Sternennews: Bewusstwerdung und Neu-Anfang

Foto: Pia

Von Sylvia Grotsch. Diese Woche ist besonders spannend. Denn die Pluto-Saturn-Konstellation, die das ganze Jahr 2020 wirken wird, rückt gleich jetzt durch mehrfache Aktivierung anderer Planeten in den Mittelpunkt. Dadurch können diejenigen, die an ihrer Bewusstwerden und Entwicklung arbeiten möchten, sehr gut beobachten, was sie noch von einem erfüllten Leben zurückhält, wo sie sich selbst noch in ein Gefängnis stecken und sich nicht atmen lassen.

Lebe ich mein Leben oder werde ich gelebt?

Ja, ich weiß, das hört sich krass an. Aber die Pluto-Saturn-Konstellation ist nun mal krass! Es gibt keine, die mehr Druck macht, uns in gesellschaftliche Regeln und Konzepte einzureihen. Nun sind Regeln durchaus eine gute Sache, wenn sie zum Schutz einzelner gedacht sind. Hätten wir zum Beispiel eine Regel wie „rechts vor links“ nicht im Straßenverkehr, dürfte es sehr schnell sehr viele Menschen nicht mehr auf der Welt geben.

Aber es gibt auch andere Regeln, denen wir ausgesetzt sind. Solche Regeln, wie zum Beispiel: „Du musst Abitur haben, sonst bist du nichts“, „du darfst im Lebenslauf keine Lücke haben, das macht einen schlechten Eindruck“ oder: „Wenn du dir ein Jahr Pause zwischen zwei Jobs nimmst, dann fehlt dir das später bei der Rente“. Weniger harmlos sind solche Aussagen wie: „Wofür hat dein Großvater denn die Firma hochgezogen, dein Vater hat auch nicht gefragt, was er stattdessen lieber machen möchte?“, „das hat in unserer Familie noch nie jemand gemacht“ oder: „Deine Mutter wünscht sich so sehr ein Enkelkind, sicher würde ihr sicher ganz viel Kraft geben, wieder gesund zu werden“.

Wir alle kennen diese im Kern gut gemeinten Sprüche. Sie kommen oft von Menschen, die wollen, dass es uns (und ihnen) gut geht. Nur dürfen wir uns von Zeit zu Zeit überlegen, wem wir eigentlich dienen wollen: uns selbst oder einer familiär und gesellschaftlich verbreiteten Überzeugung? In solchen wie eben zitierten Äußerungen kann durchaus ein Kern Wahrheit liegen, aber wir dürfen uns sehr ehrlich fragen, was wir wollen. Denn wir sind nicht auf der Welt, die Vorstellungen anderer zu erfüllen.

Sich dessen bewusst zu werden, darum geht es fast das ganze Jahr über, nur diese Woche hebt das Thema ganz besonders hervor!

Seine Träume ernst nehmen

Sie – die Woche – beginnt mit einer harmonischen Verbindung zwischen SONNE und NEPTUN und MERKUR und NEPTUN. Das gibt uns die Kraft, unsere Sehnsüchte und unsere Vorstellungen von einem idealen Leben ernst zu nehmen. Dabei besteht null Gefahr, dass wir dabei abheben. Denn beide, Sonne und Merkur stehen fest verankert im Erdzeichen Steinbock, da dreht man nicht ab und glaubt, übermorgen Millionär sein zu können. Neptun verleiht unserem Denken Flügel, Steinbock weiß aber sehr genau, dass wir für unsere Ziele auch arbeiten müssen.

Der Wochenanfang ist also gut dazu geeignet, ein wenig „herumzuspinnen“. Wonach habe ich Sehnsucht, wie würde mein ideales Leben aussehen, wovon habe ich schon immer geträumt?

Andererseits sind dies zwei wunderbare Konstellationen für Menschen, die künstlerisch aktiv oder allem Schönen zugeneigt sind. Die erste Wochenhälfte eignet sich daher auch gut dafür, kreativ zu sein, Ausstellungen und Konzerte zu besuchen oder – ganz banal – seine Wohnung in einen Ort zu verwandeln, an dem man sich gerne aufhält.

