Vollmond in den Zwillingen: Wünsch dir was!

Von Claudia Hohlweg. Der Vollmond in den Zwillingen am 12.12.2019 um 06:12 Uhr ist der Höhepunkt des 28-tägigen Mondzyklus. Wie können wir den Vollmond nutzen? Indem wir betrachten, was in den letzten 14 Tagen, seit dem Neumond, geschehen ist. Was habe ich gut gemacht? Wo bedarf es einer Verbesserung? Wir haben außerdem die Möglichkeit loszulassen: giftige Gedanken, schlechte Angewohnheiten, alte Glaubenssätze, ungute Gefühle, aber auch ausgediente Gegenstände.

Vollmond in den Zwillingen – die Botschaft

Was passiert, wenn sich der Vollmond in den Zwillingen und die Sonne im Schützen gegenüber stehen? Steht der Mond in den quirligen Zwillingen, vergehen die Tage wie im Flug und es wird viel kommuniziert: ein Schwätzchen mit der Nachbarin, das Telefon steht nicht still und gleich zwei Verabredungen! Kurz gesagt: es geht um die Weitergabe von Informationen, um Wissen und Kommunikation. Die Kunst ist jetzt, sich zu fokussieren. Wissen nicht nur aufzuschnappen, sondern auch zu verarbeiten und sich eine persönliche Meinung auf Basis der eigenen Wahrheit zu bilden.

Inspiration oder Illusion?

Neptun befindet sich bei diesem Vollmond in den Zwillingen in einem herausfordernden Aspekt zu Sonne und Mond. Die Grenzen von Illusion und Wahrheit können verwischen, sodass wir uns ernstlich in einer bestimmten Angelegenheit täuschen könnten. Entscheidungen, die ein klares Denken erfordern, dürfen auf später verschoben werden. Auch können wir uns heute müde und zu schlapp für die täglichen Pflichten fühlen. Keine Angst, der Körper braucht einfach einmal eine kleine Pause – Tagträume tun der Seele jetzt gut!

Nutzen wir diese Energie aber bewusst, erfahren wir kreative Impulse und Inspiration aus Quellen, die sich nur selten öffnen. Unterstützend dafür sind Musik, Meditation und Aufenthalte in der Natur. So entsteht dieser besondere Zugang zur inneren Quelle, verbunden mit dem Gefühl eins zu sein.

Zum Vollmond in den Zwillingen können wir uns fragen:

  • Neige ich zu Klatsch und Tratsch sowie Geschwätzigkeit?
  • Ändere ich zu schnell meine Meinung?
  • Wie gut kann ich mich fokussieren?
  • Wie achtsam kommuniziere ich mit anderen?
  • Kommuniziere ich gewaltfrei?
  • Wie strukturiert denke ich?
  • Welche Gehirnhälfte ist bei mir aktiver – rechts oder links?
  • Wie sieht es in meinem Gehirn aus?

Der Vollmond in den Zwillingen ist eine gute Zeit, um:

  • Leichtigkeit ins Leben zu bringen
  • schlagfertig zu kommunizieren
  • gesellig zu sein und Freunde zu treffen
  • objektiv zu diskutieren
  • zu unterrichten oder Vorträge zu halten
  • etwas zu verkaufen
  • neue Ideen zu entwickeln
  • eine Kurzreise zu planen oder zu unternehmen
  • zu schreiben und zu telefonieren
  • Glaubenssätze umzuschreiben
  • Geschwister zu kontaktieren
  • aktiv in den sozialen Medien zu sein

Affirmation zum Vollmond in den Zwillingen
Ich verbinde mich mit meiner inneren Quelle, schöpfe neue Gedanken und Ideen. Ich bin voller Inspiration.

Wer spürt den Vollmond in den Zwillingen besonders?

Wer innerhalb der folgenden Daten geboren wurde, kann den Vollmond in den Zwillingen besonders stark erleben – ebenso wie alle anderen, deren persönliche Planeten berührt werden.

  • 06.03. — 14.03. Fische
  • 06.06. — 14.06. Zwillinge
  • 08.09. — 16.09. Jungfrau
  • 08.12. — 16.12. Schütze

Die Wintersonnenwende

Die Wintersonnenwende findet am 22.12.2019 statt, zur gleichen Zeit, in der die Sonne von Schütze zu Steinbock wechselt. Jetzt gilt es, sich auf das Wesentliche zu besinnen und sich in Disziplin zu üben, um sich mit gebündelten Kräften seinem Ziel zu nähern. In der nördlichen Hemisphäre markiert die Wintersonnenwende den Moment, an dem die Sonne ihren südlichsten Punkt erreicht. Mit dem kürzesten Tag und der längsten Nacht beginnt auch die Winterzeit. Die Kräfte der Sonne auf der Erde sind an ihrem Minimum, so kehrt in der Nacht der Wintersonnenwende Stille ein. Es folgt eine Zeit der Reinigung und Rückschau.

Die Rauhnächte – Das Mys­ti­sche zwi­schen den Jah­ren und die Vor­be­rei­tung auf das kom­men­de Jahr

Zwischen dem 25.12.2019 und dem 06.01.2020 liegen die bedeutungsvollen 12 heiligen Nächte, in denen besondere Kräfte walten und eine Öffnung zur geistigen Welt entsteht. Die Rauhnächte sind eine Zeit der Vorbereitung auf das neue Jahr. Die Kraft der Ahnen ist deutlich spürbar. Sie begleitet uns durch die Zeit außerhalb der Zeit. Wir beginnen uns von dem Dunkel, dem alten Jahr, zu lösen und bereiten uns auf das Licht sowie das neue Jahr vor.

