TV-Tipp: Kroymann


Es war letztes Jahr so etwas wie das TV-Comeback des Jahres. Maren Kroyman bekam 20 Jahre nach „Nachtschwester Kroymann“ wieder eine eigene Comedy Show im Ersten. Die erste Folge wurde mit dem Grimme-Preis 2018 in der Kategorie Unterhaltung ausgezeuchnet.

Das ist die tolle Jurybegründung:

„KROYMANN ist komisch. Lustig im ganz elementaren Sinne, dass es zum Lachen reizt. An unerwarteter Stelle – aber auch dort, wo man die Pointe schon seit Minuten kommen sieht, einfach, weil sie dann doch gar so gelungen gesetzt ist. Der Hinweis auf die Komik ist deshalb wichtig, weil „Kroymann“ nicht nur dafür ausgezeichnet wird, dass es außerordentlich unterhaltsame Satire bietet.

Wie es eher zufällig dazu kam das Kroymann wieder belebt wurde, erzählt sie in der NDR Talkshow:

Neue Folge am 4.10.2018 um 23.45 Uhr und jetzt in der Mediathek

Was, wenn die Generation 60plus wegen des Mietwuchers immer noch zu Hause wohnt, die Eltern aber auch mal Zeit für sich haben wollen? Wie können sich die Reichen zukünftig in die Gesellschaft integrieren?

In dieser Folge der preisgekrönten Sketch-Comedy „Kroymann“ zeigt die Satirikerin, Sängerin und Schauspielerin Maren Kroymann ihren Blick auf die Welt.

Und es gibt ein Wiedersehen mit den Macrons, die sich mittlerweile zu wahren Publikumslieblingen entwickelt haben

Dazu klärt Maren Kroymann über einen immer weiter um sich greifenden, gefährlichen Virusinfekt auf: zunehmende Intoleranz. Übertragen durch das Internet.

Und nach #MeToo widmet sich die Sendung der Frage, wie man auch weiterhin dem Machtmissbrauch frönen kann, ohne Folgen fürchten zu müssen.

Maren Kroymann spielt, singt und schwäbelt sich wieder charmant und mit scharfer Zunge durch die erste von vier neuen Folgen – dieses Mal auch in einer Doppelrolle.

Natürlich wird auch der Tag der Deutschen Einheit eine Rolle spielen, dem Maren Kroymann ein ganz besonderes Duett widmet.

An Maren Kroymanns Seite wieder mit dabei: die wunderbare Annette Frier und Max Bretschneider als Emmanuel Macron. Weitere Gäste sind Jasmin Gerat, Peter Heinrich Brix und andere.

Hintergrund: Maren Kroymann gehört seit 30 Jahren sozusagen zum festen Inventar des deutschen Fernsehens. Ihre ersten Rollen an der Seite von Robert Atzorn in „Oh Gott, Herr Pfarrer“ oder als „Vera Wesskamp“ etablierten sie, wenn zunächst auch im trivialen Fach, als ernsthafte Schauspielerin. Ihr satirisches Potential brachte sie bereits von 1993 bis 1997 mit „Nachtschwester Kroymann“ zur Entfaltung. Mit „Kroymann“ knüpft sie an dieses Format an und bringt es mit Charme, Witz und Ironie zur Vollendung.“

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2 Kommentare zu “TV-Tipp: Kroymann
  1. Monja Pauli sagt:

    Kannte ich nicht… Jetzt bin ich Fan!
    Da kommt das Alter in ganz neuer Gestalt daher, wie spannend!
    Hab gelacht und bin auch nachdenklich geworden. Hat mir sehr gefallen!

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