Bio, Bio ! … ??? Sinn und Unsinn von Naturkosmetik

Evelin auf der Biofach-Messer 2020

Es war nicht ganz leicht, aus der Ruhe und Schönheit von Aditi heraus vier sehr lange Tage bei der Biofach in einem gigantischen Messezentrum mit wenig Tageslicht, dafür einer Flut von Eindrücken, Informationen und Kontakten zu verbringen.

Ich habe es für Wild Natural Spirit getan – und dafür, den Fachleuten aus aller Welt auf der größten, internationalen Bio-Fachmesse zu zeigen, daß Landwirtschaft maschinenfrei, Wirtschaft ohne Skalierung und Kosmetik ohne unnatürliche Zusätze möglich ist.

Die Resonanz war überwältigend: Von etablierten Aromatherapeutinnen, die mit unserem Sonnenhut-Reindestillat auf der Haut in Freudentränen ausbrachen über Mitarbeiterinnen der Branchen-Führer, die leise sagten „Ach es wäre so schön, wenn das bei (…) auch noch so wäre – aber das geht bei den Mengen nicht mehr“, bis hin zu taiwanesischen Business-Scouts, die gleich die ganze Jahresproduktion in Roßfeld abholen wollten, war alles dabei.

Das Wesentliche, was ich aus den Rückmeldungen mitnehme, ist:

  1. Die Qualität der Naturreinen Gesichtspflege wird von Naturkosmetik-Profis als „überragend“, „einzigartig“, „beeindruckend“ bewertet. (macht mich sehr glücklich ) Der wichtigste Grund dafür ist vermutlich:
  2. „Maschinenfreier Anbau“ – und dieser Claim überrascht viele. Das ist offenbar noch einzigartig in der Branche.

Das Kontakt- und Auftragsbuch quillt über und ich werde in den kommenden Wochen damit beschäftigt sein, all die Fäden aufzunehmen und auf gute Weise mit Wild Natural Spirit zu verweben.

Als ausgesprochener Branchen-Neuling war es für mich auch sehr lehrreich, durch all die Hallen zu laufen und zu sehen, wie es die Anderen, die Großen und die Meisten machen. Am Ende der Messe konnten Martin, Gregor und ich die Worte „bio“ und „organic“ nicht mehr hören.

Gerne lasse ich Dich teilhaben an meinen Eindrücken und Entdeckungen.

Macht „Bio“ Sinn ?

Was motiviert einen Menschen, „Bio“ zu kaufen ?

Nun, zum einen der Wunsch, sich selbst Lebensmittel und Körperpflege zuzuführen, die wenigstens nicht „ungesund“ ist. Also keine oder doch weniger Schadstoffbelastung.

Und zum anderen auch der Wunsch, eine Art der Rohstoffproduktion zu unterstützen,  die ein wenig rücksichtsvoller mit unseren natürlichen Ressourcen umgeht, vielleicht sogar ganz aktiv etwas FÜR den Erhalt des natürlichen Gleichgewichts tut.

Und was motiviert einen Menschen, „Bio“ zu produzieren ?

Ist es der Wunsch, aktiv zu Gesundheit von Mensch und Umwelt beizutragen ? Oder doch eher Blendwerk, dazu angetan, auf einer Marketingwelle mitzureiten ?

Um das sinnvoll beantworten zu können, braucht es erst einmal Grundwissen:

Was wird mit dem Bio-Siegel gesichert ?

Das Bio-Siegel, das ausschließlich auf Lebensmitteln stehen darf, bekommt – kurz gefaßt –  jeder Landwirtschaftsbetrieb – ob 1 oder 10.000 Hektar – wenn auf seinen Böden mindestens 3 Jahre kein mineralischer Dünger und bestimmte Pflanzenschutzmittel nicht ausgebracht wurden. Das wird jährlich gegen Gebühr überprüft. Tonnen von Nutztiergülle (im Rahmen der allgemeinen gesetzlichen Vorgaben), schwere und schwerste Maschinen, Monokultur spielen hier keine Rolle. Die Hürde ist also denkbar niedrig.

