Warum immer früher Frühlingsanfang ist

Foto: newslichter

Der Frühlingsbeginn verschiebt sich immer weiter nach vorne. War bis 1916 der Frühlingsbeginn fast immer der 21. März, tauchte ab 1983 tauchte der 21. März nur noch alle vier Jahre auf – und seit 2012 garnicht mehr. Ab dem Jahr 2048 wird das Frühjahr immer öfter schon am 19.3. beginnen.

Das liegt daran, dass der astronomische, kalendarischer Frühlingsanfang sich nach der Lage der Sonne richtet. Nur zweimal im Jahr steht die Sonne senkrecht über dem Äquator – in diesen Momenten werden beide Erdhälften gleichmäßig beschienen, trotz Neigungswinkel der Erde. Dann beginnt bei uns der Frühling beziehungsweise der Herbst.

Ein Erdenjahr dauert 365 Tage, 5 Stunden und 49 Minuten. Alle vier Jahre kommen 23 Stunden und 16 Minuten dazu, die wir mit einem Schalttag ausgleichen. Ein Schalttag hat aber 24 Stunden – und nicht 23 Stunden und 16 Minuten. So wandert der Frühlingsanfang im Mittel jedes Jahr um etwa eine Dreiviertelstunde zurück. Um das auszugleichen, fiel der Schalttag im Jahr 1700, 1800, 1900 (und auch 2100) aus. Doch das gleicht die Verschiebung nicht ganz aus – so wandert der Frühlingsbeginn langsam aber stetig zum 19. März. Dieses Jahr ist er aber noch am 20. März und zwar exakt um 4.49 MEZ.

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