2019 aus Tarotsicht: Der Hohepriester

2019 aus Tarotsicht: Der HohepriesterDie kollektive Jahreskarte „Der Hohepriester“ aus Tarotsicht – welche Impulse kannst Du einladen? Von Natascha Pfeiffer. Zum Jahreswechsel haben Dich sicher viele Vorausschauen begleitet. Mein persönlicher Zugang zur Energie eines jeden Jahres ist, seit ich vor über 25 Jahren angefangen habe, mich mit Tarot zu beschäftigen, die jeweilige kollektive Jahreskarte aus Tarot-Sicht.

2019 ist das Jahr des Hohenpriesters, Trumpf V.

Errechnet wird er aus der numerologischen Quersumme des Geburtstages des Jahres und das ist der 1.1.2019. Die Summe aller Ziffern und die Quersumme zur einstelligen Zahl ergibt die Ziffer 5, die wiederum im Tarot als Trumpfkarte der Hohepriester repräsentiert.

Die kollektive Jahreskarte zieht also parallelen zu archetypischen Beschreibungen des Tarot. In uns allen schlummern alle Aspekte des Seins. Manche mehr, manche weniger und sie werden natürlich auch unterschiedlich in uns “angestupst”. Dieses Jahr stupst uns also der Hohepriester in unserem ganz persönlichen Weg zur Selbst-Werdung an.

Es gibt neben den persönlichen Aspekten, die u.a. von der eigenen fortdauernden Lebenskarte und der persönlichen Jahreskarte abhängen, eine kollektive Energie, um die es hier nun gehen soll.

Kurz und knapp das Hohepriester-Jahr in Schlagworten und Metaphern:

  • Stehe zu Deiner Wahrheit und spreche diese aus
  • Bringe Dich und Angelegenheiten auf dem Punkt
  • Lerne und gib Erlerntes weiter
  • Sei Dir selbst der beste Heiler

Aber auch:

  • Vergiss nicht, dass die Wahrheit Deine ist, und andere diese nicht teilen müssen
  • Das, was Du weißt, macht Dich nicht zum Besserwisser
  • Nur Theorie lässt Dich das Leben verpassen
  • Gib anderen nur Rat, wenn Du darum gebeten wirst, sonst teilst Du mehr Schläge als Rat aus

Jede Karte im Tarot ist neutral und kann sich zwischen Licht und Schatten manifestieren, deswegen stehen hier positive Impulse, aber auch Punkte, die es zu beachten gilt, sonst könntest Du in die Schatten-Frequenz des Hohenpriesters gelangen.

2019 wird es wichtiger denn je sein, dass Du zu Deiner Wahrheit stehst, und diese auch ausdrückst. Dem liegt zugrunde, dass Du Dich mit Deiner Wahrheit, Deiner Wesenswahrheit auseinander setzt, so dass Du Deine Wahrheit zunächst auch für Dich selbst erkennst. Das Folgende ist, zu dieser zu stehen, und diese in die Welt zu bringen, in Form von: Haltung, Wort, Schrift und Tat.

Die eigene Wahrheit ist nicht immer bequem. Deswegen verschweigt man die eigene Wahrheit sehr gerne – nicht nur vor den anderen. Denn gelebte Wahrheit wird Konsequenzen mit sich bringen, vor denen wir oft Angst haben. Doch auch die ungelebte Wahrheit bringt Dir tagtäglich Konsequenzen, meist in Form von Unauthentizität, Stress, fast schon lebloser Angepasstheit bis hin zum Burnout, weil man so weit von sich selbst entfernt ist. Die eigene Wahrheit bringt Dich wieder zurück zu Dir, in Kontakt zu Dir. Ihr wirklich ins Auge geblickt, kann man aber auch nicht mehr zurück.

Jetzt ist Deine Chance 2019, aber auch Deine Lernaufgabe, sozusagen Deine Pflicht, zu dieser Wahrheit zu stehen.

Wichtig hierbei ist, zu erkennen, dass Deine Wahrheit Deine ist, die andere nicht teilen müssen. Doch wer Deine Wahrheit nicht kennt, kennt Dich nicht. Deine Wahrheit kann ein Impuls für andere sein, sich wiederum ihrer Wahrheit zuzuwenden. Wir alle sind uns selbst gegenüber ein Hohepriester und spiegeln dies auch für andere!