Auch das beliebte Demeter -Siegel vermag nicht wesentlich mehr zu sichern: Wohl wird im Verband stark auf die Verinnerlichung der steinerschen Prinzipien hin gewirkt – und diese fördern eine ganzheitlichere Wahrnehmung von Natur und Mensch, energetischen Zusammenhängen und moderater „Abschöpfung“. Zentral sind bei Demeter allerdings die „tierischen Präparate“ (zB. Kuhmist in Kuhhörnern), die jeder Demeter-Betrieb ausnahmslos verwenden muß. Das ist für #vegan orientierte Menschen und solche, für die ein Tier unmöglich „Rohstoff“ sein kann, aber auch nicht akzeptabel.

Also: Das Biosiegel allein gibt uns nur ein ganz klein wenig Sicherheit.

Was sind Naturkosmetik-Label ?

Es war auf der Vivaness – also der Naturkosmetik -Sektion der Biofach-Messe – eigentlich Grundvoraussetzung für die Teilnahme als Aussteller, von einem „Naturkosmetik-Label“ zertifiziert zu sein. Das ist auch bei den meisten Ladenketten oft Bedingung, um überhaupt gelistet zu werden.

Wild Natural Spirit hat kein solches Label – einfach weil mir 9 Aufsichtsbehörden mit dem dazugehörigen Verwaltungsaufwand und die ganzen Kosten, die mit Zertifizierungen verbunden sind, einfach reichen.

Das wird allerdings nur deshalb von Handel und Messeleitung akzeptiert, weil Wild Natural Spirit ein sogenanntes „Monoprodukt“ aus eigener, biozertifizierter Herstellung ist. Unsere Naturkosmetik enthält einfach nur und ausschließlich Kräuterdestillat aus dem eigenen Anbau.

Nicht einmal Wasser oder (entsetzlich !) Alkohol sind zugefügt.

Von daher sind die Naturkosmetik-Label gedacht für Produkte, bei denen aus aller Herren Länder die Zutaten für die Kosmetik gekauft und dann vom „Hersteller“ zusammengerührt werden. Die Naturkosmetiklabel sollen sicherstellen, daß ein bestimmter Anteil (!!) der Zutaten aus biozertifiziertem Anbau kommt.

Ob die Sheabutter dafür 1 mal um die Welt geflogen wurde, die zugesetzte (übrigens: potentiell krebsauslösende) Hyaloronsäure in einem Bayer-Labor synthetisiert wurde oder die Herstellung der „feuchtigkeitsspendenden Emulgatoren“ (etwa  Pentylene Glycol oder Propylenglycol) Tonnen von Wasser verschwendet wurden, ist hier nicht relevant.

Ich stelle Dir hier einmal ein paar zentrale Punkte zusammen, die Merkmal dafür sind, daß Du es mit einem

gesunden           

– Kein Alkohol (a-biotisch = lebensfeindlich)

– keine Emulgatoren

– keine Stabilisatoren

– möglichst wenige Komponenten

– Abfüllung in getöntem Glas

umweltschonenden        

– Ja, biozertifiziert – aber schau noch tiefer: kbA kann man auch in Peru kaufen … daher:

– Inhaltstoffe sind einheimisch

– Es wird auf tierische Inhaltstoffe verzichtet

– Es gibt nur kleine Chargen (für alles andere werden große Maschinen und Zukäufe benötigt)

– Verzicht Kunststoff- und Umverpackung

Naturkosmetik-Produkt zu tun hast.        

Der Claim von Wild Natural Spirit – „maschinenfrei“, „wir verwenden nur Rohstoffe aus dem Eigenanbau“ und „Permakultur“ – ist freilich noch (!) nirgendwo sonst zu finden. Er hat ganz schön für Aufmerksamkeit (und Wertschätzung) auf der Messe geführt. Denn dieser Claim ist nicht in Einklang zu bringen mit dem Anspruch, immer weiter zu wachsen, immer größer zu werden, international zu sein…

Muß Kosmetik glitzern ?