Dieser Zeitraum wird auch „Das kleine Jahr“ genannt. In diesen Tagen und Nächten haben wir die Möglichkeit das kommende Jahr zu fühlen. Was wünscht du dir vom kommenden Jahr? Wünsche geben Hinweise auf Fähigkeiten, die in uns schlummern und nun zum Ausdruck gebracht werden wollen!

Licht und Dunkel, Vergangenheit und Zukunft

Alle Rituale und Orakel sind in dieser Zeit besonders stark und wirkungsvoll. Während der Rauhnächte sollten wir besonders achtsam sein, denn die 12 heiligen Nächte beherbergen das ganze kommende Jahr in sich: Jede Rauhnacht steht für einen Monat im nächsten Jahr. Überlege dir gut, welche Weichen du in diesen besonderen Nächten stellst. Ze­le­brie­ren wir die Rauhnäch­te, kön­nen wir Er­kennt­nis­se ge­win­nen, die uns da­bei hel­fen, dem neuen Jahr mit unseren Wünschen eine Form zu geben.

Kosmisches Bewusstsein

Die Sonne (Bewusstsein) und Merkur (Aufnahme von Informationen) berühren das Galaktische Zentrum: die Sonne am 19.12., Merkur am 27.12.2019. Eine gute Zeit, um zu meditieren und sich mit dem kosmischen Bewusstsein zu verbinden. Achtet an diesen Tagen auf Träume, Gedanken und Eingebungen. Vielleicht offenbaren sie etwas Wertvolles. Mehr Informationen über das Galaktische Zentrum sind in diesem Text.

Kleiner Ausblick

Der Countdown läuft: die epochale Konjunktion von Pluto und Saturn im Steinbock am 12.01.2020 rückt näher. Das Jahr der Vorbereitung neigt sich dem Ende zu. Ein Weckruf wird der Neumond im Steinbock am 26.12.2019 sein – er kommt mit einer Sonnenfinsternis daher. Die kommenden Monate werden bestimmt nicht langweilig. Mehrere Planetenzyklen starten und wirken langfristig im persönlichen Erleben als auch im weltlichen Geschehen. Visualisiere, wie du leben und arbeiten möchtest, wo und mit wem. Sei dabei so präzise, wie möglich. Beschreibe, male, zeichne, tanze, singe es, erstelle ein Vision-Board!

Die ist der letzte Vollmond in diesem Jahr. Von Vollmond bis zum Neumond nimmt das Licht des Mondes wieder ab – eine Zeit des Loslassens. Welche Altlasten schleppst du schon so lange mit dir herum? Welche schmerzlichen Erfahrungen möchtest du in Frieden bringen? Gelingt es, wirklich loszulassen, sollte ein Neubeginn gelingen! Ich wünsche uns allen eine lichtvolle Adventszeit – Alles Liebe, Claudia

Über mich: Bist Du auf der Suche nach deiner Berufung und Deinem Lebensziel? Möchtest Du wissen welche Gaben du in dieses Leben mitbringst? Als Astrologin unterstütze ich dabei, diese zu finden. Astrologie ist eine Sprache, und wer sie versteht, findet intuitiv die Quelle der Seele. Wenn wir unsere Wurzeln verstehen, können wir die Zukunft fühlen! Auf meiner Webseite www.blumoon.de erscheinen regelmäßig Texte zur Zeitqualität, die dort auch als Newsletter abonniert werden können. Für diejenigen, die sich auf die kommenden Veränderungen im persönlichen Bereich vorbereiten möchten, ist das Mondknoten- oder Jahres-Horoskop hilfreich. Hier mehr.

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4 Kommentare zu “Vollmond in den Zwillingen: Wünsch dir was!
  1. Avatar Robert Eccel sagt:

    Geehrte Frau Claudia, die Rauhnächte beginnen mit der Wintersonnwende und zwar am 22.12. und nicht am 25.12.(das macht die Kirche wegen Weihnachten) und wie Sie richtig sagen steht jeder Tag für einen Monat im nächsten Jahr. Danke und ich verweise auf das Buch von Reinhard t Stiehle Das Rätsel der Rauhnächte. Hochinteressant!!!

    • Lieber Robert, es gibt verschiedene Zählweisen. Wir bei den newslichten werden auch wieder zusammen mit Jeanne Ruland ab dem 24./25.12. durch die 12 Nächte begelieten. Aber viele andere fangen z.B. schon zur Wintersonnenwende an oder wie Sie am 22.12. Alles ist erlaubt 🙂

  2. Avatar Karolin sagt:

    Wenn jede Rauhnacht für einen Monat des Jahres steht, kann es ja nur 12 Rauhnächte geben!? Wenn vom 5. auf den 6.1.20 die letzte Rauhnacht ist, muss rein rechnerisch die erste ja am 25.12. sein? Insgesamt recht verwirrend … LG 🙂

    • Wir zählen die Nacht vom 24. zum 25.12. als bzw. den Tag, 25.12. als 1. Rauhnacht. Um 24 Uhr öffnen sich die Tore zur Anderswelt. So ist der 26.12. die 2. Rauhnacht bzw. Tag. Der 27.12. ist dann die 3. Rauhnacht usw. bis zum 5.1. die 12te Rauhnacht, um 24 Uhr zum 6.1. schließen sich die Tore zur Anderswelt wieder. Mehr dazu in einem vorbreitenden Artikel von Jeanne Ruland, der am kommenden Sonntag erscheint!

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