Die Akzeptanz der Wahrheiten der Individuen ist ein weiteres Übungsfeld 2019. Denn all zu oft, halten wir unsere Erkenntnis für die Wahrheit letzten Schlusses. Und wenn wir selbst dies zumindest schon erkannt haben, wird es noch viele geben, die dieser Irrung verfallen und dann ihre Wahrheit zur absoluten erheben wollen. Achte darauf, denn dies wird 2019 häufig passieren im Kleinen wie im großen Politischen.

Du selbst kannst den gelebten Unterschied in die Matrix bringen, in dem Du eben die Balance schaffst, Deine Wahrheit zu leben, ohne sie anderen über zu stülpen.

Damit korrespondiert auch die Achtsamkeit, dass das, was Du weißt, Dich nicht zum Besserwisser macht und Du Dich damit selbst auch nicht über andere stellen solltest. Denn jeder hat seinen Weg und sein Tempo der Erkenntnis. Aber wahrlicher Austausch über Standpunkte kann inspirieren und alle weiter wachsen lassen. Suche Dir also 2019 spannenden Austausch, auch mit Vertretern anderer Sichtweisen wie Du sie bereits hast: Austausch nicht Diskussion, in dem es nur das Ziel gibt den anderen zu überzeugen! Begegnet Dir das selbst, dass Dich jemand ständig von seiner Wahrheit fast schon zwanghaft überzeugen will, dann stehe zu Deiner Wahrheit und steige aus dieser Energie raubenden Begegnung aus.

Wenn Du Dich in bestimmten Bereichen weiterbilden wolltest, dann ist 2019 ein ideales Jahr dafür.

Der Hohepriester ist wissensdurstig. Er möchte lernen! 
Also kannst auch Du schauen, in welchen Bereichen Du lernen möchtest, Dich aus- und fortbilden lassen möchtest, welches Hobby neue Fähigkeiten von Dir verlangt. Ich schreibe hier bewusst auch von Hobby. Denn diese sind im weitesten Sinne zum einen zweckfrei und zum anderen auch praktisch. Denn dies kann ein weiterer Schattenpunkt des Hohenpriesters und damit auch für Dich sein, dass man sich in einem Elfenbeinturm des Lernens und der Theorie verschanzt, aus Angst im “realen” Leben dann im Praktischen Fehler zu begegnen. Denn so perfekt in der Theorie alles sein mag – und den Aspekt der Perfektion liebt der Hohepriester – so sehr ruft das Leben nach gemachten Erfahrungen und die sind dann eben nicht immer “perfekt” oder nach Planung. Der Perfektionsanspruch des Hohenpriesters ist nicht nur an sich selbst gerichtet, so dass man eben vor lauter Perfektion oder des noch mehr Wissen wollens, die Praxis umgeht, oder sogar weniger schätzt als die Theorie. Er ist auch an andere gerichtet. Achte also darauf wie realistisch Dein Perfektionsanspruch Dir selbst und anderen gegenüber gesteckt werden kann. Oftmals vermutet ein archetypischer Hohepriester auch, dass niemand es so gut machen kann wie man selbst. Damit entsteht auch aber Stress, da man dann auch nichts delegieren und abgeben kann.

Ein gesundes Maß an Anspruch kann uns jedoch auch zu eigenen Höchstleistungen anspornen und dazu kannst Du Dich gerne 2019 einladen.

Ebenso ist der Aspekt des Weitergebens ein sehr wichtiger. Also kannst auch Du Dich fragen: In welcher Gemeinschaft und – wenn gewünscht – kann ich meine Erfahrungen nicht nur teilen, sondern aktiv mein Wissen weitergeben? Wie könnte dies 2019 für Dich aussehen?

Und zum Schluss als eben ein paar der wundervollen Aspekte des Hohepriester-Jahres: Sei Du selbst Dein bester Heiler.

Wahrheit heilt, auch wenn unser Ego dies anfangs aus Angst eher für weniger realistisch hält. Natürlich kann Deine Wahrheit im zwischenmenschlichen Bereich zunächst auch für Abstand oder zu Trennung führen. Wenn Du feststellst, dass Deine Wahrheit mit gewissen Rollenverständnissen, Freunschaften und Partnerschaften nicht mehr kompatibel ist. Letztlich heilen sich diese Beziehungen allein deswegen schon aus, weil man sich selbst treu bleibt. Und damit wirst Du zu Deinem besten Heiler für Dich selbst! Heilung entsteht auch aus dem Aspekt heraus, dass Du lernst Deiner Wahrheit immer mehr zu vertrauen. Deine Fühler für das, was sich wahrhaftig stimmig anfühlt, werden feiner. Du kommst damit Dir, Deinem Lebenssinn immer näher – so wird Wahrheit, Deine Wahrheit weg von der Theorie, zu gelebter Praxis, da Du in Kontakt zu Dir stehst und Du damit wiederum Inspiration für andere sein kannst, dass auch Dein Gegenüber seine ureigene Wahrheit in sich entdecken kann.