Um mit dem einzigen nicht so guten Feedback zu beginnen: Ich hatte eine Fachjournalistin am Stand, sie hatte sich angekündigt und begrüßte mich mit „Das ist ja toll, was sie machen – aber in unsere Zeitschrift kann das nicht. Das paßt einfach nicht in eine Drogerie“.

Ich sah sie fragend an und sie sah mit gerunzelter Stirn und aufforderndem Blick auf die schlichten blauen Fläschchen, die uns allen so gut gefallen. Ich fragte: „Sie meinen, es braucht eine Umverpackung und ein bißchen mehr „Glitzer“?“. Sie nickte bestätigend. Ich verzichtete darauf ihr zu sagen, daß ich einen Teil meiner Versandpackungen aus recycelten Kartons unserer Gewerbetreibenden schöpfe…. stattdessen forderte ich sie auf, eine der Gesichtspflegen auf ihrer Haut zu testen.

Dazu muß ich sagen, daß an diesem Tag schon etwa vierzig Menschen getestet hatten und jedesmal beglückt über das frische und gleichzeitig nährende Empfinden auf der Haut und den zarten, natürlichen Duft unserer Reindestillate waren.

Die Dame wählte also den intensiven Salbei, sprühte ihn aufs Handgelenk, verrieb in kräftig und lange und tupfte sich dann mit dem Handgelenk hinter das linke Ohr. Dann roch sie am Handgelenk, verzog den Mund und sah mich hilflos an. „Nicht Ihr´s?“ , fragte ich. „Nein“, antwortete sie. „Das ist schon ein sehr ungewöhnlicher Duft. Man merkt ja fast gar nichts, nur ein bißchen Heu oder so…

… in diesem Moment kam Martin von seiner Tour durch die Hallen zurück. Ein gigantischer Schwall von süß, voluminös, würzig und Barbiepuppe wogte um ihn und seine Raucherfahne – und die Frau lächelte schnuppernd. Das war dann der richtige Moment, um sich freundlich zu verabschieden.

Was wollen wir mit Kosmetik ?

Hautgesundheit herstellen und erhalten ?

Den Genuß und Luxus, uns Zeit und angenehme Sinneswahrnehmungen zu schenken ?

Zur Hautgesundheit führe Dir bitte vor Augen, daß die Zellregeneration der Haut von Innen nach Außen erfolgt. In der mittleren der drei Hautschichten, der Dermis, enden Blutgefäße, Talgdrüsen, Lymphbahnen und Nerven. Sie versorgen unsere „Schutzschicht“, die Epidermis, mit allem was sie braucht, um gesund zu bleiben. Es sind also Schlaf, Ernährung und Bewegung die Faktoren, die Geschmeidigkeit, Zellerneuerung, Durchblutung und Elastizität bestimmen.

Die Hautpflege gilt traditionell lediglich dem Ausgleich von Schäden, die durch äußere Einwirkung den Wasser-Fettfilm unserer Haut schädigen – Sonne, physikalische Verschmutzung und Verletzung.

Um diesen Film wieder herzustellen und zu erhalten, braucht die Haut Wasser und Fettsäuren in einem ganz diffizilen und individuellen Verhältnis. Und bitte nur das. Die moderne Kosmetik arbeitet stark mit aufquellenden Materialien – das sieht erstmal glatter und „saftiger“ aus – de facto wird die Haut aber einfach überladen und mit der Zeit einfach „ausgeleiert“. In ausgeleierte Hautzellen lagern sich natürlich gerne Bakterien und reizende Substanzen ein. Also fügt die Kosmetikindustrie den „Quellstoffen“ noch putzmittelartigen Substanzen wie Alkohole oder isolierte ätherische Öle hinzu, als „Desinfektion“ sozusagen. Ein sicherer Weg, um die aufgedunsene und ausgeleierte Hautschicht auszutrocknen, zu reizen und vollends zu zerstören.

