Halbzeit für den Kaiser – die kolletikve Tarot-Lektion 2018

Halbzeit für den Kaiser - die kolletikve Tarot-Lektion 2018Von Natascha Pfeiffer. Tarot ist ein alter Einweihungsweg, ein Spiegel der Seele, ein weiser Ratgeber, der einem bei Legungen ein aktuelles Abbild Deiner Energien, Lektionen, Situationen und Lebensumstände geben kann. 
Tarot als altes Wissen zeigt auch auf kollektiver Ebene Themen an, denen man sich nähern kann, die man als Fingerzeig einladen kann.

Über die Numerologie lassen sich kollektive Jahreskarten errechnen, die übergeordnet und parallel zur persönlichen Jahreskarte und zur Lebenskarte ihren Einfluss aufzeigen.

Viele berechen aus der Numerologie die Jahreskarte rein nur mit der Quersumme aus der Jahreszahl an sich. Da das Jahr aber in unserem Kollektivbewusstsein zum 1.1. geboren wird, lege ich die Quersumme von 1.1.2018 zugrunde, also: 1+1+2+01+1+8 = 13 = 4

4 als Quersumme und seine dazugehörige Trumpfkarte “Der Tod”

Der 4 ist der Trumpfkarte “Der Kaiser” zugeordnet. Im Tarot schwingen immer die einstellige Karte und die dazugehörige 2-stellige Trumpfkarte (+9) zusammen. 4+9 = 13.
13 ist die Trumpfkarte “Der Tod”.

Was kann uns also “Der Kaiser” und “Der Tod” kollektiv lehren?
Was sind die allgemeinen Themen des Kaisers?

Der Kaiser steht unter anderem für die Themenbereiche Macht, im Sinne von Selbst-Ermächtigung, Pragmatismus, Planbarkeit, Berechenbarkeit, lineares Denken, Macht, Vaterthemen bis Vater-Staat-Themen, seinen Platz (Thron) einnehmen, Struktur schaffen.

Macht ist für uns immer noch ein heikles Thema, denn der Machtmissbrauch wird meist gleich mitgedacht, wird mit befürchtet, wird erwartet. 
Der Kaiser im Tarot steht aber für die Heilung des Machtthemas. Wenn er sich im Licht seiner Energie bewegt, nutzt er seine Macht nicht aus, sondern er ermächtigt sich für eine größere Sache. Ein selbst-bewusster erlöster Kaiser ins für sein Volk (oder seine Aufgabe oder sein Lebensthema) der oberste Diener seines Volkes.

Welche Fragen stellt der Kaiser an Dich 2018 und welche wertvollen Impulse kann er Dir noch für das 2. Halbjahr geben?

Denn er läuft rein rechnerisch noch bis zum 31.12.2018?

  • Bin ich mit meinen Vaterthemen in meiner Ahnenreihe im Reinen?
  • Wo habe ich Themen mit Macht, Hierarchie und Struktur?
  • Wie stehe ich zu Vater-Staat? Was triggern staatliche Entscheidungen in mir an?
    Sind es wirklich nur “die da oben”?
  • In welchen Lebensbereichen lebe ich eine gesunde Selbstermächtigung?
  • Wie stehe ich zur männlichen Welt? Wie wertfrei kann ihr ihr begegnen?
  • Wie lebe ich meine männlichen Energien im mir – egal ob biologischer Mann oder biologische Frau?
  • Ermächtige ich mich selbst in befreitem Maße?
  • Erlaube ich mir mir “meinen Thron” einzunehmen?
  • Wie sieht mein Thron aus?
  • Wo diene ich mit all meiner Macht einem höheren Zweck und bin in diesem Bereich der Höchste Diener meines “Volkes” (also meines Themas)?
  • Wo lebe ich gesunde Struktur, die nicht einengend ist?
  • Wo lebt in mir und ebt durch mit gesunde Disziplin, die reflektiert ist und nicht nur anerzogen, oder weil ich lieb sein will, oder angepasst bin? Welche Kraft kann mir intrinsische Disziplin geben?

