Als wir entschieden die Erde zu retten

Als wir entschieden die Erde zu rettenWillkommen auf dem Klimagipfel zur Rettung der Erde: In nur elf Tagen sollen sich 2015 in Paris 20.000 Vertreter aus 195 Ländern auf das erste globale Abkommen gegen den Klimawandel einigen. Ein Vertrag, der jeden Menschen auf der Erde, lebend oder ungeboren, beeinflussen wird — ein Pakt, der entscheidet, ob unsere Spezies überhaupt noch eine Zukunft hat.

Regisseur Filip Antoni Malinowski dreht für seinen Dokumentarfilm „Guardians of the Earth – Als wir entschieden die Erde zu retten“ exklusiv hinter den Kulissen. Dieser einzigartige Einblick ist hochemotional und ein Zeugnis heftigster Interessenkonflikte: Reich gegen Arm, Opfer gegen Profiteure des Klimawandels. Christiana Figueres, Generalsekretärin der UN-Klimarahmenkonvention, stehen Tränen in den Augen angesichts der Kaltherzigkeit, mit der so viele über den Klimawandel sprechen. Und über allem schwebt bereits bedrohlich der Off-Kommentar des späteren US-Präsidenten Donald Trump: Ein globales Klimaabkommen? – »One of the dumbest things I’ve ever seen«.

„Guardians of the Earth“ ist ein aufrüttelnder Dokumentarfilm über den Klimawandel und die Rettung unserer Spezies. Regisseur Filip Antoni Malinowski macht aus der revolutionären Weltklimakonferenz 2015 (COP 21) von Paris einen elektrisierenden Polit-Thriller. Was sind das für Menschen, die über die Zukunft unseres Planeten entscheiden? Die nächste Runde in diesem Konflikt ist die Weltklimakonferenz im Dezember 2018 im polnischen Kattowitz. Dieser Film ist ein wichtiges Zeitdokument und liefert entscheidende Impulse zur Diskussion.

Ab sofort im Kino hier die Termine.

Hintergrund: Klimawandel und der Kampf um 0,5 °C

Unsere Erde wird immer wärmer. Seit Beginn der Industrialisierung Mitte des 19. Jahrhunderts hat sich die Durchschnittstemperatur bis heute um etwa 1,2 °C erhöht. Wird die Zwei-Grad-Grenze überschritten, hat das wissenschaftlichen Erkenntnissen zufolge verheerende Auswirkungen: Gletscher schmelzen, der Meeresspiegel steigt an und ganze Länder werden untergehen und für immer von der Landkarte verschwinden.

Um diese fatale Entwicklung aufzuhalten, hat sich die internationale Klimapolitik zum Ziel gesetzt, die globale Erwärmung auf weniger als 2 °C zu begrenzen. Dazu müssten weltweit die Treibhausgas-Emissionen drastisch gesenkt und schließlich sogar auf Null reduziert werden. Das Überleben kleinerer Inselstaaten ist durch das Zwei-Grad-Ziel allerdings noch längst nicht gesichert. In internationalen Verhandlungen forden sie daher eine Senkung der Grenze auf höchstens 1,5 °C.

Die Weltklimakonferenz von Paris markiert in dieser Debatte einen entscheidenden Wendepunkt. Nach tagelangem Ringen um kleinste Gradzahlen und Wortklaubereien bei der Vertragsformulierung, wurde am 12. Dezember 2015 endlich ein Übereinkommen verabschiedet: Die menschengemachte globale Erwärmung muss auf deutlich unter 2 °C reduziert werden. Bis heute, Stand 2018, gehören alle Länder weltweit diesem Abkommen an. Einzig die USA kündigten Mitte 2017 ihren Austritt zum Jahr 2020 an und eröffneten damit abermals den verzweifelten Kampf um die Zukunft unseres Planeten.

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2 Kommentare zu “Als wir entschieden die Erde zu retten
  1. Naras sagt:

    Ich hoffe, es ist nicht noch 1 Film über, wie schlecht es mit „Uns“ steht! Ich lebe schon in Meinem Paradies. Meine Welt ist schon gerettet, weil Ich das will. Jede(r) entscheidet, welchen Weg er/sie geht. Glaubst Du die UnheilsprofetInnen und fühlst Dich machtlos? Oder schließt Du Dich UNS an? WIR L(I)EBEN schon. Jetzt. <3 <3

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