Ich persönlich – bald 51 Jahre alt – würde mir niemals Alkohol ins Gesicht schmieren. Sicher ist es heute unerlässlich, die Haut von Umweltverschmutzungen zu reinigen –  und das geht wunderbar mit einem hochwertigen Pflanzenöl (Olive, Argan, Rhizinus, Mandel – kaltgepreßt !), das ich mit einem heißen, feuchten Tuch wieder abnehme. Auf diese gereinigte und geöffnete Gesichtshaut gebe ich dann alleine und ausschließlich einen zarten Sprühnebel von reinem Pflanzendestillat – also die unverändert pflanzliche Zusammensetzung, wie sie 1:1 in den Heilkräutern vorkommt.

Natürlich aus heilen Pflanzen !

Und natürlich nicht nur das Hydrolat, dem bereits die ätherischen Öle entzogen wurden. Sondern das über viele Stunden bei niedrigen Temperaturen gewonnene Volldestillat der Heilpflanze.

Das hinterläßt nicht nur ein frisches, natürlich duftendes Gefühl auf meiner Haut. Die natürlich in der Pflanze vorliegende ätherische Emulsion nährt und ummantelt mein Gesicht ganz zart und natürlich.

Mehr wäre zu viel.

***

Um auch Dir diese höchste Form der Pflege zukommen zu lassen, baue ich alle verwendeten Pflanzen in Permakultur und maschinenfrei in Oberfranken an. Destilliere sie vor Ort, fülle das Volldestillat ohne jedweden Zusatz direkt ab. Naturreine Gesichtspflege in Form eines unveränderten Heilpflanzen-Reindestillats.

Die 9 Sorten, die jeweils nur 1 Pflanzenart enthalten, beantworten nach der Rezeptur der Natur selbst 9 ganz unterschiedliche, individuelle Gesamtverfaßtheiten.

Eine Zuordnung von Pflanze zu Typ findest Du in unserer Broschüre, die Du hier downloaden kannst oder in diesem Blogbeitrag.

Und da ich den beiden Taiwansinnen ausgeschlagen habe, meine Jahresproduktion gleich komplett in Roßfeld abzuholen und nach Taiwan zu karren, wirst Du in meinem Online-Shop mit großer Wahrscheinlichkeit auch „Deine“ Sorte noch vorfinden.

 

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14 Kommentare zu “Bio, Bio ! … ??? Sinn und Unsinn von Naturkosmetik
  1. Liebe Evelin!
    Herzlichen Glückwunsch zu so viel Spirit, Mut und Entschlossenheit. und Danke für den augenöffnenden Beitrag zu den handels-üblichen Schwindeleien angeblicher Gütesiegel.
    Menschen, die wie du zu ihrer Sache stehen und sich nicht verbiegen lassen (weil es mehr Bekanntheit und Profit verspricht) imponieren mir sehr. Du bist damit ein wundervoller Leuchtturm in dieser Zeit.
    Ich wünsche dir von Herzen Erfüllung bei dem, was du tust und viele Menschen, die sich als wahre Schwestern erweisen – wir brauchen dringend mehr davon!
    Jetzt werde ich etwas für meine geschundene Haut tun und mich auf deiner Seite umschauen – und sicher fündig werden 😉

    Von Herzen alles Liebe
    Imke

  2. Avatar Bettina sagt:

    Vielen Dank für diesen aufschlussreichen Bericht
    und besonderen Dank für die tolle Arbeit auf Aditi, an deren Ergebnissen wir teilhaben können!

  3. Avatar Roswitha sagt:

    Ein wunderbarer Beitrag und eine bezeichnende Arbeit auf Aditi!
    Tai-wa(h)n-sinnen brachte mich zum Lachen! Das Leben und seine Auswüchse sind göttlich.
    Viel Freude weiterhin bei der Herzensarbeit!

  4. Avatar Monja sagt:

    Herzlichen Dank für diesen ausführlichen Bericht! Ich habe ihn mit großem Interesse gelesen und werde ihn weiter empfehlen.