Auch ist die Zeit gut geeignet für Meditation und Entspannung, wenngleich wir aufgrund des aktuell vorherrschenden Steinbockzeichens sicher nicht nur in seliges Nichtstun versinken werden. Aber wir haben durch den Neptun-Einfluss mehr die Muse als sonst, uns auch Zeit für uns zu nehmen.

Erkennen, ob wir unser eigenes Leben leben

Am Freitag haben wir dann einen VOLLMOND, der sich exakt in die aktuelle Pluto-Saturn-Konstellation einklinkt. Direkt an Pluto-Saturn im Steinbock stehen die Sonne und der Merkur, in Opposition dazu der MOND im Krebs. Gleichzeitig haben wir eine Mondfinsternis

Draußen, auf der Weltbühne könnte an dem Tag einiges abgehen! Aber wir dürfen nicht vergessen, dass gerade Finsternisse zeitlich ihre Schatten voraus werfen und eine lange Nachwirkung haben. Trumps Schlag gegen den Iran entspricht zum Beispiel der aktuellen Pluto-Saturn-Konstellation, denn in seiner negativen Erscheinungsform ist sie das Diktat über andere, notfalls auch mit Gewalt.

Es wäre allerdings gut, sich nicht zu sehr mental in die Ereignisse im Weltgeschehen verwickeln lassen, weil wir sonst die Chance, die in dieser Vollmond-Konstellation liegt, verpassen. Es geht nämlich um Bewusstwerdung, was uns unterdrückt und mit welchem Diktat wir uns selbst (noch) unterdrücken.

Nun müssen diese Erkenntnisse nicht genau am Freitag kommen, denn wie gesagt: Eine Finsternis hat eine lange Nachwirkung. Aber beobachten Sie doch mal um den Freitag herum, was auf Sie zukommt, bei was Sie sich ärgern, wovon Sie meinen, es tun zu müssen, obwohl Sie es überhaupt nicht mögen.

Vielleicht fühlen Sie sich auch von jemandem oder etwas unter Druck gesetzt, werden in einen Konflikt oder Streit mit jemandem verwickelt (beruflich oder privat) oder fühlen sich zu Handlungen gezwungen, die Ihnen gegen den Strich gehen. All das sollten Sie als Botschaft für sich und Ihr Leben verstehen. Denn wir können jetzt klarer erkennen, in welchen Lebensbereichen Kurskorrekturen angezeigt wären, um mit der Zeit mehr der Mensch zu werden, der wir gerne wären.

Hier finden Sie alle Konstellationen für den Januar.

Foto: Sylvia Grotsch

Zur Person: Sylvia Grotsch ist Diplom-Psychologin, Astrologin und Coach seit 1984. Drei- bis fünfmal die Woche finden Sie Nachrichten von ihr auf ihrer Facebook-Seite https://www.facebook.com/sylviagrotsch.astrologie. Mehr über ihre Beratungen und Kurse stehen auf ihrer Webseite mit Blog www.astromind.de. Oder abonnieren Sie ihren Newsletter. http://www.astromind.de/newsletter-astrologie.html.

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3 Kommentare zu “Sternennews: Bewusstwerdung und Neu-Anfang
  1. Avatar Karoline sagt:

    Sehr interessant 😊 bin gespannt was sich so alles zeigt.
    Vielen Dank für den Beitrag.

  2. Avatar Saran Lauwers sagt:

    Danke Sylvia. Ich bin der Mensch, den ich gerne sein möchte. Lebe dort, wo ich gerne leben möchte. Tue das, was ich gerne tun möchte. Ich bin. Und ich bin immer dabei noch feinfühliger und größer zu werden.

  3. Avatar Saran Lauwers sagt:

    Mir fällt immer mehr auf, dass Sichtweisen, wie du sie gibst, sehr viel über dich aussagen und die Person, die sie schreibt. “Ehrlicher” wäre es meines Erachtens diese Vorhersagen in der “Ich”-Form zu schreiben.

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