Im Tarot spreche ich immer von einer Qualität aller Karten, die in sich neutral ist. Sie kann sich in ihrem Licht (befreit, wertfrei, kreativ zeigen) oder in ihrer dichten Energie (Schattenseiten, Ego-Themen).
Im dichten Bereich, im unbefreiten Bereich der Kaiser-Energie…

  • …lehnen wir unsere Macht als Schöpferkräfte dieses Universums entweder total ab oder missbrauchen sie zu Ego-Zwecken
  • …verteufeln wir Vater-Staat oder leben in unreflektierter Abhängigkeit zu ihm
  • …haben wir immer wieder “Probleme” mit Hierarchien, sei es z.B. in totaler Hörigkeit gegenüber Vorgesetzten oder ständiger Rebellion einfach nur, weil jemand einen Titel oder höheren Rang hat als wir selbst
  • …tauchen immer wieder Vaterthemen in unserem Leben auf, die nur dazu dienen sollten, dass wir erkennen unsere männliche Ahnenreihe zu heilen
  • …nehmen wir unseren Platz, unseren schöpferischen Thron gar nicht ein oder haben aufgrund eigener Minderwertigkeitsthemen Angst davor, dass andere ihren gesunden Thron einnehmen – ein gesunder Kaiser ist kein Alleinherrscher. Er erkennt, dass jeder ein geführter Diener für diesen Kosmos mit seinem Genius sein kann. Der Thron des einen, sieht niemals den Thron eines anderen als Gefahr, sondern als verbundene Führungskraft.
  • …kann mit Spontanität und Unberechenbarem schlecht umgehen, weil das Ego dann Gefahr wittert, dass “alles” außer Kontrolle geraten kann
  • …will alles planen, will alles sicher haben und hat dafür nur enge Grenzen
  • …fordert von anderen Hörigkeit, Disziplin, sehr hohe Loyalität etc., die er meist selbst nicht zu geben bereit wäre

Der befreite Kaiser, also damit Themen, die in uns befreit sieht, muss sich mit den obenen genannten Themen nicht mehr auseinander setzen. Er kann mit ihnen spielen, reflektiert umgehen, vergreift sich nicht in Verallgemeinerungen, sondern kann situativ einen höheren Titel akzeptieren, wenn es dem höheren Zweck dient. Er sieht weder Vater-Staat alles die für alle sorgende Instanz noch rebelliert er per se gegen ihn. Er nimmt seinen selbst-bewussten Thron ein, ohne andere in ihrem Thron zu fürchten. Er weiß, dass ein Kaiser der oberste Diener seines Volkes ist. Er hat ein gutes Verhältnis zu nötiger Disziplin und angemessenem Spielraum.

Das Jahr 2018 spiegelt uns in dieser ganzen Bandbreite diese Themen. Wo es Dich nicht trifft, be-trifft es Dich nicht und Deine Themen sind diesbezüglich in einer Ordnung. Wo es in der rappelt und zappelt, verhilft Dir das Außen in Form von menschlichen Reibungungen und Situationen, wo Dein innerer Kaiser Aspekte integrieren darf.

Und politisch muss ich gar nicht ins Detail gehen, Da kann sich, denke ich, jeder seinen Teil dazu selber denken, dass es selbst auf höchster Regierungsebene mehr dichte als lichte Kaiser gibt. Aber und das darf man nicht vergessen: all diese unbefreiten Kaiser spielen ihre Rolle im gesamten Kosmos! Was Dich an ihnen nervt, aufregt oder erschüttert, sind Deine eigenen inneren Aspekte. Der schlimmste unerlöste Kaiser in Deinen Augen auf dem Weltgeschehen dient dem Kosmos dennoch als oberster Diener dem Erwachen von uns allen…

Der Kaiser und Der Tod hängen zusammen – wie?

Die einstelligen Karten im Tarot kann man auch als die bewussten Kräfte sehen, die 12stelligen symbolisieren das Unterbewusste, die Schattenseite als Einweihungsweg, den Abstieg in die Urtiefen. Der Tod ist nicht das Ende im Tarot…denn es gibt im Zyklus der großen Arkanen im Tarot 22 Karten. Mit dem Tod befinden wir uns auf Position 13, also nimmt die Unterwelt quasi erst mal Fahrt auf! Der Tod ist der kongeniale MIt-Spieler zum Kaiser – der Mit-Spieler, nicht der Gegen-Spieler! Der Tod im Tarot steht auch in Auslegungen selten für den physischen Tod.

Er steht für (radikale) Beendigungen von Lebensthemen. Der Tod nimmt uns das, was wir im Außen auf der materiellen Ebene (die Raffgier der Macht des dichten Kaisers) zu viel wollten, was aber letztlich nicht unserer Seele (als oberster Diener für den höheren Zweck).

Der Tod im Tarot steht für Transformation. Er steht dafür, dass altes Sterben muss, um Platz zu machen für Neues. Er stutzt den Kaiser zurecht, wenn er zu viel Struktur, zu viel Planung, zu viel Pragmatismus lebt, die zum Selbstzweck geworden ist. Er steht aber natürlich auch allg. und wortwörtlich als Tod im Raum und damit zeigt er unsere mögliches Verdrängen unserer eigenen irdisch, körperlichen Existenz hier auf Erden auf.

Zur Halbzeit des Kaisers fragt uns der Tod u.a.: Wo halte ich an Strukturen fest, die eigentlich schon tot sind?

