Sadhana: Die lebende Göttin

Sadhana: Die lebende Göttin

Foto: Awakening Women

Von Chameli Ardgah. In der kommenden Sadhana „Die Lebende Göttin“ teile ich mit euch Geschichten aus meinem nordischen Erbe, die uns als innere Karten des spirituellen Erwachens dienen werden. Diese Geschichten teilen ihre Wurzeln mit deutschen und nordeuropäischen Abstammungslinien und Mythen.

Wie üblich werden wir tiefer tauchen als die spätere patriarchalische Form, die diese tiefen mystischen Lehren gestohlen hat. Wir werden zwischen den Zeilen lesen, um die darin verborgenen Perlen zu entdecken.

Ich werde dir von meiner Faszination und Erforschung der neolithischen Göttinnen Nordeuropas erzählen und mich mit den Wurzeln der Göttin vor der schriftlichen Tradition verbinden. Diese sind älter als die Religion und ihre spirituellen Formen, die wir heute kennen. Wir sehen, wie unsere Praxis ihren Ursprung in einer zeitlosen, aber uralten Art und Weise hat, nämlich in der unmittelbaren Verbindung mit der Göttin durch unseren Körper und unsere innere Erfahrung.

Wir wandeln gemeinsam am äußeren Rande der Evolution und schulen uns wieder in einer Sensibilität und in dem Vertrauen in unseren direkten Zugang zu Ihr, genau so wie unsere Urahninnen mit Ihr kommuniziert hatten: direkt und ohne Zwischenhändler.

Wenn wir in die Geschichte zurückblicken, stellen wir fest, dass die Schamanen und spirituellen Führer ursprünglich Frauen waren. Sie waren die Hüterinnen der mystischen Künste: die Praktiken und Rituale, die die sichtbare mit der unsichtbaren Welt verbanden. Während wir uns mit der Linie der mystischen Kunst der Frauen verbinden und ihren Platz im Zentrum der Gesellschaft zurückerobern, sehen wir, wie die Weisheit der Frauen im Laufe der Zeit durch Stickerei, Spinnerei, Weben und Geschichtenerzählen am Leben erhalten wurde.

Nachdem wir so viele Jahre mit hinduistischen Göttinnen praktiziert haben, fühlt sich dieses Weben der nordischen Mythologie wie ein noch tieferer Faden in der Entfaltung unserer Praxis und Gemeinschaft an. Er stellt den Zusammenhang her zwischen Göttinnenarchetypen und Mythen des tantrischen Buddhismus und den nordeuropäischen Traditionen.

Wir entdecken die Große Göttin Hel, eine mächtige Wurzelgöttin, die aus Nordeuropa stammt und sich über die ganze Welt verbreitet hat. Wir können viele Aspekte und Spuren von ihr in ganz Europa finden und finden ihren Namen in vielen Orten in Europa eingebettet (z.B. Helsinki). In Deutschland wird aus Hel später Frau Holle, eine Göttin, die viele Deutsche aus Märchen kennen. Sie wurde auch später zur christlichen Hölle, wo Sie, wie so viele andere Göttinnen verteufelt, unterdrückt und gefürchtet wurde.

Die Inspiration für diese Sadhana kam direkt vom Fluss. Letzten Sommer nach meiner Sommertour, während meiner Zeit des Bäume-Beobachtens, saß ich oft am Yuba und sprach mit der Göttin des Flusses und hörte einer Strömung tief unter der Oberfläche zu. Sie sagte mir, dass es jetzt an der Zeit sei, zu den Wurzeln zu gehen.

Wie ich weiß, haben sich viele von euch bereits für die Sadhana angemeldet – ich freue mich so darauf, mit euch zu praktizieren. Und wenn auch du noch mitmachen möchtest, melde dich einfach hier an.

Mit Liebe,
Chameli

Sadhana: Die lebende Göttin

Die LEBENDE Göttin – 21 Tage Sadhana vom 13. März – 2. April 2019
mit Chameli Ardagh, Dominique Youkhepaz & dem Yogini Kreis

Nimm von Zuhause aus teil hier mehr Informationen und anmelden.

Ein Teil der Einkünfte gehen an die Pachamama Alliance für den Schutz des Amazonas.

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