Die ganz große Bereinigung

Die ganz große Bereinigung

Foto: newslichter

Von Eva-Maria Eleni. In den letzten Wochen haben wir tatsächlich einen riesengroßen Schritt getan – jeder einzelne von uns, aber auch im Kollektiv. Und dieser Umbruch ist überall schon recht deutlich spürbar – und wird jetzt oft genug auch deutlich sichtbar und beinahe täglich immer noch sichtbarer. Es ist, als würden wir aus alten Situationen förmlich hinausgezogen. Dabei aber kommt es mitunter zu als recht heftig empfundenen Ablöseprozessen. So waren die letzten Tage diesbezüglich wieder ordentlich herausfordernd!

Unser Bewusstsein hat einen riesengroßen Satz gemacht. Das heißt, dass die Wahrheit deines Ursprungs, alles, was du einst vergessen hast, dir nun immer deutlicher und unmissverständlicher näher rückt. Dann werden plötzlich auch in der materiellen Welt Dinge ausgesprochen oder dir so offensichtlich vor Augen geführt, dass du sie einfach nicht mehr überhören oder übersehen kannst.

An vielen Stellen geht es nach wie vor um deine Selbstermächtigung. Alles kommt auf den Tisch, wo du noch in Minderwertigkeitsgefühlen verfangen bist. Ganz besonders geht es auch um die Auflösung von sämtlichen Ideen von Abhängigkeit.

Warum beschreibe ich dies als „Ideen“?

Nun in Wahrheit bist du immer frei! Du bist ein ewiges Wesen, fern von Raum und Zeit, jenseits von Begrenzung und Tod. Ein Wesen aus Weite und Stille, formlos und unbegrenzt.

Doch hast du dies vergessen und stattdessen Irrtümern viel Glauben beigemessen. In jedem Moment, da du davon überzeugt bist, dass du einen anderen brauchst, dass du für dein Überleben kämpfen musst, oder dass du etwas Bestimmtes einfach haben musst, begibst du dich in die Rolle eines Bettlers, eines Abhängigen. Und dein Leben reagiert darauf. Dann wirst du auch genau so erleben.

Doch verteufeln sollten wir dieses Spiel des Lebens dennoch nicht, auch wenn uns die Konsequenzen oft genug hart getroffen haben! Es will einfach nur durchschaut werden, in seiner Wahrheit erkannt – das ist im Prinzip schon genug, damit die Illusion nicht länger an dir haften kann. Verharren wir hingegen in Wut oder Zorn über gewisse Erscheinungsformen, verliert sich die Projektion nicht und die Wahrheit kann dein Leben nicht durchfluten, dich nicht erlösen.

Doch ganz so einfach wie eigentlich tatsächlich ist, erscheint es uns oft dennoch nicht. Projektionen, in welchen wir uns verfangen haben, sind hartnäckig. Dann neigen wir dazu, uns als Spielball mittlerweile vollkommen unkontrollierbar gewordener äußerer Erscheinungen zu glauben. Fallen wir auf diese Projektion herein, wird diese Zeit gewiss als grauenhaft empfunden. Dann kommen die üblichen Fragen wie: „Wann hört das endlich auf, wann wir es wieder „normal“?

Das aber wird es nicht mehr! Das „Normale“ ist bereits zerstört worden und falls du auf eine Wiederherstellung von etwas Altem hoffen solltest, dann beraubst du dich dessen, worum es wirklich geht: Um deine vollständige Erlösung und deine Befreiung aus allen Projektionen, die schon so lange dafür gesorgt haben, dass dein Leben anstrengend zu sein schien, dass so viel getan, gemacht und kontrolliert werden musste, damit du das Gefühl hattest, vielleicht doch nicht so viel Angst haben zu müssen. Aber die tief sitzende Angst (des Kollektivs und deiner Ahnen) hat auch dich dazu gebracht, dich sehr weit von deinem wahren Sein als getrennt zu erleben.

Deine einzige Erlösung liegt darin, diese Trennung sich wieder aufheben zu lassen. Energetisch strebt jetzt alles danach, dass eben genau diese Täuschung von Trennung aufgehoben wird. Doch kann sie dies nicht, so lange dann doch noch all die Projektionen, all der Überlebenskampf, all die unzähligen Vermeidungsstrategien, die unzähligen Masken und Versteckspiele aufrecht erhalten bleiben.

Und hier bist du gefragt!

Tust du es dir an, dich immer noch in diese unsäglichen Spielchen verstricken zu lassen, welche dich immer weiter auslaugen werden?
Oder stellst du dich den Herausforderungen, die es mit sich bringt, deinen tiefen Ängsten zu begegnen und dich mit deiner Wahrheit, mit deiner Tiefe zu konfrontieren?

Jetzt geht es mehr denn je um die ganz große Bereinigung von Altlasten, die wir mit unseren „Spielgefährten“ zusammen herumtrugen. Du kannst es enden lassen! Du kannst die Wahrheit siegen lassen, wenn du dich ihr zuwendest und dich nicht mehr auf die Spiele der Täuschung einlässt. Diese Macht liegt ganz allein bei dir – Nimmst du sie auch tatsächlich zu dir zurück? Erkennst du sie als DEIN an? Oder erscheint es dir dann doch wieder einfacher, dem alten Drang nachzugeben?

Viel Unterstützung und Hilfe auf dem Weg in deine Tiefe und Selbstermächtigung, um das Durchschauen von Projektionen und Konditionierung kannst du in meinen Büchern finden! Mehr dazu: http://eva-maria-eleni.blogspot.com/2012/…/meine-bucher.html

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3 Kommentare zu “Die ganz große Bereinigung
  1. Marianne Boness sagt:

    Viele viele Gedanken zu der „neuen“ Zeit. Tatsächlich bietet diese Zeit eine spürbare innere Erneuerung. Aus der Tiefe erscheint neuer Mut und Lebensfreude, alte Ängste und Beziehungsmuster verlieren sich. Freiheit im Tun, Liebe zu sich selbst und zu Anderen, neue Wege tun sich auf. Leichte klare Wege…viel Gepäck ist nicht mehr nötig.
    Nach längerem Lesen ist mir der Text etwas anstrengend, verliert seine Leichtigkeit. Aber danke Eva für Deine Ausführungen.

  2. andrea sagt:

    ich möchte gern noch etwas anmerken. ich glaube, wir menschen brauchen einander. es erscheint mir lebensnotwendig in kontakt zu sein und insofern existiert meines erachtens auch eine abhängigkeit. für mich bedeutet also freiheit, dies scheinbare’unfreiheit‘ anzuerkennen und zu leben.

    • Nurmalso sagt:

      Sei gegrüßt, Andrea.

      Ohne dich verletzen oder kritisieren zu wollen…
      Im Sinne des Beitrages von eva-maria-eleni betrachte ich deine Sichtweise, dass Kontakte, Gemeinschaft eine Abhängigkeit hervorrufen, als ein überholtes, auflösungsbedürftiges Verhaltensmuster. So wie die Energie der Planetenkonstellationen Möglichkeiten bieten, die wir in mindestens zwei Richtungen nutzen können, so sehe ich auch Kontakte, jede Begegnung, jede Gemeinschaft als Möglichkeit an, uns zu entwickeln. Jeder weiß, das ist nur ein Weg und wir haben die Wahl, ob und wie intensiv wir in nutzen. Auf jeden Fall kann er bestimmte Bedürfnisse (= Abhängigkeiten ?) stillen. ES heißt doch auch : Alles liegt in uns.
      Lieben Gruß
      Horst

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