Frage Dich:

  • Was durfte alles dieses Jahr radikal schon gehen (Partnerschaften, scheinbar gute Freundschaften, sichere Jobs, bombensichere Deals)?
  • Wo tut es, je länger ich im Außen daran festhalte, nur im so mehr weh? Oder schüttelt mich nur um so mehr, weil ich keinen Platz für das Neue machen will
  • Wo warst Du schon selbst der erstaunliche Tod selbst und hast auch ohne großen Streit beispielsweise Freundschaften ziehen lassen, weil Du erkannt hast, dass sie früher aber nicht mehr jetzt mit Dir in Resonanz gehen?
  • Wo durftest Du schon auf positive Art und Weise erleben, dass das beenden und ziehen lassen nach eventuell anfänglicher Angst vor Verlust oder Alleinsein, dir nur noch Schöneres (Transformation) beschert hast. Ganz einfach, weil Du es gewagt hast, Deine festhaltende Faust zu öffnen ohne zu wissen, was danach kommt, nur das Vertrauen war da, dass es JETZT soweit ist, Dinge, Menschen, Strukturen “sterben” zu lassen.

Das Ganze wird noch Fahrt aufnehmen. Wundere Dich also nicht, wenn weitere “Brüche” dieses Jahr noch Deinen Weg kreuzen. Fühle die Trauer, den Verlust. Aber halte nicht fest. Dann was jetzt “stirbt” dient Deiner Transformation oder der Transformation des anderen.

Der Tod in Beziehungen muss nicht der Tod von der Beziehung an sich bedeuten. Er zeigt aber deutlich an, dass es jetzt höchste Zeit ist, viele kleine Tode innerhalb der Beziehung zu sterben. Soll heißen, es darf und sollte alles hinterfragt werden. Dient es jedem zum höheren Zweck? Wo leben wir Routine, weil es halt so ist, die aber nicht mit Leben gefüllt ist? Welche Strukturen dürfen und müssen transformiert werden, um die Beziehung in ein nächst höheres Level zu bringen. Nur wer nicht bereit ist, diesen transformativen Weg der Beziehung einzugehen, der “riskiert” den Tod der ganzen Beziehung.

Kollektive und individuelle Energien

Jede kollektive Jahreskarte im Tarot hat seine ureigenen Qualitäten. Jede Qualität begegnet uns in unterschiedlichen Lebensbereichen und in unterschiedlichen Heftigkeiten – ganz so, wie es aktuell unserem System jetzt dienlich ist.

Noch genauer und individueller kann ich mir natürlich die Themen in Sitzungen noch anschauen, wenn ich weiß, welche individuelle Jahreskarte parallel zur kollektiven bei jedem einzelnen noch läuft. Ebenso die Relation zur Lebenskarte kann sehr interessant sein. Denn in Tarotsprache geht ein “Magier” mit der kollektiven Jahresennergie des “Kaisers” anders um als beispielsweise die “Hohepriesterin”.

Ich schätzte das Wissen um die kollektiven Energien und Impulse aus Tarotsicht sehr. Denn sie bestechen im positiven Sinne mit einer tiefen Treffsicherheit und einem uralten Wissen, das größer ist als wir. Es zeigt uns die wunderbaren Qualitäten in diesem schimmernden Tanz des Kosmos. Es dient uns aber auch ganz pragmatisch im dem Wissen um die übergeordneten Zyklen auch darin – wie mein damaliger Tarotlehrer immer gesagt hat – vorausschauend zu handeln. Seine Metapher war immer: mit dem Wissen des Tarot befindest Du dich wie im dichten Stau in einem erhöhten Fahrzeug und hast ein Quäntchen mehr Weitsicht, das Dir hilft, Dich intelligent durch den Stau hindurch zu mannövrieren.

Die großen Trümpfe im Tarot stehen für unsere Lebenslektionen. Deswegen sind es auch immer tiefgreifendere, existentieller Fragen und Botschaften, die uns damit begegnen und das Leben wird uns zeigen, wie wir ganz individuell damit kreativ und schöpferisch umgehen.

Mit Tarot beschäftige ich mich bereits seit meinem 13. Lebensjahr – er hat mich, nicht ich ihn gefunden. Und ich bin sehr dankbar, dass ich in meiner Arbeit meine nun mehr über 26 Jahre Erfahrung an andere weitergeben darf oder in Tarotsitzungen die Weisheit des Tarot durch mir mich zu anderen sprechen darf, so dass er einem jedem in seinem Lebensweg dienlich sein kann.

