu sorgen – mangelnde Durchsetzungsfähigkeit – Sehnsucht nach einem Zuhause – keine oder wenig Unterstützung durch andere.

Ingrid Auer

Wie kannst du dein erstes weibliches Chakra in Balance bringen? Ingrid Auer www.ingridauer.com ist Bestseller-Autorin, Seminarleiterin und spiritueller Coach. Sie bietet in ihrem eWORKSHOP „HEILE DEINE WEIBLICHEN CHAKREN“ , den du ganz bequem bei freier Zeiteinteilung am Computer von zu Hause aus mitmachen kannst, eine intensive Bewusstmachung und Aufarbeitung deiner Blockaden in den 7 weiblichen Hauptchakren; mit vielen Informationen, Übungen, praktischen Tipps, von ihr geführten Meditationen (Audio) und Ritualen. Sobald du den eWorkshop gebucht hast, steht er dir jederzeit und unbegrenzt lange zur Verfügung. Hier geht es zu Info & Anmeldung und zum KOSTENLOS PROBESCHNUPPERN. Du kannst dir aber auch die Aufzeichnung ihres WEBINAR „HEILE DEINE WEIBLICHEN CHAKRENansehen. 

Bei den newslichtern wird Ingrid 2018 eine Serien von Beiträgen zu den Chakren veröffentlichen!

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5 Kommentare zu “Was Sippenzwang mit dem 1. weiblichen Chakra zu tun hat
  1. Claudia Baro sagt:

    „Dabei stehen nicht die Liebe, die Fürsorge oder die Zärtlichkeit an erster Stelle, sondern die Loyalität. Die Sippe konzentriert sich nicht auf ein individuelles Bedürfnis, sondern auf die Bewahrung und das Überleben des Kollektivs und der Familie. Selbst wenn die Sippe von Liebe und Zusammenhalt spricht, dann meint sie in Wirklichkeit die verpflichtende Sippenbildung, die nichts mit Zuneigung oder Liebe zu tun hat.“
    Wie kommen Sie darauf, daß eine Sippe nicht wahrhaftig von Liebe und Zusammenhalt sprechen kann???? Natürlich besteht die MÖGLICHKEIT, daß Liebesbezeugungen manipulativ, egoistisch eingesetzt werden können. Nur sehen Sie diese Möglichkeit nicht, sondern MACHEN ein Gesetz/ein Dogma von Wirklichkeit, fällen ein Urteil über Wirklichkeit in der Sippe. Die Zukunft liegt m.M. nach in der Fähigkeit Manipulation zu erkennen und zu transformieren und das geht nur innerhalb des Kollektivs, weil die Menschheit so angelegt ist.
    Herzlich Claudia

  2. Ursula sagt:

    Ich finde den Artikel recht interessant, denn ich denke, wir sollten uns viel mehr Gedanken um die Rolle der Frau, ob in der Sippe oder in der Gesellschaft, machen.

    Aber vor zwei Wochen habe ich mir zufällig ein Interview mit Prof.
    Claudia von Werlhof angehört, wo es um Patriarchat und Matriarchat geht.
    Die Frau ist im Patriarchat unterdrückt, deshalb bringt es wenig,
    innerhalb dieses Zustandes etwas ändern oder verbessern zu wollen. Die
    neue Matriarchatforschung der Insbrucker Schule packt das Problem bei
    den Wurzeln, denn sie übt grundsätzlich Kritik am Patriarchat als
    Gesellschaftsform. Zuerst muss ein Problem ja mal erkannt werden, bevor
    man eine bessere Lösung finden und anstreben kann.Dabei geht es nicht darum, dass in Zukunft die Frauen „herrschen“ sollen, es geht um ein Miteinander
    anstatt einem Gegeneinander zum Wohle der ganzen Menschheit. Vielleicht
    müssen wir umdenken und von vorne beginnen.

  3. ingrid sagt:

    Liebe Claudia,

    ich kenne genügend Sippen, die nicht auf Liebe und Zuneigung beruhen, sondern auf Sippenzwängen, denen besonders Frauen unterworfen sind. Ein Thema, dass häufig bei Familienaufstellungen anzutreffen ist.

    Was natürlich NICHT heißt, dass JEDE Frau, die ein geschwächtes 1. Chakra, ein Problem mit ihrer Sippe hat.

    Aber das geht aus meinem Artikel auch hervor, wenn man ihn zu Ende liest.

    Liebe Grüße
    Ingrid

    • Petra sagt:

      Ein interessanter Artikel, dem ich aber nicht zustimmen kann.
      Was ist mit der Sippenhaft der Männer, die genauso über ein 1.Chakra verfügen.
      Hier wird wieder gespalten anstatt zusammen zufügen.
      Beim Familienstellen z.B. bewirken die Energien, die aus dem unendlich großen morphogenetischen Feld kommen, bei dem Menschen (Frau oder Mann) bestimmte Reaktionen (die am Ende der Kausalkette Energie, Emotion, Gedankenkraft und Handlung kommen)das Gleiche, und erst durch die gesellschaftlichen Prägungen wie Matriarchat oder Patriarchat werden sie ausagiert.
      Also würde sich die Frau, wenn sie die weiblichen Energien der Ahnen heilen will, dem ganzheitlichen Ansatz entziehen, dass Heilung in beide Richtungen zu geschehen hat.

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