  5. Avatar Dagmar sagt:

    Hallo Evelin,
    meinen Respekt, dass du dich mit deinen Produkten in die Höhle des Löwen
    bzw. des grünen Bio-Kaptalismus namens BIO FACH gewagt hast.
    Der überwältigende Erfolg ist dir aber vielleicht schon jetzt sehr zu Kopf gestiegen? Ich wünschte mir, du hättest diesen Artikel erst ein paar Tage nach der Messe nochmal Korrektur gelesen und so manche Verleumdung von KollegInnen herausgestrichen.Ich finde vieles in deinem Text äußerst kurzsichtig und arrogant. Den Sinn des BioSiegels anzuzweifeln gibt mir zu verstehen, dass du die langjährige, nervenaufreibende Vorgeschichte des BDIH-Siegels nicht mitverfolgt hast und dass du keine Ahnung davon hast, was bis dato alles als “naturrein” oder als “BIO” verkauft werden durfte. Da haben PionierInnen harte Vorarbeit geleistet, über die du dich nun lustig machst.

    namasté – Dagmar

    • Liebe Dagmar, ich lese keine Arroganz in dem Artikel, aber eine Aufklärung darüber, was Bio-Siegel sind und nicht sind. Als Verbraucherin bin ich für eine erste Einordnung duch das Siegel dankbar und damit auch Euch PionerInnen, weiß aber inzwischen dass dies allein heute keine Gewähr mehr bietet und informiere mich selber tiefer und nutze z.B. https://www.codecheck.info/. Deswegen fand ich auch die Liste von Kriterien von Evelin hilfreich. Alles Liebe Bettina

    • Liebe Dagmar, es liegt mir fern, mich über irgendjemanden lustig zu machen. Im Gegenteil: ich gebe – so wie viele andere – mein Herzblut für Wissensaustausch und Achtsamkeit. Schäden, die wir als Gemeinschaft der Natur und uns selbst aus Unwissenheit zugefügt haben, können niemandem zur Last gelegt werden. Doch wie weit und wie lange dürfen wir weitermachen, NACHDEM wir erkannt haben, was unserer Natur schadet ?
      Dass ich irritiert bin über manche Gegebenheiten und Gepflogenheiten im etablierten “Bio-Markt”, teile ich hier. Das hat doch nichts damit zu tun, daß der Weg durch Gesetze, Verordnungen und Zertifizierungen (in den ich bereits vor 20 Jahren übrigens auch involviert war) in dem Willen, mehr Umweltbewußtsein zu schaffen, wertlos sei oder von mir so dargestellt würde ?
      Namasté, Dagmar. Ich nehme an, wir wollen das selbe. Herzlich, Evelin

  6. Liebe Dagmar, dein Kommentar spricht mir aus dem Herzen. Vielen Dank dafür. Ich bin seit 32 Jahren Demeter Bäuerin und weiß, dass auch in der Biobranche noch viel, viel zu tun ist. Aber wir sind seit vielen Jahren auf dem Weg, suchen Lösungen und auch neue Wege. Oft sind die Dinge vielschichtiger und komplizierter als sie zu scheinen. Liebe Evelin, vielleicht suchst Du einfach mal das Gespräch mit den Menschen auf den Höfen, unabhängig ob Demeter oder Bioland. Wir haben viel zu erzählen und zu sagen.
    Viele Grüße
    Maria

    • Auf Aditi ist aktuell eine Diskussion um mein striktes Gebot “maschinenfrei”: Das ist bei einem so großen Grundstück und bei fast 3 Tonnen geernteten Kräutern eine Hausnummer. Doch ich will – obwohl an körperlichen Grenzen – dieses Versprechen an Boden und Pflanzen halten. Ich bin mir sicher, es gibt einen Weg, das für alle verträglich zu lösen. Es ist ein (kollektiver) Irrtum zu glauben, wir bräuchten große Flächen und große Maschinen, um den Bedarf gerecht zu befriedigen. Das reicht weit in eine Vielzahl politischer Felder. Wir gehen einfach weiter – mit liebender Intention und doch kritischem Blick auch auf das eigene Tun. Einverstanden ? Herzlich, Evelin

  7. … Ich bin übrigens mit einer ganzen Reihe von Bauern – konventionell, Bioland, Demeter in engem Austausch. Das ist wertvoll und sehr ermutigend …

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