Zum Abschluss

Das Kaiserjahr wird uns sicherlich noch mit dem einen oder anderen Thema überraschen!
Denn bei aller Symbolhaftigkeit: der Tod in seiner Wucht – auch wenn er immer dem besseren Platz macht – kann uns auch mal bis ins Mark erschüttern oder uns von dem einen oder anderen Thron herunter holen. Der Tod wirft uns aber auch immer auf das Wesentliche zurück und lässt uns spüren wie kostbar das Leben ist.

Halbzeit für den Kaiser - die kolletikve Tarot-Lektion 2018

Natascha Pfeiffer

Zur Person Natascha Pfeiffer: Ich bin davon überzeugt, dass es kollektiv für uns an der Zeit ist, unser weibliches Potential zu leben. Meine Vision ist davon getragen, dass wir damit Frieden in der Welt gestalten. Als Spiegel verstanden ist das Frieden in Deinem Bewussten. Ein Frieden mit Freude, Genuss, Spass, Sexualität; ebenso mit Stille – innerer Frieden, in dem alles Platz hat. Ich helfe Dir dabei, diesen Raum in Dir zu aktivieren, zu lieben, zu feiern, zu leben!

Webseite Spiegelgesetz Coach, Tarot als Einweihungsweg
www.spiegelmethode.com
Mitgründerin der Agentur PRand communication
www.prandcommunication.com

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7 Kommentare zu “Halbzeit für den Kaiser – die kolletikve Tarot-Lektion 2018
  1. Gabriele Wolfgruber sagt:

    Ich finde Deine Ausführung höchst interessant. Die allgemeine Darlegung lässt mich schon beim einem und anderen aufhorchen. Vielleicht wäre eine individuelle Legung interessant. Was bietest du da genau an. Eine Information per Mail war ganz nett. Danke

    • Natascha sagt:

      Liebe Gabriele, danke für Deinen Kommentar!
      Eine individuelle Legung kann Dir aufzeigen, wo Du gerade stehst, und wo Du aus Tartosicht gut oder weniger gut im Energiefluss bist. Du kannst aber auch mit mir sog. Lebensthemen anschauen, die immer wieder kommen und Tarot kann Dir auch hier Impulse geben, was der Hintergrund dazu ist, um es aufzulösen. Du kannst aber auch bei ganz spezifischen Situationen nachfragen, was jetzt für Dich wichtig ist, was der energetische Hintergrund ist, oder was es für Dich dadurch zu lernen gibt. Das alles sprechen wir im Rahmen der Legung im Vorgespräch, das sehr wichtig ist.
      Egal ob Du nah wohnst und persönlich kommen kannst, oder ob Du weiter weg lebst, per Skype oder am Telefon ist es genauso kraftvoll.
      Wenn ich Dir helfen kann, gerne (auf meiner Webseite kannst Du meine Kontaktdaten sehen).
      Alles Liebe,
      Natascha

  2. Alicia sagt:

    Vielen herzlichen Dank für diesen tollen Artikel!

  3. Kerstin Grauvogl sagt:

    Vielen Dank für diesen wirklich aufschlussreichen Artikel. Ich habe ein Thema entdeckt, welches du angesprochen hast. Seit langem habe ich tatsächlich im unbefreiten Bereich der Kaiser-Energie immer wieder “Probleme” mit Hierarchien. Dies zieht sich wie ein roter Faden durch mein gesamtes Berufsleben.
    Meine Frage wäre jetzt die nach der Lösung im wörtlichen Sinn. Was kann ich tun, um dieses Thema zu erlösen? Hast du da einen Tipp für mich?
    Ich freue mich auf deine Antwort, mit lieben hoffnungsvollen Grüßen, Kerstin

    • Natascha sagt:

      Liebe Kerstin,
      Hier auf diesem Weg kann ich Dir eher einen Impuls geben, als DIE EINE LÖSUNG.
      Du kannst schauen, wenn Dich das Thema das wieder antriggert: Wie reagiert mein Körper? Wo zeigt sich physisch das Thema in mir?
      Atme im übertragenen Sinne in diese Körperstelle hinein, nimm sie ganz u. bejahend wahr.
      Dann 1 Schritt zurück: Wow! Das ist aber interessant, dass ich da schon wieder angerriggt bin.
      Weißt Du, dieses Wow, nimmt Enge u. durchbricht eine autonome Handlung von Dir. Es bietet zum 1. Mal den Raum, anders zu denken, zu fühlen u. auch zu handeln. Du wirst merken, dass Du sofort eine erfahrbare andere Handlung machst.
      Du kannst auch tiefer forschen. Du kannst Dir Hilfe holen, bei mir o. bei jemand anderem, der die dahinter liegenden Glaubensmuster mit Dir aufdeckt und Dich begleitet im Auflösen dieses alten Glaubenssatzes.

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