Was daraus entsteht ist offen – die Form, also das Wie ist offen, das Warum wird Dir immer klarer. Das wünsche ich Dir aus tiefstem Herzen!

Wie oben bereits geschrieben, geht die Energie des Hohenpriesters über das bereits Geschriebene weit hinaus. Lass es Dir einfach erste Impulse sein. Spannend ist auch der Aspekt zu Trumpf 14 – die Kunst, oder die Mäßigung, denn mit dieser Trumpfkarte hängt der Hohepriester zusammen. Sicher wird es dazu von mir auch auf der Newslichter-Plattform vertiefend etwas zu lesen geben…

Alles Liebe!

2019 aus Tarotsicht: Der Hohepriester

Natascha Pfeiffer

Zur Person Natascha Pfeiffer: Ich bin davon überzeugt, dass es kollektiv für uns an der Zeit ist, unser weibliches Potential zu leben. Meine Vision ist davon getragen, dass wir damit Frieden in der Welt gestalten. Als Spiegel verstanden ist das Frieden in Deinem Bewussten. Ein Frieden mit Freude, Genuss, Spass, Sexualität; ebenso mit Stille – innerer Frieden, in dem alles Platz hat. Ich helfe Dir dabei, diesen Raum in Dir zu aktivieren, zu lieben, zu feiern, zu leben!

Webseite Spiegelgesetz Coach, Tarot als Einweihungsweg
www.spiegelmethode.com
Mitgründerin der Agentur PRand communication
www.prandcommunication.com

Posted in Zeitqualität Getagged mit: , ,
4 Kommentare zu “2019 aus Tarotsicht: Der Hohepriester
  1. Klaus sagt:

    naja, dass für die Berechnung von individuellen Jahreskarten das gesamte Geburtstagsdatum herangezogen wird, ist gängige Praxis und kann man wohl so stehen lassen.
    Aber die gleiche Methode für ein Kalenderjahr anzuwenden, unter Verwendung der Idee, das Kalenderjahr würde seinen „Geburtstag“ am 1.1. des Jahres haben, halte ich doch für diskussionswürdig. Das Kalenderjahr soll in sich selbst einen Geburtstag von sich selbst haben? Hier wird es mystisch 😯
    Mindestens ebenso berechtigt erscheint mir, einfach nur aus dem Jahresdatum (2019) die Quersumme zu bilden = XII. Der Gehängte.

    • Natascha sagt:

      Lieber Klaus,
      danke für Dein Feedback.
      Natürlich ist der 31.12. als Ende des Jahres auch in gewisser Weise künstlich, weil es der Kalender von Kaiser Augustus ist.
      Ich habe persönlich nur über die 26 Jahre, die ich mich mit Tarot beschäftige und die sonstigen Zyklen merken dürfen, dass auch eine künstliche Datumsgrenze kollektiv ein Feld erschafft, das wirkt.
      Das gesamte Datum zu nehmen, hat für mich persönlich mehr Sinn als rein das Jahr (also „nur“ 2019 als Quersumme), denn ich nehme die Welt im Keinen wie im Großen war…Wir Menschen nutzen unser gesamtes Geburtsdatum und nich nur das Jahr. Das ist nicht für jeden etwas. Und das ist auch völlig in Ordnung so. Zu meiner Erfahrung und dem Austausch mit meinem Tarotlehres und anderen Tarot-Experten stehe ich und kann dies als Impulse weiter geben.

  2. Saran sagt:

    Danke Natascha für Deine Weisheit. Sie hat Mich sehr angesprochen. Wichtig ist der männ-&weibliche Teil in Mir zu ent-decken und in Balance zu bringen. Dann entsteht FRIEDEN in Mir und kann Sie überfließen. Dies ist Mein Weg. So ham. <3 <3

  3. Catherine Schmid sagt:

    Für mich ergibt die Quersumme vom 1.1.2019 die Zahl 14, also die Tarotkarte 14 ! Ich addiere zweistellige Zahlen fürs Tarot nur dann, wenn sie höher als 22 sind, denn die grosse Arkana beinhaltet 22 Karten und nicht nur 9 !

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

Dein Kommentar wird nach der Prüfung freigeschaltet. Nicht identifizierbare Namen (Nicknames) werden nicht freigeschaltet.