Legende der Pfingstrose – Eine Rose ohne Dornen

Angelina Ströbel / pixelio.de

Angelina Ströbel / pixelio.de

Als Magda, vom Tode Jesu hörte, wurde von stiller Trauer erfasst. Über ihre Seele legte sich ein Schatten des Kummers. So ging sie nach Hause.

An ihrem Lieblingsplatz im Garten und setzte sich neben die blühenden Rosenbüsche. Dort erst begann sie bitterlich zu weinen. Sie schluchzte und die Tränen quollen ihr aus den Augen. Ganz tief nach vorne gebeugt, liess sie ihre Tränen auf die Erde auf die Erde rinnen.

Als sie nach Stunden aufblickte, schienen die Rosen zu beiden Seiten alle Dornen verloren zu haben. Sie waren zu großen schönen Pfingstrosen geworden. Dies gab Magda wieder Mut und neue Hoffnung. Sie glaubte nun fest daran, so wie die Dornen verschwunden seien, würde auch alles Leid und aller Kummer von den Menschen genommen werden, allein durch den Tod Jesu Christi.

Posted in Herzlichter Getagged mit:
6 Kommentare zu “Legende der Pfingstrose – Eine Rose ohne Dornen
  1. Avatar Cornelia Mohrig sagt:

    Liebe Bettina, die Magda Legende ist ein Schatz. Danke !

  2. Avatar Anne sagt:

    Ach wie schön ♥ Diese Legende macht die Pfingstrosen noch schöner für mich. Lieben Dank für’s Teilen. Anne

  3. Avatar Anne-Marie sagt:

    DANKE für diesen schönen Beitrag zu Pfingstrose!!!
    Parallel fiel mir dazu folgendes ein:
    Erkannte für mich, dass die Pfingstrose „weil ohne Dornen“ eine Blume des LOS-LASSENS ist…Ehe sie ihre volle Blütenbracht zeigt- verliert sie auch schon ihre Blüten-Blätter…So ganz anders, als ihre Artgenossen…
    Vielleicht deshalb, weil sie ihre Dornen (das Abwehrende) verlieren musste???

  4. Hier eine ergänzende Fassung von einer newslichter-Leserin
    Als Magdalena vom Tode Jesu hörte, wurde sie von großer Trauer erfasst.
    Über ihre Seele legte sich ein Schatten des Kummers.
    Sie setzte sich an ihren Lieblingsplatz im Garten neben die blühenden Rosenbüsche und weinte bitterlich. Tief nach vorne gebeugt ließ sie ihre Tränen auf die Erde tropfen.
    Als sie nach Stunden aufblickte, schienen die Rosen zu beiden Seiten alle Dornen
    verloren zu haben. Sie waren zu großen schönen Pfingstrosen geworden.
    Dies gab Magdalena wieder Mut und neue Hoffnung.
    Sie glaubte nun fest: So wie die Dornen verschwunden waren,
    so wird auch alles Leid und aller Kummer von den Menschen genommen werden.

  5. Avatar Miriam sagt:

    Ich bin sehr berührt von dieser Legende. Will seit Tagen eine Rose zu einer Jesus-Statue in der kleinen Seitenkapelle bringen in meiner nahegelegenen Kirche, in der ich so gerne voll Freude singe. Nun wird es also eine Pfingstrose werden. So schön. Vielen Dank!

    Im großen weiten Netz fand ich gerade auch eine Rut-Legende zu den Pfingstrosen, sehr berührend schön erzählt. Sicher gibt es zahllose Versionen und Bilder dieser Legende. Das macht ja das Wesen einer Legende aus. Ich mochte diese hier, auf einer Seite für Kinder entdeckte, auch sehr: http://www.kindergaudi.de/kigacms/magazin/info.htm?rid=8&tid=609#.XPyqfIgzayI

  6. Avatar Anne P.-D. sagt:

    Eine ganz tolle Legende! Danke dafür!
    Allen schöne Pfingsten.
    Anne P.-D.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

Dein Kommentar wird nach der Prüfung freigeschaltet. Bitte beachte, Einschätzungen und Meinungen in Ich-Form zu formulieren und die AutorInnen zu wertschätzen. Nicht identifizierbare Namen (Nicknames), Kommentare ohne erkennbaren Bezug auf den Inhalt des Artikels und Links zu nicht eindeutig verifizierbaren Seiten bzw. zur Eigenwerbung werden grundsätzlich nicht freigeschaltet.